5 Symptome, die Frauen nicht ignorieren sollten

Der Körper sendet uns von Zeit zu Zeit Signale, denen wir nicht immer Aufmerksamkeit schenken. Wer jedoch an diesen fünf Symptomen leidet, sollte vorsichtig sein.

Benommenheit nach dem Workout

Nach einem anstrengenden Workout ist es normal, ein wenig geschafft zu sein. Wer allerdings regelrecht benommen ist, hat im besten Fall zu wenig getrunken oder zu hart oder bei falscher Temperatur trainiert. Habt ihr diese Faktoren berücksichtigt und noch nie mit Benommenheit gekämpft? Dann könnte dieses auf ein Problem mit dem Herz hindeuten. Zwei mögliche Übeltäter kommen infrage: Ein unregelmäßiger Herzschlag oder ein Problem mit den Herzklappen, die im Herz als Ventile wirken und dafür sorgen, dass das Blut in die richtige Richtung strömt.

Diarrhoe mitten in der Nacht

Wer mitten in der Nacht an Durchfall leidet, hat möglicherweise nur etwas Falsches gegessen – beziehungsweise eine vorübergehende Magenverstimmung. Es könnte jedoch auch auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen, denn: Nachts sollten eure inneren Organe zur Ruhe kommen, da ihr entspannt, schlaft und nichts esst, was Probleme verursachen könnte. Wenn ihr regelmäßig in der Nacht aufsteht und den kürzesten Weg zur Toilette sucht, könnte eine entzündliche Darmerkrankung oder Darminfektion die Ursache sein. Sicherheitshalber solltet ihr einen Termin bei einem Gastroenterologe vereinbaren.

Unbeabsichtigt Gewicht verlieren

Ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust, das heißt ohne bewusste Ernährungsumstellung, deutet selten auf etwas Gutes hin. Der Betroffene könnte unter anderem an Morbus Crohn leiden, einer chronischen und schubweise verlaufenden Entzündung des Magen-Darm-Trakts. Das Abnehmen geht in diesem Fall mit Symptomen wie Durchfall und allgemeinem Unwohlsein einher. Auch könnte der Verlust des Gewichts auf Diabetes Typ 1 hinweisen – eine Untersuchung der Blutzuckerwerte gibt Aufschluss. Wer über fünf Kilo in den vergangenen sechs Monaten verloren hat, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ein solcher Gewichtsverlust könnte ein erstes Anzeichen für Krebs sein.

Starke Blutungen trotz regulärer Periode

Die Blutungen kommen regelmäßig, aber ihr müsst die Tampons jede Stunde wechseln? Dann nehmt das nicht auf die leichte Schulter. Starke Blutungen könnten ein Symptom für Uterusmyome sein, gutartige Tumore, die von der Muskulatur der Gebärmutter ausgehen. Rund 25 Prozent der Frauen nach dem 30. Lebensjahr weisen Myome auf, circa 25 Prozent von ihnen haben Beschwerden. Wenn die Wucherungen Beschwerden verursachen oder zu groß werden, ist es ratsam, eine Therapie zu beginnen. Weitere Ursachen für starke Regelblutungen: Polypen, Hormonstörungen, Entzündungen der Gebärmutter oder Eileiter sowie im schlimmsten Fall ein Uteruskarzinom.

Veränderung im Sehvermögen

Es gibt viele Ursachen für Sehstörungen. Im harmlosesten Fall basiert die Sehstörung auf einem Migräneanfall oder einer altersbedingten Weitsichtigkeit. So oder so ist eine Veränderung des Sehens immer ein ernst zu nehmendes Symptom, das ihr beim Augenarzt untersuchen lassen solltet. Mögliche Ursachen hierfür können zum Beispiel Sehnerventzündungen, Weit- oder Kurzsichtigkeit, Augentumor, Grauer oder Grüner Star sein. Der plötzliche, schmerzlose Verlust des Sehvermögens kann zudem auf einen Schlaganfall hindeuten.

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jg

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Kommentare (4)

Kommentare (4)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ungewöhnliche Gewichtzunahme oder -abnahme ohne Änderung des Ernährungsverhaltens oder der Sportgewohnheiten sollte man auch im Hinblick auf eine Schilddrüsenerkrankung untersuchen lassen.



    Vor allem wenn noch Symptome hinzu kommen wie: bleierne Müdigkeit, hohes Schlafbedürnis, Nervosität, depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwierigkeiten, häufiges Frieren oder Hitzewallungen, Herzstolpern, Antriebslosigkeit, Verstopfungen oder Durchfälle...



  • Anonymer User
    Anonymer User
    ... dass ich ihn dann auch duze!



    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und eine frische Brise Entspanntheit für 2016.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Liebe Frau Fairyqueen,



    ich kann Ihre Kritik nicht recht nachvollziehen. Ich fühle mich durch ein "Du" nicht sofort angeschrien (wäre auch schlimm) oder unseriös behandelt.

    Aber jeder Mensch hat scheinbar seinen eigenen Distanzraum, bei dessen Überschreitung er sich bedroht fühlt. Bei mir wird dieser Raum nicht durch ein einfaches Verwenden des "Dus" übertreten, sondern durch eine falsche/unangemessene Sprache.



    Außerdem heißt die Zeitschrift/Webseite ja auch auch "Brigitte" und nicht "Frau Gruner" oder "Frau Jahr", womit wir ja eigentlich schon beim "Du" wären. (Ansprache mit dem Vornamen in Kombination mit einem "Sie" finde ich widerum irritierend)



    Ich kann aber generell dieses ganze Bestehen auf ein "Gesieze" nicht nachvollziehen. Sicherlich gibt es Situationen (im Job, gegenüber Fremden, etc.) in denen ein "Sie" angemessen ist, aber nur weil jemand dann doch einmal "Du" sagt, fühle ich mich nicht angegriffen. Der andere muss dann nur akzeptieren, dass ich ihn da
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Liebes Brigitte online-Team,



    was ist passiert, dass Sie meinen, uns Leserinnen nur noch per Du ansprechen zu dürfen? Ich finde das distanzlos und unseriös und fühle mich angeschrien. Deshalb schaue ich mich nicht mehr gerne auf Ihrer Website um und kaufe auch Ihre Printprodukte seltener, obwohl der Ton da nach wie vor stimmt.



    Wenn erwachsene Frauen, denen im analogen Lebensumfeld Respekt entgegen gebracht wird, weiterhin zu Ihrer Zielgruppe zählen, sollten Sie an Ihrem Auftreten arbeiten.



    Besten Dank im Voraus und schöne Grüße

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