Springen, sprinten, schwitzen

Die Fitnesswelt setzt verstärkt auf kurze, hochintensive Workouts - weil sie viel bringen und schnell vorbei sind. Aber machen sie auch Spaß? Wir haben das neue Kurskonzept Max-Training ("M.A.X.") getestet.

Was macht man da?

Auf der Stelle rennen, im Unterarmstütz wechselweise die Knie an die Brust ziehen, Liegestütze, Ausfallschritte und noch vieles mehr. Es gibt in jedem Kurs drei Blöcke mit je drei Übungen, die man je 45 Sekunden lang hintereinander und in drei Sätzen macht - so schnell und so kraftvoll wie möglich, in der Gruppe und zum Beat der schnellen Musik. 30 Minuten lang dauert das insgesamt, alle drei Monate wechselt das Programm Max-Training. Jeder trainiert in seinem eigenen Tempo, dadurch kann die Intensität individuell gesteuert werden. Zu jeder Übung gibt es leichtere Varianten für Einsteiger, nach jedem Block eine kurze Pause.

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Wo gibt's das?

Das Konzept stammt aus der Schweiz. M.A.X. bieten aber auch deutsche Studios an, zum Beispiel das Aspria.

Was bringt's?

Eine ganze Menge: Bei dem Ganzkörpertraining werden Kraft, Schnellkraft und Ausdauer trainiert und die Fettverbrennung optimiert. Der Schwerpunkt liegt auf dem Figurtraining. Dadurch, dass man sein eigenes Tempo wählt, kann man immer an seine Grenzen gehen und so richtig fit werden. M.A.X. steht übrigens für Muscle Activity Excellence.

Für wen ist das geeignet?

Im Prinzip für alle. Für Sporteinsteiger gibt es leichtere Varianten ohne Sprünge. Die Bewegungen sind technisch einfach. Sinnvoll ist für Anfänger allerdings ein sportmedizinischer Checkup beim Arzt.

Wie war's?

Kurz, aber knackig! 45 Sekunden können ganz schön lang sein (vor allem bei den Liegestützen!), aber durch die klare Choreografie weiß man genau, was noch kommt. Die hämmernden Beats motivieren mich, ich gebe Gas. Wie sehr ich mich anstrenge, merke ich erst danach, als meine Muskeln an Beinen und Armen zittern. Ich bin ein bisschen enttäuscht, als es nach 30 Minuten schon zu Ende ist - ich hätte gerne noch mehr gemacht. Praktisch: Ausdauer und Kraft hat man in einem Kurs zusammen trainiert.

Daniela Stohn

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