Transalpine-Run: „Die krasseste Erfahrung meines Lebens“

Einmal bei einem richtigen Trailrun-Event dabei sein! Für sechs BRIGITTE-Leser/innen war es am 4. September soweit, als sie die 26 Kilometer lange zweite Etappe des siebentägigen „GORE-TEX Transalpine-Run“ von Lech nach St. Anton (Österreich) mitlaufen durften – mit 1800 Metern im Anstieg und durch knöchelhohen Schnee.

Der GORE-TEX Transalpine-Run 2017 führte von Fischen im Allgäu bis Sulden (Italien). Die 600 regulären Teilnehmer laufen 270 Kilometer an sieben Tagen.

BRIGITTE-Leser/innen konnten sich bei unserem Gewinnspiel zum Trailrun-Event bewerben. Diese Glücklichen waren dabei und berichten von ihren Erlebnissen:

Lara Gruber (28) und Natalie Petry (28) aus Rüsselsheim

„Wir sind zwei laufbegeisterte Kolleginnen, waren aber bislang eher auf flacher Strecke  unterwegs, unter anderem bei Halbmarathon- und Triathlonveranstaltungen. Daher hatten wir großen Respekt vor den Höhenmetern!

Die Aussicht auf die verschneiten Berge hat uns dann aber prima abgelenkt. Und was das Schönste war: Ob bergauf oder bergab, ob im Schnee oder im Matsch, ob der Rücken zwickte oder das Knie, ob wir Hunger hatten oder Durst, egal, wie viele Kilometer noch kamen - was wirklich zählte, war, die ganze Strecke gemeinsam zu laufen und unsere Freundschaft daran noch wachsen zu lassen. Unser Zusammenhalt war genial, und wir haben uns gegenseitig toll unterstützt und waren so froh, als wir zusammen im Ziel ankamen. Auch, wenn die Beine natürlich ganz schön brannten ...“

Elke Andersen (47) und ihre Tochter Pia (21) aus Hamburg

„Wir sind schon im April den Hamburger Marathon gelaufen, aber ein Rennen in den Bergen war eine völlig neue Erfahrung für uns. Vor allem Pia merkte dann auch bei den langen steilen Anstiegen schnell, dass ein Trailrun etwas völlig anderes ist als ein Straßenrennen – die Waden zwickten ganz schön!

Das Laufen mit Stöcken, das Klettern über Steine und Geröll, das Stolpern und Rutschen im Schnee und Matsch konnten wir ja vorher nicht üben, es war für uns ein Sprung ins kalte Wasser. Aber auch ein großes Abenteuer.

Und die Landschaft war einfach atemberaubend: schneebedeckte Gipfel, schroffe Felsen, blauer Himmel. Da waren die schmerzenden Muskeln nur noch halb so schlimm. Pia meinte im Ziel atemlos, aber begeistert: Das war die krasseste Erfahrung meines Lebens!“

Bettina Moschner (50) und Mann Frank (48) aus Ehrenkirchen

„Wir laufen seit 2009 gemeinsam, auch bei Straßenwettkämpfen und Trail-Runs. Aber der Transalpine Run ist die Königsdisziplin der Alpenläufe, eine Etappe mitmachen zu können, war daher für uns ein echter Traum.

An der Startlinie waren wir dann aber doch etwas aufgeregt. Und kurz danach erleichtert, als  beim ersten 900-Meter-Anstieg niemand rannte, sondern alle zügig gingen. Die Strecke war anspruchsvoll, es gab nur wenige Passagen, bei denen man einfach vor sich hin traben konnte: Viele steile Bergaufpassagen, die Kraft erforderten, wechselten sich ab mit steilen Downhill-Abschnitten und Passagen mit Seilen, Treppen und schmalen Trails, auf denen man sich konzentrieren musste. Nach 5:19 Stunden überquerten wir die sehnlich erwartete Zielgerade. Ein tolles Erlebnis, aber auch sehr anstrengend.

Ob wir uns mal an den ganzen TAR wagen? Mal schauen ... Unser Respekt vor der Aufgabe, sieben Tage am Stück diese Leistung zu erbringen, ist enorm gestiegen.“

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