5 häufige Gründe für Schlafprobleme

Manchmal liegen wir hellwach im Bett und der Schlaf will und will einfach nicht kommen. Diese 5 Ursachen sind in vielen Fällen schuld an Schlafstörungen!

Schlafstörungen sind ein Massenphänomen: Millionen Menschen klagen allein in Deutschland darüber. Oft fällt das Ein- und Durchschlafen schwer, ebenso häufig wachen Betroffene auch ungewöhnlich früh auf und können nicht mehr weiterschlafen. Die Folge: Ständige Müdigkeit am Tag, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen. Aber wieso fällt uns der gesunde Schlaf bloß so schwer? Wir haben fünf häufige Ursachen für schlechten Schlaf zusammengefasst!

1. Du isst zu spät

Klar ist es verlockend, sich spät abends nochmal zum Kühlschrank zu schleichen und sich einen Becher Pudding zu gönnen, wenn es keiner merkt. Deiner Schlafroutine tust du damit aber keinen Gefallen: Gerade schweres, fettiges und / oder sehr zuckerhaltiges Essen belastet die Verdauung ungemein, wodurch das Schlafen unmöglich werden kann. Ebenso gefährlich: koffeinhaltige Lebensmittel nach 18 Uhr. Wenn du ohnehin schon an Schlafstörungen leidest, solltest du auf eine Tasse Kaffee oder das Glas Cola am Abend lieber verzichten. 

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2. Du hast einen Mittagsschlaf gemacht

Zwei bis drei Nickerchen pro Woche sind gesund– das hat erst vor kurzem eine neue Studie belegt, wie wir auch im Artikel So schützt ein Power-Nap dein Herz beschrieben haben. Aber dabei solltest du beachten, dass auch das kurze Nickerchen zu deiner regulären Schlafzeit zählt – und du so entsprechend in der folgenden Nacht womöglich etwas kürzer schläfst als sonst. Wenn du darunter leidest, zu früh aufzuwachen, solltest du also prüfen, ob dein Mittagschlaf daran schuld ist.

3. Du stehst unter Stress

Es ist wirklich nicht immer einfach, die Geschehnisse des Tages hinter sich zu lassen und den Kopf freizubekommen – dabei ist das für gesunden Schlaf praktisch unerlässlich. Ob Probleme im Job oder eine schier endlose To-Do-Liste zuhause – seelische Sorgen lösen Stress aus, der wiederum die Adrenalinproduktion des Körpers ankurbelt. Gerade Dauerstress ist pures Gift für unseren Schlaf. Wenn du merkst, dass du unter seelischen Dauerbelastungen leidest, hol dir Hilfe. Ein Psychotherapeut kann mit dir beispielsweise Stressbewältigungsstrategien erarbeiten, im Job solltest du mit ehrlich mit deinem Chef darüber sprechen, was die Arbeitsbelastung mit dir macht. Und dein Partner kann sicher auch mal den Haushalt oder die Kinderbetreuung übernehmen, damit du dir eine Pause gönnen kannst.

4. Deine Füße sind kalt

Damit wir schlafen können, fährt der Körper quasi herunter wie ein Computer. Das kann er aber nicht, wenn unsere Hände oder Füße kalt sind: Dann kurbelt er die Durchblutung an, damit die kalten Gliedmaßen erwärmt werden – was uns wiederum vom Schlafen abhält. Ein warmes Fußbad oder eine Wärmflasche am Bettende können hier Abhilfe schaffen. Auf Socken solltest du dagegen verzichten: Sie überhitzen die Füße wiederum zu schnell und können so das Durchschlafen stören.

5. Du nutzt vor dem Schlafengehen dein Handy

Blauwelliges Licht, das von Smartphone, Fernseher und Co. ausgestrahlt wird, beeinflusst die Produktion des "Schlafhormons" Melatonin, sodass der Körper weniger davon ausschüttet. Und das wiederum hält uns wach. Um gut ein- und durchzuschlafen, sollten wir mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen auf elektronische Geräte verzichten. Besser: Ein gutes Buch lesen oder eine entspannende Tasse Tee trinken – das macht die meisten Menschen müde.

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