Kann dieser Fisch wirklich natürlich sein?

Mit diesem Fang hätte der Japaner sicher nicht gerechnet. Hiroshi Hirasaka zog einen riesigen Seewolf aus dem Meer vor der Insel Hokkaido. Hat die Atomkatastrophe von Fukushima damit zu tun?

Vor der Insel Hokkaido hat der Angler Hiroshi Hirasaka den Fang seines Lebens gemacht: Er zog einen riesigen Seewolf aus dem Meer. Normalerweise werden solche Fische nur einen Meter lang. Das Exemplar des Anglers ist doppelt so groß und wiegt satte 15 Kilogramm.

Diese Fischart findet sich normalerweise in den Tiefen des Atlantiks oder Pazifiks. An der Oberfläche erscheinen sie eher selten.

Ob der Fisch eine kuriose Ausnahme ist, oder ob der Fang durch die Atomkatastrophe von Fukushima 2011 mutierte, ist unklar. Für den Fischer ist die Sachlage eindeutig. Das Reaktorwasser, das damals in das Meer strömte, war radioaktiv verseucht. Die Radioaktivität hat Auswirkungen auf das Genamaterial von Lebewesen. Und damit auch auf den Fisch an der Angel. Der Unglücksort ist mehrere hundert Kilometer entfernt.

Immer wieder wurden in dem Gebiet rund um das Unglückswerk verseuchte oder mutierte Meeresbewohner gefangen.

cor
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