Warum wir Erkältungen bekommen

In der nasskalten Jahreszeit wächst die Gefahr einer Erkältung. Ob über kleinste Tröpfchen oder einen unbedachten Handshake – die Möglichkeiten, sich anzustecken, sind vielfältig.

Grippaler Infekt oder Grippe?

Der Sommer ist vorbei, die kalte Jahreszeit bricht an – und schneller als gedacht plagen wir uns mit Halsschmerzen, Husten oder Heiserkeit herum. Die Symptome für einen grippalen Infekt oder eine Grippe sind auf den ersten Blick recht ähnlich, letztlich werden die Erkrankungen von unterschiedlichen Erregern verursacht. So gibt es etwa 200 verschiedene Virusarten, wie beispielsweise Adeno-, Rhino- und Corona-Viren, die eine hervorrufen. Bakterien spielen als Auslöser der Krankheit eine eher untergeordnete Rolle. Doch Achtung! Im Verlauf eines grippalen Infekts kann es durchaus zu einer bakteriellen Zweitinfektion kommen. Eine Grippe wird indes allein durch das Influenzavirus ausgelöst, das sich ständig verändern kann. Gegen Letztere hilft eine jährliche Auffrischung der Schutzimpfung.

Ursachen für eine Ansteckung

Ob Händeschütteln oder bloßes Niesen: Die Ansteckungsgefahr ist gerade in den Herbst- und Wintermonaten riesig. Meist erkälten wir uns über infizierte Tröpfchen, die in die Luft gehustet oder geniest werden. Bei der Tröpfcheninfektion nimmt die gesunde Person Viren über die Atemwege auf, sodass Nasen- und Rachenschleimhaut anschwellen. Sollte das Immunsystem bereits geschwächt sein, begünstigt das die Erkrankung. Doch auch der direkte Kontakt zur infizierten Person wirkt sich natürlich nachteilig auf den eigenen Körper aus. Über die Hände gelangen die Viren auf die Schleimhäute von Mund, Auge und Nase, und darüber in den Körper. Tatsächlich gelten aber auch glatte Oberflächen als Auslöser der Krankheit: Türklinken, Tastaturen, Telefonhörer oder etwa Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln können zu echten Keimzellen für Erkältungsviren werden.

Diese Faktoren begünstigen eine Erkältung

Wer ein intaktes Immunsystem hat, der ist in der Regel weniger anfällig auf eine Erkältung. Falls ihr jedoch ein wenig angeschlagen seid, dann ist die Erkältung, die meist nach sieben bis zehn Tagen abheilt, unumgänglich. Doch was genau führt überhaupt dazu, dass der Körper geschwächt ist? Typisch sind Faktoren wie Stress, psychische Belastungen, Schlafmangel, ungesunde Ernährung sowie übermäßiger Alkoholkonsum. Außerdem solltet ihr große Menschenansammlungen meiden, insbesondere dann, wenn akute Erkältungswellen im Umlauf sind. Neben diesen Faktoren besteht natürlich auch ein Zusammenhang zwischen Kälte und einer Erkältung – auch wenn Erstere kein alleiniger Auslöser für die Erkrankung ist. Kälte treibt uns in Gebäude, in denen die Heizungsluft einen Risikofaktor darstellt. Die trocknet nämlich die Schleimhäute aus und beeinträchtigt unsere Abwehrfunktionen gegenüber Krankheitserregern.

jg

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