Bauchnabel entzündet: Was tun?

Bauchnabelentzündungen sind selten, aber nicht zu unterschätzen. Wenn dein Bauchnabel entzündet ist, solltest du wissen, wie du reagierst.

Wie erkenne ich, dass der Bauchnabel entzündet ist?

Meist sind Bakterien die Ursache dafür, dass der Bauchnabel entzündet ist. Bei Babys kommt es häufig schon bei der Geburt zur Infektion, wodurch der Nabel nicht richtig abheilt. Eine Bauchnabelentzündung äußert sich oft durch Symptome wie Rötungen um den Nabel, dieser ist außerdem sensibel gegenüber Berührungen.

Bauchnabel entzündet: Diese Ursachen gibt es

Bei Babys:

Bei Babys tritt eine Bauchnabelentzündung (Omphalitis) durch eine Übertragung von Bakterien schon bei der Geburt auf. Dies liegt meist an schlechter Hygiene, vor allem in Entwicklungsländern. Dabei kann es auch zu Komplikationen kommen, die bis zu einer Blutvergiftung reichen.

Bei einem Piercing:

Als Erwachsener wirst du jedoch selten mit dieser Entzündung konfrontiert. Wenn du ein Bauchnabelpiercing stechen lässt, besteht ein Risiko einer Infektion, solange die Wunde noch offen ist. Hier ist es wichtig, eine gute Hygiene an den Tag zu legen und nach der Behandlung die Stelle mit einem Pflaster zu schützen.

Auch eine Operation am Bauch kann als Ursache am Bauchnabel eine Wunde auslösen. Auch hier empfiehlt sich, gegen die Bakterien den Nabel mit Wundpflege zu versorgen.

Durch einen Pilz:

Pilze mögen es warm und feucht. Deshalb tummeln sie sich nicht nur bevorzugt an den Füßen, sondern auch mal am Bauchnabel. Dort sorgen sie für eine Rötung. Bei einer starken Entzündung solltest du einen Arzt aufsuchen. Im Anfangsstadium kann es auch ausreichen, die Wunde trocken zu halten.

Du fragst dich: Wie erkenne ich denn, ob ich eine Entzündung am Bauchnabel habe? Wir zeigen dir die üblichen Symptome.

Bauchnabel entzündet: Was sind die Symptome?

  • Rötung um den Nabel
  • Bauchnabel stinkt aufgrund einer Sekretflüssigkeit
  • Eiter
  • Blutiges Sekret

Da der Bauchnabel gut umschlossen von deinem Bauch ist, bietet er viel Angriffsfläche für Bakterien. Gerade bei schlechter Hygiene können die Bakterien sich am Nabel einnisten und für eine Entzündung sorgen. Ob du bei einer Bauchnabelentzündung Schmerzen verspürst, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Stärke der Entzündung ist dafür ausschlaggebend.

Bauchnabel entzündet: Brauche ich eine Therapie?

Je nach Ausmaß der Entzündung solltest du einen Arzt aufsuchen. Selber kannst du dafür sorgen, dass du Luft an den Bauchnabel lässt und ihn dadurch trocken hältst.

Ein Arzt kann eine Behandlung mit Antibiotika verordnen oder spezielle Salben verwenden. Sollte sich bereits ein Abszess gebildet haben, muss ein operativer Eingriff erfolgen.

Bauchnabel entzündet: 2 praktische Tipps

  1. Schwangerschaft: In der Schwangerschaft wächst die Bauchdecke kontinuierlich an. Dadurch können sich Risse in der Haut bilden, die normalerweise von alleine wieder heilen. Für den Fall, dass sich Bakterien in den Wunden lagern, kann es zu einer Entzündung kommen. Mit guter Hygiene kann vorgebeugt werden, ansonsten besser zum Arzt gehen.
  2. Vorbeugen: Den Bauchnabel nicht nur bei einer Entzündung oder wenn Symptome auftauchen pflegen. Gerade beim Duschen ist ein regelmäßiges Ausspülen wichtig. Wattestäbchen können für tiefe Stellen verwendet werden. Für Babys gibt es auch spezielle Puder, um den Bauchnabel trocken zu halten.

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