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Laufbekleidung im Winter Warm und trocken bei niedrigen Temperaturen sportlich aktiv bleiben

Laufbekleidung im Winter: So bleibt ihr warm und trocken
© Maridav / Shutterstock
Wer erst einmal im Jogging-Fieber ist oder nicht bis zum Frühling mit dem Lauftraining warten will, der lässt sich auch von kalten Temperaturen nicht abhalten. Doch welche Laufbekleidung benötigt ihr im Winter, um sicher und warm durch die kalten Monate zu kommen? Wir verraten es euch!

Inhaltsverzeichnis

Laufbekleidung muss im Winter zusätzliche wichtige Funktionen erfüllen. Sie muss Läufer:innen warm und möglichst trocken halten und vor allem vor Wind schützen. Die Tage sind kürzer. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr im (Halb-)Dunkeln joggen geht, steigt und somit spielt Sichtbarkeit und daraus folgend Sicherheit eine größere Rolle. Damit ihr weder zu warm, noch zu kalt angezogen seid, haben wir Informationen und Tipps für euch, worauf ihr bei Laufbekleidung für den Winter achten solltet.

Laufbekleidung im Winter: Das Zwiebelprinzip für den Oberkörper

Im Vergleich zu den Beinen frieren wir am Oberkörper deutlich schneller. Daher liegt der Fokus der Laufbekleidung für den Winter stark auf dem Oberkörper. Hier eignet sich einmal mehr der sogenannte Zwiebellook – sprich, eine Ansammlung unterschiedlicher Schichten. Diese können je nach Temperatur ergänzt oder reduziert werden. Grundsätzlich könnt ihr mit folgenden Schichten arbeiten.

Schicht 1: Funktionsunterwäsche bzw. Baselayer-Shirt

Gestartet wird mit einem sogenannten Baselayer, sprich einer Basisschicht. Diese besteht oftmals aus Funktionsunterwäsche, die eng anliegend direkt auf der Haut getragen wird. Merinowolle und Kunstfaser eignen sich besonders gut als Basis, da es bei der ersten Schicht vor allem darum geht, Feuchtigkeit zu regulieren. Weniger ratsam ist Baumwolle als Material für ein Baselayer-Shirt, da diese nur langsam trocknet.

Frauen tragen darunter natürlich meist noch einen Sport-BH. Dieser unterscheidet sich im Winter aber nicht von den Modellen im Sommer. Lediglich auf eines solltet ihr bei ihm achten: Der Sport-BH sollte aus einem atmungsaktiven Material sein, damit nicht unnötig viel Feuchtigkeit auf der Haut verbleibt und ihr Gefahr lauft, auszukühlen.

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Schicht 2: Longsleeve 

Mit einem Longsleeve sorgt ihr für mehr Wärme. Es dient als wärmende Zwischenschicht und wird über dem Baselayer-Shirt und unter der Laufjacke getragen. Besonders ratsam sind dabei zwei mögliche Extras: Ein Stehkragen mit Reißverschluss ist optimal, um die Körpertemperatur zu steuern und je nach Wetter offen oder hochgeschlossen zu tragen. Empfehlenswert sind zudem Longsleeves, die über die Handgelenke gehen und kleine Handschlaufen haben. So verrutscht nichts und ihr habt einen zusätzlichen kleinen Schutz vor Kälte für eure Hände. 

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Schicht 3: Jacke – Regen- oder Windjacke?

Zu guter Letzt kommt eine Laufjacke zum Einsatz. Entscheidend ist dabei, dass sie windabweisend und wasserabweisend, aber nicht wasserdicht ist. Eine Regenjacke, die wasserdicht ist, wird daher wirklich nur bei starken Regenfällen empfohlen. In allen anderen Fällen ist es ratsamer, auf eine Windjacke zu setzen, da diese deutlich atmungsaktiver ist. Die Windjacke bietet somit besten Schutz vor Wind und Kälte, sorgt dabei für eine optimale Zirkulation der Luft und den notwendigen Feuchtigkeitsausgleich.

Zu dick sollte eure Laufjacke auch im Winter nicht sein, da ihr durch die Bewegung natürlich deutlich schneller ins Schwitzen kommt und selbst genügend Wärme erzeugt. Ideal sind Softshelljacken: Leicht, atmungsaktiv und flexibel bieten sie ausreichend Schutz und sind angenehm zu tragen. 

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Sogenannte Hybridjacken sind ebenfalls empfehlenswert, besonders bei deutlich niedrigen Temperaturen. Diese zeichnen sich durch einen dickeren, wärmeren Part für den Oberkörper aus, während die Ärmel aus einem entsprechend dünneren Material gefertigt wurden.

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Alternative zur Laufjacke: Laufweste

Wer sich gegen eine Jacke entscheidet oder wem bei Minusgraden seine Softshelljacke nicht ausreicht, der kann sich eine (zusätzliche) Laufweste zulegen. Auch diese gibt es aus Softshell, was sie angenehm leicht und warm macht.

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Welche Laufhose eignet sich im Winter?

