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Mit diesen Bauch-weg-Übungen wird der Bauch in Nullkommanix straff!

Für diese effektiven Bauch-weg-Übungen braucht ihr nur fünf Minuten am Tag Zeit - und werdet mit einer straffen Körpermitte belohnt!

Bauch-weg-Übungen: Frau macht Sit-Ups auf dem Boden
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Warum sich unsere Bauch-weg-Übungen lohnen

Es muss ja nicht gleich ein Waschbrettbauch sein, aber eine straffe Mitte hätten wir alle gern. Dabei ist ein bisschen Übergewicht gesundheitlich gesehen gar nicht so schlimm, bewirkt sogar eine höhere Lebenserwartung und beugt Osteoporose vor. Aber diesen netten Nebeneffekt haben nur Pölsterchen an Po und Beinen - weiter oben können sie sogar gefährlich werden: "Muffin-Top" nennen Amerikanerinnen es, wenn der Bauch über die Hose quillt. Oft hat sich dann bereits eine Fettschicht um die inneren Organe gebildet, die Blutdruck, Fett- und Zuckerwerte nach oben treibt.

Woher kommt der Bauch überhaupt?

Schon ab einem Alter von etwa 30 Jahren verbrennt der Körper alle zehn Jahre durchschnittlich 150 Kalorien pro Tag weniger. Das klingt nicht viel, zeigt sich aber nach ein paar Monaten am Hosenbund. Und: Während der Wechseljahre machen sich durch den sinkenden Östrogenspiegel zusätzliche Pfunde breit, vor allem an der Taille.

Die gute Nachricht: Durch ihre hohe Stoffwechselaktivität lassen sich die Fettzellen am Bauch schneller wegtrainieren als an Po oder Beinen. Es klappt also doch mit dem straffen Traumbauch - zum Beispiel mit unserem effektiven 5-Minuten-Core-Training. Viel Erfolg!

Nur 5 Minuten täglich: Unsere Bauch-weg-Übungen

Drei perfekte Bauch-weg-Übungen für jeden Tag - sie kommen aus dem Core-Training, sorgen für eine schlanke, straffe Mitte und sind bestens im Rahmen eines "Bauch Beine Po"-Programms geeignet.

1. Half Roll Back

Für die gerade liegenden und seitlichen Bauchmuskeln (Taille) und die tief liegenden Muskeln an Bauch und Beckenboden.

Setzt euch hin und stellt eure Füße auf. Die Hände seitlich an die Knie legen. Core-Spannung aufbauen (Bauchnabel rein) und Wirbel für Wirbel nach hinten rollen - bis etwa die Hälfte der Wirbelsäule abgerollt ist. Dabei rutschen die Hände an den Oberschenkeln entlang. Dann langsam wieder aufrollen. Im Sitz den Rücken aufrichten. Und wieder bis zur Mitte abrollen. 10-mal. Dann verlagert ihr im Sitzen das Körpergewicht etwas nach rechts und rollt euch langsam - bis zur Mitte - auf der rechten Seite ab. Wieder hochrollen. Seitenwechsel. 5-mal pro Seite.

2. Power-Criss-Cross

Eine Übung für die innere und äußere schräge Bauchmuskulatur.

Legt euch auf den Rücken, die Arme liegen neben dem Körper. Beide Beine senkrecht nach oben strecken. Jetzt Core-Spannung aufbauen: Den Bauchnabel tief einziehen, Spannung halten, dabei ruhig weiteratmen. Kopf und Schultern vom Boden abheben, Hände an den Hinterkopf legen, Ellenbogen zeigen nach außen. Jetzt das linke Bein langsam Richtung Boden senken, gleichzeitig den Oberkörper nach rechts drehen, dabei den linken Ellenbogen Richtung rechtes Bein führen. Linkes Bein nach oben zurückführen, Oberkörper wieder zur Mitte drehen, Kopf und Schultern bleiben oben. Seitenwechsel. 2-mal 10 Wiederholungen pro Seite.

3. Intensiv-Crunch

Eine Bauch-weg-Übung für die geraden und die inneren Bauchmuskeln.

