Besser einschlafen: Diese 7 Tipps helfen dir!

Besser einschlafen – das wünschen sich alle, die nachts lange wachliegen. Mit unseren 7 Tipps findest du endlich wieder leichter in den erholsamen Schlaf.

Besser einschlafen – den Stress ausschalten

Viele Menschen haben Probleme damit, nachts gut zu schlafen. Sie drehen sich im Bett unruhig von einer Seite auf die andere, starren ständig auf die Uhr und verlieren sich in sorgenvollen Gedanken. So wird das Schlafen dann erst recht unmöglich. Aber was kann man tun, damit man wieder besser einschlafen kann? Und welche Folgen hat schlechter Schlaf auf unsere Gesundheit?

Schlafstörungen rauben uns Energie

Wenn ein- und durchschlafen auf Dauer unmöglich wird, kann das unsere Gesundheit beeinträchtigen: Wir leiden den ganzen Tag an Müdigkeit, der Körper läuft auf Sparflamme, Konzentrationsstörungen treten auf. Und in der nächsten Nacht liegen wir wieder wach – weil wir insgeheim schon damit rechnen, erneut nicht oder nur schlecht schlafen zu können. Auf Dauer kann schlechter Schlaf Krankheiten wie Depression begünstigen.

Besser einschlafen: Mit diesen Tipps

Wollen wir besser einschlafen, können uns ein paar Tipps und Hausmittel gegen Schlafprobleme helfen! Folgende Methoden können helfen:

  • Schalte mindestens zwei Stunden vor dem Schlafen in den Ruhemodus. Der Fernseher und das Handy haben jetzt Sendepause – und sollten aus dem Schlafzimmer verbannt werden.
  • Verzichte auf koffeinhaltige Getränke ab dem Nachmittag. Dazu zählen beispielsweise Kaffee und Cola.
  • Entspanne dich am Abend mit einem Buch oder ruhiger Musik, ehe du schlafen gehst.
  • Ein Baldrianbad entspannt: 100 Gramm zerkleinerte Baldrianwurzel in zwei Liter heißes Wasser geben, nach zehn Minuten abseihen und den Aufguss in das Bad geben.
  • Auch Konzentrations- und Entspannungsübungen wie autogenes Training können zum Schlafen hilfreich sein.
  • Die optimale Schlafzimmertemperatur liegt für die meisten Menschen bei 15 bis 18 Grad. Außerdem stören Lärm- und Lichtquellen den gesunden Schlaf – das Schlafzimmer sollte also gut abgedunkelt und ruhig sein.
  • Du solltest immer zur gleichen Zeit schlafen gehen – das hilft dem Schlaf-Wach-Rhythmus und hält gesund.
  • Mache dreimal die Woche für mindestens 30 Minuten Sport. Am besten ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining.

Besser einschlafen mit der richtigen Ernährung

Auch mit der richtigen Ernährung können wir dafür sorgen, besser zu schlafen. Folgende Dinge solltest du beachten:

  • Iss abends keine fetten, reichhaltigen Mahlzeiten, wenn du gut schlafen willst. Besser sind leicht verdauliche Mahlzeiten.
  • Auch auf Wein, Schnaps oder Bier solltest du besser verzichten, denn Alkohol macht zwar müde, stört aber den natürlichen Schlafrhythmus.
  • Tees aus Kräutern wie Baldrian oder Hopfen beruhigen sanft und helfen bei Schlafstörungen. Nach zwei bis vier Wochen regelmäßiger Einnahme wirst du merken, dass du dich besser entspannen kannst.

Folgende Teesorten helfen dir dabei, besser einzuschlafen:

  • Baldrian: Zwei Teelöffel zerkleinerte Baldrianwurzel mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, fünf Minuten abgedeckt ziehen lassen und abseihen. Mehrere Tassen schluckweise trinken. Baldrian schmeckt nicht gut, darum empfiehlt es sich, Melisse und Passionsblumenkraut unterzumischen.
  • Hopfen: Einen Teelöffel Hopfenblüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Mittags und abends eine Tasse trinken, um leichter schlafen zu können.
  • Lavendel: Für guten Schlaf zwei Teelöffel Lavendelblüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Mehrmals täglich eine Tasse trinken .
  • Melisse: Zwei Teelöffel Melissenblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, fünf Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Mehrmals täglich eine Tasse trinken.
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Professionelle Unterstützung gegen Schlafprobleme

Professionelle Unterstützung (z.B. Hausärztin, Psychologin) ist nötig, wenn man trotz Hausmitteln und Entspannungsübungen nach höchstens vier Wochen immer noch nicht besser schlafen kann. Denn manchmal sind Schlafstörungen ein Anzeichen für eine bisher unerkannte Krankheit wie:

Auch bestimmte Medikamente (etwa Appetitzügler) sowie Alkoholmissbrauch können Schlafstörungen auslösen.

Und wie komme ich nach dem Schlafen besser aus dem Bett?

Du kannst jetzt wieder besser einschlafen, hast aber Probleme, morgens aufzustehen? Dann können dir auch diese Tipps helfen:

  • Überlege dir eine kleine Belohnung für das Aufstehen – gönne dir zum Beispiel deinen Lieblingsbrotaufstrich oder eine Tasse Kaffee in der Sonne.
  • Stelle deinen Wecker außerhalb deiner Reichweite auf.
  • Mache sobald du aufwachst das Licht an, auch wenn es dir grell erscheint. Dadurch kann sich der Körper leichter auf den Tag einstellen.

Lesetipps: Warum gesunder Schlaf so wichtig ist, erfährst du hier. Außerdem verraten wir noch mehr tolle Einschlaftipps und was gegen Durchschlafstörungen hilft.

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