T?la Yoga: Meditieren mit Piano

Beim T?la Yoga übt man Asanas zu Klaviermusik, die live gespielt wird. BRIGITTE-Mitarbeiterin Daniela Stohn hat’s ausprobiert.

Was macht man bei T?la Yoga?

Im ersten Teil dynamische Übungen aus dem Ashtanga Vinyasa Yoga. Sie verbinden sich beim T?la Yoga mit dem Atem und dem Takt der Klaviermusik. Die Musik, die eigens dafür komponiert wurde, gibt den Atemrhythmus vor und hilft, bei den Asanas die ganze Zeit gleichmäßig zu atmen – auch wenn die Positionen komplizierter und anstrengender werden.

Die Idee dahinter: Die Klavierstücke haben das Tempo des natürlichen Ruhepulses. „In dieser Frequenz bewusst und gleichmäßig zu atmen, während man dynamische, fließende Yogaübungen ausführt, reduziert Stress und bringt neue Energie“, erklärt der Yogalehrer und Komponist Andreas Loh, der T?la Yoga erfunden hat.

Im zweiten Teil des Kurses verweilt man einige Minuten lang in statischen Dehnpositionen, um Blockaden zu lösen und neue Energie zu sammeln. Dabei spielt Andreas Loh live am Klavier. „Das bewusste Hören der Musik führt die Teilnehmer nach Innen, zu den eigenen Gefühlen und Gedanken“, so Loh. „Genau darum geht es beim T?la Yoga: sich selbst zu erkennen.“

Video 3: Seitliche Rumpfdehnung

Wo gibt's T?la Yoga?

Andreas Loh lebt und lehrt in Berlin. Regelmäßig veranstaltet er Workshops und Retreats auch in anderen deutschen Städten. Termine gibt’s auf seiner Website unter www.andreasloh.com.

Was bringt's?

T?la Yoga trainiert die Beweglichkeit und die Kraft. Das bewusste Atmen reduziert Stress, sorgt für innere Ruhe und erhöht die Konzentrationsfähigkeit.

Für wen ist T?la Yoga geeignet?

Für alle, die runterkommen oder zu sich selbst finden wollen. Die Kurse richten sich an Einsteiger und Fortgeschrittene.

Wie war's?

Am Anfang ist es irre anstrengend, die ganze Zeit im gleichen Takt zu atmen. Die auch für Yogaeinsteiger unkomplizierten Übungsabfolgen sind dynamisch, vom heraufschauenden Hund geht es zum Beispiel schnell in den herabschauenden Hund. Spätestens beim dritten Durchgang muss ich mich an dieser Stelle sehr konzentrieren, um den Atem ruhig zu halten. Beim vierten Durchgang bekomme ich Schnappatmung.

Trotzdem fühle ich mich danach ruhig und ganz bei mir. Richtig erholsam ist der zweite, statische Teil, bei dem wir verschiedene Dehnpositionen je fünf Minuten lang halten müssen (zum Beispiel eine Vorbeuge im Sitzen mit gegrätschten Beinen). Die Live-Klaviermusik ist wunderschön, gedanklich bin ich ganz weit weg. Und herrlich entspannt.

von Daniela Stohn

Wer hier schreibt:

Daniela Stohn
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