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Gürtelrose Wann empfiehlt sich eine Impfung?

Eine Impfung kann verhindern, dass eine Gürtelrose ausbricht
Eine Impfung kann verhindern, dass eine Gürtelrose ausbricht
© Shutterstock
Gürtelrose kann für Menschen in der zweiten Lebenshälfte so schwerwiegende Folgen haben, dass ein normaler Alltag kaum mehr möglich ist. Eine Impfung kann schützen.

Gürtelrose – von der Erkrankung haben die meisten schon gehört. Doch was wirklich hinter dieser Erkrankung steckt und welche schweren Gesundheitsrisiken sie mit sich bringt, wissen die wenigsten. Denn auch wenn die Symptome, wie der charakteristische Hautausschlag, abgeheilt sind und die Betroffenen sich besser fühlen, kann es jahrelang nach der Erkrankung noch zu starken Nervenschmerzen kommen. Auch schwere Krankheitsverläufe mit Komplikationen und Mehrfachinfektionen sind leider keine Seltenheit. Gerade für ältere Menschen können die Langzeitfolgen einen harten Einschnitt in das Leben bedeuten und sich erheblich auf die Lebensqualität auswirken. Ob Gartenarbeit, einkaufen oder walken – ein aktiver Alltag und eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sind mit dieser Erkrankung kaum mehr möglich. 

Gürtelrose kann jeden treffen
Was die meisten nicht wissen: Mehr als 95 Prozent der über 60-Jährigen tragen das Virus, das Gürtelrose auslösen kann, in sich. Denn Gürtelrose wird durch dasselbe Virus, das im Kindesalter Windpocken hervorruft, verursacht. Nach Abklingen der Windpocken nistet sich das Virus im Körper ein und verweilt dort jahrzehntelang. Mit steigendem Alter nehmen Abwehrstärke, Vielfalt und Anzahl der Immunzellen ab und somit steigt das Risiko, an Gürtelrose zu erkranken. Das Virus kann erwachen und eine Gürtelrose auslösen.

Eine Impfung bietet einen vorbeugenden Schutz
Sie sind viel an der frischen Luft und führen ein gesundes Leben? Selbst Sport und eine ausgewogene Ernährung können nicht vor einer Gürtelrose schützen. Auch die AHA-Verhaltensregeln (Abstand, Hygiene und Alltagsmaske), die das Risiko, an Infektionskrankheiten wie COVID-19 zu erkranken, deutlich verringern, bieten keinen Schutz. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt deshalb Menschen ab 60 Jahren sowie für Personen ab 50 Jahren mit Grunderkrankungen eine Impfung gegen Gürtelrose. Übrigens: Auch wer bereits einmal eine Gürtelrose hatte, kann weitere Male erkranken. Mit zunehmendem Alter oder bei einer Immunschwäche durch Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme steigt das Risiko für einen weiteren Gürtelrose-Ausbruch. Eine Impfung kann schützen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aktiv auf die Impfung an und lassen Sie sich beraten
Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aktiv auf die Impfung an und lassen Sie sich beraten
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NP-DE-HZX-ADVR-210021 04.2021