Müdigkeit: Ursachen und Möglichkeiten zur Behandlung

Müdigkeit lässt sich meist auf fehlenden Schlaf zurückführen – aber auch ernsthafte Erkrankungen können schuld sein. Das solltest du über Müdigkeit wissen!

Was ist Müdigkeit?

Müdigkeit zeigt in der Regel an, dass dem Körper etwas fehlt. Meist handelt es sich um Schlaf, aber auch mangelnder Sauerstoff, Bewegung oder zu wenig Flüssigkeit zählen zu den Ursachen. Manchmal bedeutet Müdigkeit aber auch, dass das Immunsystem des Körpers gegen Viren oder Bakterien kämpft oder dass eine ernste Erkrankung vorliegt. Wird der Mangel beseitigt, lassen die Beschwerden meist nach.

Was passiert bei Müdigkeit?

Müdigkeit sorgt für verschiedene körperliche Reaktionen wie:

  • schwere Augenlider
  • verlangsamtes Denken
  • verlangsamte Bewegung / Reaktion
  • generelle Abgeschlagenheit

Welche Ursachen hat Müdigkeit?

Sind wir müde, ist der häufigste Auslöser zu wenig Schlaf. Wenn wir mal eine oder zwei Nächte nicht gut schlafen, ist das gesundheitlich noch nicht bedenklich. Anders sieht es aber aus, wenn wir über einen längeren Zeitraum nachts nicht zur Ruhe kommen – dann können auch ernsthafte Schlafstörungen vorliegen, die behandelt werden sollten. Neben Schlafstörungen kann Müdigkeit aber auch andere Ursachen haben, beispielsweise:

Einige Menschen leiden außerdem unter der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit.

Wann sollte ich den Arzt aufsuchen?

Wenn man sich nicht krank fühlt und die Müdigkeit nur kurzzeitig ist beziehungsweise nachlässt, wenn wir ausreichend schlafen, gibt es in der Regel keinen weiteren Handlungsbedarf. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen der Arzt nach möglichen Gründen forschen sollte. Zu diesen Fällen zählen:

  • Der Schlaf fühlt sich über längere Zeit nicht erholsam an
  • Die Müdigkeit verschwindet auch bei ausreichend Schlaf und Erholung nicht
  • Sie belastet den Alltag enorm
  • Sie tritt plötzlich und ohne erkennbaren Grund immer wieder auf und hält lange an
  • Es kommen andere Beschwerden und Symptome wie Konzentrationsstörungen, Übelkeit, Schwindel, Ängstlichkeit, Fieber oder Schmerzen dazu

Was hilft gegen Müdigkeit?

Sofern keine krankhafte Ursache hinter den Beschwerden steckt, helfen oft schon kleine Tipps gegen die Erschöpfung. Dazu zählen:

  • Wechselduschen: Wer abwechselnd warm und kalt duscht, regt nicht nur den Kreislauf an, gerade das kalte Wasser macht auch wach. Die Dusche sollte daher auch mit kühlem Wasser beendet werden. 
  • Kaffee – aber auch Tee: Dass Kaffee ein echter Muntermacher ist, ist bekannt. Aber auch Tee macht wach: Grüner Tee enthält Polyphenole, die Ermüdung vorbeugen oder lindern können. Ginseng oder Ginko sind Heilpflanzen, die aufgegossen nicht nur einen schmackhaften Tee ergeben, sondern auch anregend auf das Nervensystem wirken und den Kreislauf in Schwung bringen.
  • Fit mit Müsli: Wem eine Tasse Tee nicht reicht, der kann zur Müsli-Schale greifen. Denn Getreide ist ein ausgezeichneter "Treibstoff"-Lieferant. Gerade Haferflocken sorgen mit Ballaststoffen, Vitamin B1, Eiweiß und Kohlenhydraten für die nötige Power. Zusammen mit Jogurt und Früchten macht der Mix richtig munter. Kleiner Tipp: Eine Handvoll Walnüsse im Müsli sorgt für eine bessere Durchblutung, einen schnelleren Sauerstofftransport und weniger Müdigkeit.
  • Viel trinken: Man kann es nicht oft genug sagen: Wir sollten täglich mindestens zwei Liter Wasser trinken, gern auch mehr. Denn wer nicht genug trinkt, dehydriert und leidet dann an langanhaltender Müdigkeit.
  • Bewegung am Morgen: Wer schon morgens mit dem Rad zur Arbeit fährt statt die Bahn oder das Auto zu nehmen, tut nicht nur etwas für seine Fitness, sondern vertreibt garantiert auch jede Müdigkeit.
  • Auf einen gesunden Schlafrhythmus achten: Damit die innere Uhr richtig tickt und wir ausreichend schlafen, sollten wir täglich zur gleichen Zeit aufstehen und schlafen gehen. Die meisten Menschen brauchen pro Nacht sieben bis acht Stunden Schlaf, um sich fit zu fühlen.

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Müde Mutter mit Baby

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