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Schlaf, Ernährung + Co. 4 Tipps gegen hartnäckiges Bauchfett, die nichts mit Sport zu tun haben

4 Tipps gegen hartnäckiges Bauchfett, die nichts mit Sport zu tun haben
© Krakenimages.com / Shutterstock
Schon lange weiß die Wissenschaft, wie schädlich Bauchfett – vor allem das viszerale Fett – für die Gesundheit sein kann. Diese Tipps – ganz ohne Sport – können helfen.

Beim Bauchfett geht es leider nicht nur darum, ob die Jeans gerade zwickt. Vielmehr kann ein Zuviel davon ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Wie schnell und wie viel wir in der Körpermitte ansetzen, ist sehr individuell und zum Teil genetisch vorbestimmt. Trotzdem sollten darauf achten, dass die Fettschicht am Bauch nicht zu groß wird – unserer Gesundheit zuliebe.

Was genau ist Bauchfett?

Unser Bauchfett besteht aus dem subkutanen – also dem direkt unter der Haut liegenden – Fett rund um die Taille und dem sogenannten viszeralen Fett. Letzteres meint die tiefer liegenden Fettschichten in der Bauchhöhle. Biologisch hat dieses Fett durchaus eine Funktion: Es speichert nämlich Energie und schützt und wärmt die inneren Organe.

Kleine Mengen an Bauchfett, besonders des Unterbauchfetts, sind also normal und sogar gesund. Das viszerale Fett wiederum wird leider schnell gefährlich für unsere Gesundheit, denn verschiedene Studien konnten nachweisen, dass es die Entstehung diverser Krankheiten begünstigt. Darunter sind Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck.

Wie viel viszerales Fett wir in der Bauchhöhle ansetzen, ist teilweise erblich bedingt. Es gibt aber einige Methoden, wie wir es zumindest reduzieren können. Dazu gehören neben regelmäßigen Cardio- und Kraft-Trainingseinheiten vor allem unsere Ernährung und unser Lebensstil.

Diese 4 Strategien wirken gegen Bauchfett

1. Stress, lass nach

Wenn wir gestresst sind, schüttet unser Körper das Hormon Cortisol aus. Kurzzeitig erhöht das unser Energielevel, damit wir die akute schwierige Situation gut meistern können. Stehen wir aber ständig unter Strom, produzieren wir auch dauerhaft Cortisol – was wiederum den Appetit anregen und dafür sagen kann, dass wir zunehmen, und zwar vor allem am Bauch. Wenn du Bauchfett reduzieren möchtest, solltest du also unbedingt dafür sorgen, dein Stresslevel zu minimieren. Dabei können dir Spaziergänge in der Natur helfen, Yoga, Meditation oder ganz einfach genügend bildschirmfreie Zeit.

2. Dornröschen-Schlaf

Auch wie gut wir schlafen, hat Einfluss darauf, wie stark wir an der Körpermitte Fett ansetzen. Forschende konnten mit verschiedenen Untersuchungen belegen, dass dauerhaft zu wenig oder qualitativ schlechter Schlaf der Gesundheit stark schaden kann. Unter anderem kann Schlafmangel zu Gewichtszunahme führen und dafür sorgen, dass wir besonders Bauchfett ansetzen. Du solltest also mindestens sieben Stunden pro Nacht schlafen – je nach deinem persönlichen Schlafbedürfnis auch mehr.

Die Qualität deines Schlafs spielt hier ebenfalls eine Rolle, also etwa wie oft du nachts aufwachst und wie viele Tiefschlafphasen du durchläufst. Am besten schlummerst du in einer ruhigen, dunklen und kühlen Umgebung.

3. Ballaststoffe + Proteine auf den Teller

In Sachen Ernährung solltest du darauf achten, ausreichend Ballaststoffe und Proteine zu dir zu nehmen. Denn Ballaststoffe wirken verdauungsanregend und halten dich lange satt. Eine Studie hat außerdem bestätigt, dass eine erhöhte Ballaststoffzufuhr das Bauchfett reduzieren kann. Auf deinem Speiseplan sollten also möglichst häufig Vollkornprodukte aus Getreide wie Dinkel und Roggen stehen, außerdem Hülsenfrüchte wie Bohnen und Obst und Gemüse, etwa Pflaumen, Möhren und Kohl.

Proteine gehören ebenfalls regelmäßig auf deinen Teller. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nämlich nahe, dass Menschen, die viel Eiweiß essen, weniger ungesundes Bauchfett ansetzen als andere. Iss also möglichst häufig Fisch, mageres Fleisch, Eier und/oder Erbsen, Kichererbsen, Sojaprodukte und Nüsse als Proteinquellen.

4. Einen grünen Tee, bitte

Grüner Tee gehört zu den gesündesten Getränken überhaupt. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die Polyphenole, haben eine antioxidative Wirkung. Das heißt, sie schützen unsere Zellen vor freien Radikalen aus Umwelteinflüssen und kurbeln außerdem den Stoffwechsel an. Das im grünen Tee enthaltene Koffein sorgt zusätzlich dafür, dass unser Stoffwechsel in Schwung kommt und wir mehr Fett verbrennen.

Verwendete Quellen: healtline.com, womenshealthmag.com

mbl Brigitte

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