Schwimmen für die Problemzonen

Grundsätzlich gilt: Alle Schwimmstile sind geeignet, um die weiblichen Problemzonen Obeschenkel, Hintern und Bauch in Form zu bringen. Mit diesen Schwimm-Tipps können Sie gezielt trainieren.

Alle Problemzonen

Allgemein wirkt bereits der Wasserdruck von allen Seiten auf den gesamten Körper als leichte Massage auf die Haut ein. Durch das Halten einer bestimmten Lage des Körpers im Wasser werden viele Muskelgruppen im gesamten Körper angesprochen: Im Rücken-, Bauch-, Hüft- und Oberschenkelbereich.

Frauen, die ihre Problemzonen bekämpfen möchten, sollten auf Ausdauer setzen: Dreimal die Woche eine halbe Stunde ist optimal, um die weiblichen Problemzonen zu bekämpfen und gleichzeitig eine Menge für die Gesundheit zu tun, denn Ausdauerschwimmen beansprucht und stärkt auch die Atmungs- und Kreislauforgane. Generell gilt: Lieber öfter eine halbe Stunde in maßvollem Tempo schwimmen, als sich einmal wöchentlich auszupowern.

Die Zeiten richten sich natürlich nach dem gesundheitlichen und trainierten Zustand der Person. Wer lange nicht geschwommen ist, kann mit drei bis fünf Minuten Schwimmen ohne Pause anfangen, und sich dann steigern auf Intervalle von 20 bis 30 Minuten. Wichtig dabei: Atemtechnik und die Schwimmbewegungen so zu beherrschen, dass ein Wechsel von Anspannung und Entspannung für den Körper erfolgt.

Flacher Bauch

Hintern, Oberschenkel, Bauch

Die Gesäßmuskulatur wird bei allen Schwimmstilen angeregt und aufgebaut, ebenfalls die Waden. Die Oberschenkel hinten und vorne werden beim Rückenschwimmen und Kraulen stark in Anspruch genommen. Wer Brust schwimmt, kräftigt vor allem die Innenseiten der Oberschenkel.

Wer Delfinschwimmen beherrscht, kann Hintern und Bauch prima trainieren: Dabei wird sehr mit dem Gesäß-, Hüft- und Bauchbereich gearbeitet und daher dort die Muskulatur angesprochen.

Rücken, Brust, Arme

Rückenschonendstes Schwimmen ist das Rückenschwimmen: Man läuft keine Gefahr, beim Schwimmen ein Hohlkreuz zu machen, und der Nacken liegt immer entspannt im Wasser. Rücken-, Brust- und Armmuskulatur werden bei allen Arm- und Gesamtschwimmbewegungen gestärkt. Eine optimale Kräftigung erreicht man bei gleichmäßig rhythmischem, kräftigem länger anhaltendem Schwimmen, hier Zügen der Arme.

Wer nur die Arme bewegt, trainiert noch effektiver: Rücken, Brust und Arme werden stärker beansprucht. Um mehr Kraft zu bekommen, kann man auch mit einem T-Shirt schwimmen. Im Schwimmbad sollte man vorher fragen, ob das erlaubt ist. Für sichere Schwimmerinnen eignet sich diese Variante fürs Schwimmen in See und Meer.

Wirbelsäule

Der Auftrieb im Wasser befreit von der Schwere des Körpers. Wer schwimmt, entlastet Wirbelsäule und Gelenke: Besonders die Wirbelsäule wird gestreckt und entlastet durch die Beanspruchung und Dehnung der Streckmuskeln von Rücken, Hals und Kopf beim Schwimmen.

Planschen erlaubt

Nicht nur für Kinder: Auch reines Planschen oder gemütliches Baden am See und im Meer ist für die Gesundheit empfehlenswert. Auf den Kältereiz im Wasser reagieren die Blutgefäße der Haut. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen und führen eine "Blutwelle" von der Peripherie des Körpers zum Herzen. Das Blut wird anschließend wieder kräftig zurückgepumpt. Das Herz wird durch den stetigen Kälteausgleich gekräftigt, den der Körper zu leisten hat.

Durch die Muskelarbeit (Planschen oder Schwimmen) werden Herz und Blutzirkulation zusätzlich gefordert und gestärkt. Wichtig: Wegen des eventuell großen Temperaturunterschiedes zwischen Wasser und Körper sollte man sich vorher nass machen beziehungsweise langsam ins Wasser gehen.

Text: Solveig Ortner, Wiebke Peters
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