Du hast keine Lust auf Sport? Das ist die perfekte Ausrede!

Ihr lebt das Motto "Sport ist Mord"? Kein Problem. Denn Forscher haben jetzt herausgefunden, warum diese Ansicht durchaus ihre Berechtigung hat.

Sportmuffel sind nun um eine Ausrede reicher, denn: Eine aktuelle Studie der Universität Georgia im gleichnamigen US-Bundesstaat hat nun herausgefunden, dass die Lust auf Sport von unseren Genen mitbestimmt wird. Doch wie ist das möglich?

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Studie: Glücksgefühle sind entscheidend

Die meisten Menschen fühlen sich nach dem Sport gut – und werden von Glücksgefühlen durchströmt. Bei manchen Menschen bleibt dieser Effekt jedoch aus, wie eine Studie mit 3000 Probanden ermittelt hat. Demnach sei bei diesen Leuten die Dopamin-Ausschüttung nach dem Training durch eine genetische Disposition gehemmt.

Im Rahmen der Studie wurden die Trainingsgewohnheiten der Teilnehmer unter die Lupe genommen – und auch die Reaktionen im Gehirn gemessen. Das Ergebnis: Sportmuffel wiesen eine genetische Variation im Hirn auf, die mit ebendieser verminderten Ausschüttung des Glückshormons einherging.

Studienleiter Rodney Dishman, Professor an der Universität von Georgia, erklärte laut "Huffington Post" auf dem Kongress der American Physiological Society in Phoenix: "Zusammen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen könnten die Gene erklären, warum manche Menschen das natürliche Verlangen nach Bewegung empfinden und andere nicht."

Ihr habt keine Lust auf Sport, aber wisst, dass er euch glücklich machen würde? Dann funktioniert diese Ausrede in eurem Fall wohl doch nicht!

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