Besser trainieren mit Ayurveda

Das Workout für die Vata-Frau.

Ihr Fitness-Typ: Vata

Hinweis: Sie kennen Ihren Ayurveda-Fitness-Typ noch nicht? Dann machen Sie schnell den Ayurveda-Test

Vata-Frauen haben etwas von Gazellen. Sind beweglich, flink, immer auf dem Sprung. Falls Sie viel Vata im Blut haben, werden Sie mit Ballett- oder Tanzprogrammen garantiert glücklich. Auch Langstreckenlauf, Turnen oder Tischtennis liegen in Ihrer Natur. Gemütliches Wandern eher weniger. Die Stärken der Vata-Konstitution, nämlich Flexibilität und zarte Statur, bergen allerdings die Gefahr, Gelenke, Sehnen und Muskeln zu überlasten.

Die Fitness-Formel aus dem Ayurveda: Als Vata-Frau benötigen Sie Übungen, die Kraft, Ruhe und Ausdauer fördern. Damit schaffen Sie die Grundlage, um Ihre naturgegebene Flexibilität und Beweglichkeit auszuschöpfen. Zudem gleichen Sie Sprunghaftigkeit und Verletzungsanfälligkeit aus. In puncto Kraft ist das Theraband ideal. Mit dem elastischen Latexband für zu Hause lassen sich die großen Muskelpartien gezielt stärken.

Als Ausdauersport für Vata-Naturen bietet sich Schwimmen an. Es trainiert Herz und Kreislauf besonders schonend. Der Auftrieb hält den Körper in der Schwebe, das entlastet Gelenke, Sehnen und Wirbelsäule. Zudem ermöglicht der bremsende Wasserwiderstand sanfte und effektive Bewegungen. Wer Schwimmen überhaupt nicht mag, kann aber genauso gut Laufen, Radeln oder Walken. Einzige Bedingung: Das Training sollte ruhig und kraftvoll im niedrigen Belastungsbereich stattfinden (wie Sie Ihren optimalen Ayurveda-Puls finden, lesen Sie hier).

Zur Regeneration nach dem Sport - aber auch zwischendrin für den Alltag - empfiehlt sich eine Vata-Atemübung, die den Puls senkt und Stresshormone abbaut.

Die Übungen mit dem Theraband

So geht's: Bauen Sie die Positionen präzise und langsam auf. Bei den Theraband-Übungen sollte das Band immer unter Spannung halten. Wenn Ihnen die angegebenen Wiederholungen am Anfang zu viel vorkommen, starten Sie mit weniger, oder wählen Sie ein Band mit geringerer Zugkraft. Therabänder gibt es im Sporthandel in unterschiedlichen Stärken (ca. 8 bis 15 Euro, je nach Zugkraft und Länge). Wichtig: Vor den Übungen zwei Minuten aufwärmen, indem Sie mit dem Theraband als Springseil auf der Stelle hüpfen.

Beinlift für Beine, Po und Rücken: Band etwa schulterweit um die Füße schlingen und verknoten. Auf den Bauch legen, Kopf auf den Händen ablegen. Po, Rücken und Beine anspannen, dann die Beine leicht anheben. Beine langsam weiter anheben, so hoch es geht. Wieder senken, aber nicht mehr ablegen. 3 Sätze à 12 bis 15 Wiederholungen.

Hüftpush für Oberschenkel und Beine: Auf den Rücken legen, die Füße flach auf den Boden stellen. Theraband doppelt nehmen und über die Hüfte legen, mit beiden Händen greifen und auf den Boden drücken. Dann das Becken leicht anheben. Weiter heben, so hoch es geht, dann langsam wieder senken, aber nicht mehr ablegen. 3 Sätze à 12 bis 15 Wiederholungen.

Rückentwist für Rücken und Bauch: Band schulterbreit zusammenlegen. Enden mit beiden Händen fassen, Füße schließen. Arme über den Kopf heben, Knie tief beugen, Po nach hinten schieben. Gewicht ruht auf den Fersen. Oberkörper langsam nach links drehen, wieder zurück zur Mitte. 3 Sätze à 12 bis 15 Wiederholungen, dann ohne Unterbrechung zur anderen Seite.

Schulterkick für Schultern und Arme: Hüftbreit auf das Theraband stellen, Knie leicht gebeugt halten. Rücken gerade, Enden des Bandes mit beiden Händen fassen. Schultern nach hinten und unten setzen. Beide Arme langsam bis auf Brusthöhe anheben, dann wieder senken. 3 Sätze à 12 bis 15 Wiederholungen.

Das Aqua-Programm

So geht's: Schwimmen Sie mit der Technik, die Sie am besten beherrschen (Anfängerinnen tun sich mit Brustschwimmen am leichtesten. Wichtig dabei: So flach wie möglich im Wasser liegen und ganz gerade gleiten. Der Kopf guckt nur zum Luftholen raus).

Wenn Sie anfangs noch keine 25 Minuten kontinuierlich durchschwimmen, weil Ihnen nach 15 Minuten die Puste wegbleibt, dann schwimmen Sie am besten 2 x 12 Minuten mit 1 bis 2 Minuten Pause dazwischen. Die gefühlte Anstrengung beim Schwimmen sollte auf einer persönlichen Skala von 1 bis 10 ungefähr bei 6 liegen.

Die Atemübung

Beruhigt und entspannt nach dem Sport und fördert die Regeneration. So geht's: Führen Sie diese Übung am besten im Sitzen aus. Gesicht, Nacken und Schultergürtel bleiben entspannt. Der Geist ist ruhig, aber wach. Nach Bedarf wiederholen, bis sich das Gefühl aktiver Ruhe eingestellt hat. Atmen Sie tief durch die Nase ein (Bauch raus), und zählen Sie dabei langsam bis drei oder vier. Atmen Sie durch die Nase wieder aus (Bauch einziehen), und zählen Sie dabei bis sechs oder acht (die Ausatemphase sollte doppelt so lang sein wie die Einatemphase).

BRIGITTE BALANCE 02/07 Fotos: Jan Rickers Produktion: Joana Claro Programm/Text: Bernhard Hobelsberger/Nina Winkler
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