Ist der Oberkörper mit Laufbekleidung für den Winter ausreichend geschützt, können wir uns auch unseren Beinen widmen. Vielen von euch mag eine Laufleggings aus festerem Material im Winter ausreichen. Allen anderen bzw. bei extremeren Minusgraden empfehlen wir den Griff zur Thermo-Laufleggings. Bei der Zusammensetzung bzw. bei den Eigenschaften einer Thermo-Laufleggings solltet ihr auf ähnliche Punkte achten, wie bei einer Laufjacke: wind- und wasserabweisend sollte sie sein und im Idealfall aus Funktionsstoff bestehen. Dieser sorgt dafür, dass Feuchtigkeit nach außen transportiert wird und das Material schneller trocknet. So verhindert ihr ein Auskühlen der Muskeln und Knochen – das Verletzungsrisiko sinkt.

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Tipp: Laufhosen aus Softshell sind weniger bekannt als entsprechende Jacken, aber mindestens genauso praktisch. 

Diese Essentials ergänzen eure Laufbekleidung im Winter je nach Wetterlage

Von Kopf bis Fuß in Laufkleidung für den Winter gekleidet – dazu zählen neben dem Oberkörper und den Beinen natürlich auch Kopf, Hände und Füße. Eine Vielzahl an Ergänzungen kann euch zusätzlichen Schutz und Wärme schenken:

  • Stirnband / Mütze: Bekanntermaßen verlieren wir sehr viel Körperwärme über den Kopf. Das könnt ihr verhindern.
  • Handschuhe: Besonders empfehlenswert sind Laufhandschuhe aus atmungsaktivem Material.
  • Sleeves: Wer bei milderen Temperaturen doch auf langärmlige Jacken / Hemden oder langbeinige Lauftights verzichten möchte, kann alternativ auf einzelne Sleeves für Arme oder Beine setzen.
  • Laufsocken: Für warme Füße sorgen Laufsocken aus atmungsaktiven Materialien, die Feuchtigkeit abtransportieren.
  • Stirnlampe: Ein wichtiges Accessoire für Läufer:innen, die in wenig beleuchteten Gegenden Joggen gehen.
  • Warnweste: Spezielle Westen mit Reflektoren und Neonfarben erhöhen eure Sichtbarkeit bei schlechter Sicht.
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Laufschuhe im Winter: Darauf solltet ihr achten

Eure "normalen" Laufschuhe müssen im Winter nicht zwangsläufig ersetzt werden. Wichtig ist allerdings, dass ihr auf eine gute Sohle mit ausreichend Grip achtet. Bei Schnee und Regen bzw. Matsch wollt ihr schließlich sicher ans Ziel kommen. Spezielle Trail-Laufschuhe zeichnen sich durch eben jenen Grip aus; sie haben ausgeprägtere Profile und sind aus wasserabweisendem Material. Das macht sie zu idealen Grundpfeilern eurer Laufbekleidung im Winter.

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Checkliste: Alle Bestandteile der Laufbekleidung im Winter in der Übersicht

  • Funktionsunterwäsche bzw. Baselayer-Shirt
  • Longsleeve
  • Regen- oder Windjacke
  • Laufweste
  • (Winter-)Laufleggings
  • Stirnband / Mütze
  • Handschuhe
  • Sleeves
  • Laufsocken
  • Stirnlampe
  • Warnweste

5 Tipps, die euch helfen, übliche Fehler zu vermeiden

Wir alle nehmen Temperaturen unterschiedlich wahr. Was ihr als kalt empfindet, fühlt sich für andere noch ausreichend warm an. Daher ist es besonders beim Sport – und in diesem Fall bei der Wahl eurer Laufbekleidung für den Winter – besonders wichtig, auf das eigene Empfinden zu achten und ein wenig auszuprobieren.

  1. Setzt auf den Zwiebellook statt auf eine einzelne dicke Schicht. Die unterschiedlichen Lagen werden euch dabei helfen, eure Wohlfühltemperatur beim Laufen zu finden.
  2. Beim Laufen wird euch automatisch warm. Rechnet daher auf die Außentemperatur noch einmal 10 Grad drauf und wählt eure Laufbekleidung nach dieser Temperatur aus.
  3. Eure Körpertemperatur richtet sich nach der Intensität eures Trainings. Je nachdem, wie sehr ihr Gas geben wollt während des Laufens, müsst ihr mehr oder weniger Schichten Laufbekleidung tragen.
  4. Sicherheit geht bekanntlich vor. Denkt vor allem in den Wintermonaten, in denen es schneller dunkel wird oder Nebel die Sicht einschränkt, immer an eure Sichtbarkeit. Reflektoren, helle, leuchtende Farben und eine Stirnlampe helfen.
  5. Unterschätzt den Wind nicht! Setzt auch bei milderen Temperaturen auf eine windabweisende Laufjacke, wenn dieser weht. Sonst sorgt der Wind und nicht die eigentlichen Temperaturen dafür, dass euer Körper auskühlt.
Brigitte

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