In Rückenlage die Beine anwinkeln, Ober- und Unterschenkel bilden einen rechten Winkel. Hände an den Hinterkopf legen, Ellenbogen zeigen nach außen. Bauchnabel nach innen ziehen, Kopf und Schultern etwas anheben. Das Atmen nicht vergessen! Nun Oberkörper und Knie so weit wie möglich aufeinander zubewegen und wieder zurückkommen, ohne Kopf und Schultern ganz abzulegen. Jetzt die Beine schräg über dem Boden ausstrecken und die Fußspitzen strecken - der untere Rücken bleibt auf der Matte. Zurück in die Ausgangsposition kommen. Und wieder Oberkörper zu den Knien, zurück, Beine strecken, zurück. Immer im Wechsel. Den Crunch 10- bis 15-mal wiederholen.

Core-Training: Das strafft den Bauch wirklich

Unsere Bauch-weg-Übungen im Test zeigen: Richtig flach wird der Bauch eben doch nur durch Sport, der den Grundumsatz nach oben schraubt. Das wohl effektivste Workout neben einem Ausdauertraining und anderen Workouts ist das sogenannte Core-Training. Das Besondere daran: Es spricht auch die Tiefenmuskulatur an und wirkt dadurch besonders intensiv.

Warum wirkt sich Core-Training so positiv auf den Bauch aus?

So schnüren zum Beispiel die tiefer liegenden, schrägen Bauchmuskeln die Körpermitte wie ein Korsett zusammen - und sorgen damit automatisch für eine schlankere Taille. Gleichzeitig kräftigt das Training aber auch die tiefer liegenden Rückenmuskeln und stabilisiert dabei die gesamte Wirbelsäule: Ihre vielen kurzen Muskelstränge beginnen jeweils an einem Wirbelkörper, ziehen sich über zwei bis vier weitere Wirbelkörper und enden dann dort. Sind sie stark, können sie die Wirbelsäule schützen und so Rückenschmerzen verhindern.

Darüber hinaus gibt eine kräftige Tiefenmuskulatur dem Körper insgesamt mehr Stabilität, schützt die Gelenke und sorgt dafür, dass sie bei jeder Bewegung optimal ausgerichtet sind.

Was verbirgt sich hinter den Bauch-weg-Übungen?

Über Nacht berühmt wurden das Core-Training und die tiefer liegenden Muskeln durch Jürgen Klinsmann: Im Jahr 2006 bereitete er seine Spieler damit auf die Fußball-Weltmeisterschaft vor. Zwar wusste man schon vorher, dass unter den großen oberen Muskeln noch kleinere liegen, aber in den herkömmlichen Bauch-Beine-Po-Kursen der Fitness-Studios wurden diese nicht berücksichtigt.

Erst durch Pilates rückte die Partie langsam weiter in den Vordergrund - auch dort wird das so genannte Powerhouse, also die tief liegende Muskulatur der Körpermitte, ständig angespannt. Und schließlich entwickelte der Fitness-Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, Mark Verstegen, das heutige Core-Training: "Core" bedeutet Kern - das Krafttraining stärkt mit seinen Übungen nicht nur die tiefer liegende Muskulatur, sondern die Leistungsfähigkeit des gesamten Körpers.


Im Überblick: Warum Core-Training das Geheimnis eines straffen Bauches ist

  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Bauchmuskel-Übungen wie Crunches und Co. stärken die Bauch-weg-Übungen aus dem Core-Training auch die tiefer liegenden Muskeln, die die Körpermitte wie ein enges Korsett zusammenschnüren.
  • Das Bauchmuskeltraining kräftigt zudem die Beckenbodenmuskulatur.
  • Es fördert eine aufrechte Haltung und lässt den Bauch schlanker wirken (Byebye Bauchfett, hallo Sixpack!).
  • Es stabilisiert den gesamten Körper, sodass seine Gelenke bei jeder Bewegung bestmöglich ausgerichtet sind.
  • Für das Krafttraining braucht ihr keine zusätzlichen Geräte oder spezielle Sportschuhe - perfekt also auch für unterwegs.


Bauch-weg-Methoden: Was ist dran?

Wie bereits erwähnt, führt bei dem Wunsch nach einer flachen Körpermitte kein Weg an Sport vorbei. Die Alternativen haben wir dennoch einmal unter die Lupe genommen:



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Ein Artikel aus BRIGITTE Fotos: Jan Rickers Produktion: Sarah Harms Text: Melanie Grimsehl Programm: Petra Regelin

Wer hier schreibt:

Melanie Grimsehl
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