Shake Fit: Sportshakes ganz individuell

Erdbeer- oder Vanille? Vegan, laktosefrei oder ganz normal? Zur Fettverbrennung oder zum Muskelaufbau? Shake Fit stellt Sport- und Eiweißshakes für jedes Bedürfnis her. Aber sind solche Getränke überhaupt sinnvoll? BRIGITTE.de-Mitarbeiterin Monika Herbst hat nachgefragt – und probiert.

Das Besondere an den Drinks von Shake Fit: Jeder kann sich den Shake zusammenstellen, der zu den eigenen Fitnesszielen und Vorlieben passt. Zur Auswahl stehen sechs verschiedene Geschmacksrichtungen (Erdbeer, Vanille, Schokolade, Banane, Kirsch, neutral), sechs sportliche Ziele (Ausdauer, Fettverbrennung, Muskelaufbau, Definition, Schnellkraft, Regeneration) und wer möchte, bekommt seinen Shake auch vegan oder laktosefrei. Die Sportdrinks werden aus rund 50 verschiedenen Zutaten zusammengestellt. Standardmäßig allerdings mit dem Süßstoff Sucralose. Mir wäre Zucker lieber gewesen – auch das ist möglich, wie ich von den Machern von Shake Fit erfahre, genau wie komplett ungesüßte Shakes. Solche Sonderwünsche können bei der Bestellung im Kommentarfeld angegeben werden.

Regeneration fördern, Diät unterstützen

Nimmt man zu wenig Eiweiß zu sich, baut der Körper Muskeln ab.

Aber wie sinnvoll sind Shakes mit Eiweiß überhaupt? "Normalerweise decken wir unseren Eiweißbedarf problemlos über die Ernährung. Selbst Freizeitsportlerinnen, die sich vegetarisch ernähren, haben mit Eiweißmangel in der Regel kein Problem", erklärt Hans Braun, Sport- und Ernährungswissenschaftler an der Sporthochschule Köln. Knapp werden könnte es höchstens bei Unverträglichkeiten oder bei veganer Ernährung, bei der neben Fleisch und Fisch auch auf Milch, Milchprodukte und Eier verzichtet wird.

Auch bei strengen Diäten sollte man die Eiweißversorgung im Blick behalten: Nimmt man zu wenig Eiweiß zu sich, baut der Körper Muskeln ab. Wer auf fettarme Milchprodukte und mageres Fleisch setzt und die Kalorien nicht zu sehr reduziert, braucht aber dennoch keinen speziellen Shake, sagt Braun.

Adrian Wilhelm, 30, einer der beiden Geschäftsführer von Shake Fit, hält dagegen: "Unsere Shakes sind ideal, um die Regeneration nach dem Sport zu fördern und um eine Diät zu unterstützen." Seine Begründung: Das Eiweiß hilft, Muskeln zu reparieren und aufzubauen, die im Shake - je nach sportlichem Ziel mehr oder weniger - enthaltenen Kohlenhydrate füllen die Glykogenspeicher wieder auf. So muss sich der Körper keine anderen Energiequellen suchen, wie etwa die Muskeln, die wir gerade mühevoll trainiert haben. Um die Muskeln wäre es schade, denn je mehr wir davon haben, desto höher ist unser Kalorienverbrauch. Sie unterstützen uns also beim Abnehmen.

Keine Angst vor Überdosierung

Wichtig für eine gute Regeneration und damit für stärkere Muskeln und eine bessere Leistung sei es, dass der Körper binnen 30 Minuten nach dem Training Nährstoffe bekommt, empfiehlt Shake-Fit-Gründer Wilhelm. Und wie solle man es zeitlich schaffen, direkt nach dem Sport eine fertige Mahlzeit vor sich stehen zu haben? Ein Problem, das Ernährungswissenschaftler Braun mit einem einfachen Bananen-Milchshake lösen würde.

Die gute Nachricht: Eiweiß- oder Sportshakes schaden nicht. Vor Überdosierung braucht man keine Angst zu haben, so Experte Braun.

Fazit: Wer auf bequeme und schnelle Art die Regeneration nach dem Sport erhöhen möchte, macht mit einem Shake nichts falsch. Aber dem Körper fehlt auch nichts, wenn man drauf verzichtet.

Tipp: Gute Eiweißquellen sind neben Fleisch und Wurst auch Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Preis für den Sportshake: 59,95 Euro plus Versandkosten, für einen Beutel mit einem Kilogramm Inhalt (entspricht etwa 30 Portionen). Bezug über Shake Fit.

Auf den Muskelzuwachs wartet BRIGITTE.de-Mitarbeiterin Monika Herbst bislang vergeblich, aber als leckeren, unkomplizierten Snack schätzt sie ihren veganen Vanilleshake sehr.

Text: Monika Herbst

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