"Pro Cycling" - 30 Minuten Vollgas geben

Das neue Radrennformat "Pro Cycling" setzt auf kurze und intensive Trainingseinheiten mit drei unterschiedlichen Zielen. Wir sind beim "Team-Sprint" mitgeradelt.

Was macht man da?

Im Kursraum Rennrad fahren, 30 Minuten lang, nach einer fest vorchoreografierten Musik, mit unterschiedlichen Trainingszielen. Alle drei Workouts haben gemeinsam, dass sie hochintensiv sind, mit kurzen Intervallen arbeiten und auf den Trainingselementen und der Fahrtechnik aus dem Bahnradrennen basieren - der größten und am schnellsten wachsenden olypischen Disziplin.

Beim "Einzelsprint" kommt es vor allem auf Geschwindigkeit an - bis zu 75 km/h schnell radelt man bei dieser Rennvariante. Über drei Runden verfolgen sich je zwei Teilnehmer in einem Kopf-an-Kopf-Rennen und versuchen mit der richtigen Taktik als erstes ins Ziel zu kommen.

Der Fokus beim Workout "Teamsprint" liegt auf dem Kraftaufbau. Dabei treten zwei Teams gegeneinander an. Wie im Wettkampf auf der Radrennbahn übernimmt jeder einmal die Führung; das schnellste Team gewinnt.

Der "Kampfsprint" setzt auf das Durchhaltevermögen: Mehrere Fahrer verfolgen einen motorisierten Schrittmacher, den "Derny", der das Tempo vorgibt. Über zwei Kilometer erhöht sich die Geschwindigkeit kontinuierlich, bevor es in den Sprint übergeht.

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Wo gibt's das?

Seit September werden die drei verschiedenen "Pro Cycling"-Workouts bundesweit in allen Studios von Fitness First angeboten.

Was bringt's?

Die "Pro Cycling"-Kurse setzen auf die beliebte H.I.I.T.-Methode (High Intensity Intervall Training), bei der in kurzen Intervallen mit maximaler Intensität gearbeitet wird - was zu schnellen Erfolgen führen soll. Das Herz muss viel und schnell pumpen, die Fettverbrennung läuft auch nach dem Kurs noch auf Hochtouren.

keine Bildunterschrift

Für wen ist das geeignet?

Für alle, die es schnell und anstrengend mögen - ohne Schwitzen kommt man nicht durch die 30 Minuten. Auch wenn das Intensitätslevel eingestellt werden kann: Eine gewisse Grundfitness und den Willen, an seine Grenzen zu gehen, sollte man schon mitbringen.

Wie war's?

Kurzweilig und schweißtreibend. Da ich sonst keine Cycling-Kurse besuche, waren für mich schon allein die Pedale und das abrupte Stoppen und Lostreten eine Herausforderung. Auch wenn die Intervalle nur 60 bis 90 Sekunden lang sind, haben sie es in sich. Und dass einem ein Partner zur Seite gestellt wird, mit dem man sich abwechselt und sich gegenseitig anfeuert, hilft ungemein mit der Motivation - schließlich will man sich vor dem anderen nicht blamieren. Eine super Workout zum Auspowern in kurzer Zeit.

Nicole Wehr

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