Arthrose bekämpfen: Die besten Tipps

Wie kann man Arthrose bekämpfen? Indem man diese Tipps beherzigt! Außerdem: Warum die Ernährung eine so große Rolle bei der Bekämpfung von Arthrose spielt, erklären wir hier. 

Das Knie ziept, der Knöchel puckert: Wer Gelenkprobleme oder gar Arthrose hat, will meistens mehr tun, als nur Tabletten zu nehmen. Dass Ernährung eine wichtige Rolle bei Gelenkschmerzen spielt, ist unumstritten. Schließlich bedeutet jedes Kilo zu viel auf den Rippen mehr Druck zum Beispiel auf die Knie - und darum mehr Beschwerden.

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Ergo: Für viele Betroffene lohnt es sich, Süßes und Pommes zu reduzieren. Und auch Fleisch, wegen seines hohen Gehalts an Arachidonsäure; einer Substanz, aus der der Körper Prostaglandine baut - Botenstoffe, die Schmerzen und Entzündung vermitteln.

Eine Ernährungsumstellung kann der beste Weg sein, um Arthrose zu vermeiden

Aus Sicht der Naturheilkundler bringt eine Ernährungsumstellung hin zu Vollwertkost und rohem Obst und Gemüse aber noch mehr. Hintergrund ist die Überzeugung, dass eine der Ursachen von Entzündungsprozessen schlichte "Übersäuerung" ist. Dabei liegt der pH-Wert des Blutes zwar im Normbereich, zu viele Säureteilchen im Bindegewebe - die vor allem beim Abbau von Eiweiß entstehen - sorgen aber für eine schiefe Stoffwechsellage. Sogenannte basische Mineralien unterstützen darum die Entsäuerung.

Es gibt aber auch Gewürze, die gut sind für die Gelenke. Für Kurkuma und Brennnessel ist nachgewiesen, dass sie das Enzym Cyclooxygenase hemmen. Der Körper braucht es, um Prostaglandine herstellen zu können. Auch für Ingwer gibt es Hinweise, dass er Entzündungen lindert.

Was kann man sonst noch tun?

Ausgekochte Kalbsknorpel essen, wie es Hildegard von Bingen empfahl? Oder reichlich Sülze und manchmal auch Gummibärchen, mit der Idee, dass die Gelatine darin die Kollagenneubildung im Knorpel unterstützen könnte? Besser, man nimmt sogenannte Kollagenpeptide, die viel kleiner sind und nicht schon im Verdauungstrakt zerlegt werden. Solche "Knorpelbauteile" kommen auch in Kombination mit Antioxidantien daher, die u. a. Abbauprozesse verlangsamen sollen. Das bringt aber nur etwas, wenn Sie vom Sofa runterkommen. Knorpel wird nicht durchblutet und nur durch die sogenannte Synovialflüssigkeit mit Nährstoffen versorgt - und die verteilt sich nur dann, wenn der Knorpel bewegt wird.

BRIGITE WIR 5/2018
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