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Ballett-Pilates - ran an die Ballettstange!


Warum die bekannten Übungen vom Pilates nicht mal kombinieren - zum Beispiel mit Ballett? Wir haben den Fitnesstrend Ballett-Pilates getestet.

Klar gibt es Crunches und andere Gemeinheiten für einen flachen Bauch. Aber die besten Übungen hat sich vor fast 100 Jahren Joseph Pilates ausgedacht. Denn sein Konzept trainiert besonders die tiefen, kleinen Muskeln in Bauch und Becken. Sie sind für die Haltung zuständig - und für eine schöne Körpermitte. Auf die Dauer kann Pilates auf der Matte trotzdem etwas langweilig werden. Wie gut, dass sich gerade ganz viel tut: Pilates gibt es jetzt nämlich auch in den unterschiedlichsten Kombinationen. BRIGITTE-Mitarbeiterin Daniela Stohn hat Ballett-Pilates getestet.

So geht's: Pilates-Übungen an der Ballettstange - die Grundprinzipien (Powerhouse anspannen, Länge wahrnehmen, bewusste Atmung) werden beim Ballett-Pilates in den Stand übertragen, und die Stange hilft, das Gleichgewicht zu halten.

Das bringt's: Ein prima Kräftigungstraining für Bauch, Beine, Rücken, Po. Im Stand ist der Energieverbrauch außerdem höher als im Liegen.

So war's: Grazil wie eine Ballerina - so habe ich mich zuletzt mit sieben gefühlt, als ich im Tutu durchs Haus getanzt bin. Die vielen Wiederholungen sind auf die Dauer ganz schön schmerzhaft, die Muskeln brennen.

Hier kann man es machen: Es gibt Gruppenformate wie Xtend Barre und Barre Concept, die Ballett mit Pilates kombinieren. Aber auch einzelne Pilates-Studios bieten Ballett-Pilates an (zum Beispiel Pilates Hamburg und Les Pilates).

Daniela Stohn Ein Artikel aus BRIGITTE 11/14

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