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Sportmedizinischer Check: So wird Ihr Training individuell


Wer Wert auf individuelle Ernährungs- und Trainingsempfehlungen legt, kann einen sportmedizinischen Check inklusive Leistungsdiagnostik machen lassen. Was passiert dabei?

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Das Experten-Team vom Athleticum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf hat unsere Sommerfigur-Geschichte fachlich begleitet. Sie untersuchten die vier Teilnehmerinnen gründlich, um Vorerkrankungen abzuklären und die Trainings- und Ernährungsempfehlungen möglichst individuell abgeben zu können.

Zuerst checkt Sportarzt Dr. Wolfgang Schillings die Frauen orthopädisch und internistisch durch, bespricht Vorerkrankungen, untersucht Gelenke, Reflexe und Muskeln. Der Sportwissenschaftler Stefan Patra misst im Rahmen einer Bioelektrischen Impedanzanalyse Körperfett-, Muskel- und Wasseranteil. Dazu klebt er Elektroden auf die Haut, die ein elektromagnetisches Feld aufbauen und den Widerstand im Körper bestimmen. Fettgewebe zum Beispiel hat einen hohen Widerstand. Personal Trainer David Abankwa hat die Spezialübungen für die einzelnen Bauch-Typen ausgewählt.

Ernährungsberaterin Claudia Neiß, für die die Teilnehmerinnen eine Woche lang aufgeschrieben haben, was sie essen, bespricht Ernährungsfehler und die Grundlagen gesunden Essens (Ernährungs-Tipps, Workout und Spezialübungen siehe Artikel "Die schönste Figur des Sommers" in BRIGITTE Heft 22, von 22. Mai 2013 bis 4. Juni 2013 am Kiosk, oder hier zum Download, kostenlos für Abonnentinnen).

Und bei der Leistungsdiagnostik (Spiroergometrie) strampeln die Teilnehmerinnen auf einem Fahrradergometer so lange, bis sie nicht mehr können. Dabei atmen sie in eine Maske, die die Atemgase und die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit misst. Der Widerstand wird stetig erhöht, Blutdruck und Laktatwerte (per Blutabnahme im Ohr) werden permanent gemessen. Die Werte geben Aufschluss darüber, wie fit die Frauen sind und in welchem Herzfrequenzbereich sie optimalerweise trainieren sollten.

So ein sportmedizinischer Check-Up ist umfangreich und ganz schön teuer: rund 700 Euro. Für BRIGITTE-Leserinnen, die bei der Sommerfigur-Geschichte mitmachen wollen, ist diese Untersuchung nicht unbedingt notwendig: Wer sich gesund fühlt und regelmäßig Sport treibt, kann einfach so einsteigen. Wer noch nie oder lange nicht trainiert hat oder stark übergewichtig ist, sollte beim Arzt vorher ein EKG machen lassen.

Text: Daniela Stohn Fotos: privat

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