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Sling-Pilates - eine wacklige Angelegenheit


Warum die bekannten Übungen vom Pilates nicht mal kombinieren - zum Beispiel mit den Händen oder Füßen in Schlaufen? Wir haben den Fitnesstrend Sling-Pilates getestet.

Klar gibt es Crunches und andere Gemeinheiten für einen flachen Bauch. Aber die besten Übungen hat sich vor fast 100 Jahren Joseph Pilates ausgedacht. Denn sein Konzept trainiert besonders die tiefen, kleinen Muskeln in Bauch und Becken. Sie sind für die Haltung zuständig - und für eine schöne Körpermitte. Auf die Dauer kann Pilates auf der Matte trotzdem etwas langweilig werden. Wie gut, dass sich gerade ganz viel tut: Pilates gibt es jetzt nämlich auch in den unterschiedlichsten Kombinationen. BRIGITTE-Mitarbeiterin Wera Engelhardt hat Sling-Pilates getestet.

So geht's: Zwei Seile mit Schlaufen baumeln von der Decke - der "Sling-Trainer". Dort steckt man Füße oder Hände hinein und macht die klassischen Pilates-Übungen.

Das bringt's: Sling-Pilates beansprucht die Tiefenmuskeln im Rumpf, denn sie müssen gegen die instabilen Seile arbeiten. Körperhaltung, Koordination und Balance werden so verbessert.

So war's: Ganz schön anstrengend, sich mühsam aus dem Liegestütz hochzustemmen - ohne Füße auf dem Boden! Die hängen nämlich in den Schlingen einige Zentimeter über der Matte. Es schwingt und wackelt, so dass ich Po- und Beinmuskulatur anspannen muss, um die Position zu halten. Sling-Pilates hält also durchaus, was es verspricht.

Hier kann man es machen: Zum Beispiel bei den Pilates-Trainerinnen Elisabeth Stüber in Hamburg und Christiane Wolff in Köln.

Wera Engelhardt Ein Artikel aus BRIGITTE 11/14

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