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Ab in die Wäsche 5 Dinge, die passieren, wenn du deinen BH zu selten wäschst

Euer BH muss nicht in die Wäsche, nur weil ihr ihn kurz anhattet - aber zu lange warten solltet ihr auch nicht
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Endlich geklärt: So häufig kannst du deinen BH tragen, bevor deine Haut protestiert – im Video siehst du, was schlimmstenfalls passieren kann!

Klar, man muss seinen BH nicht nach jedem einzelnen Tragen waschen. Aber zu nachlässig sollte man die Reinigung auch nicht handhaben: Was nach zu langen Waschpausen geschieht, ist echt nicht schön.

Aber wie lange ist zu lange? Mindestens einmal pro Woche sollte der BH gewaschen werden – aber das hängt natürlich auch stark vom Verschmutzungsgrad ab. Ein Sport-BH sollte sofort gewaschen werden, wenn er durchgeschwitzt ist – spätestens aber, nachdem er dreimal getragen wurde.

Man kann einen BH natürlich immer weiter "noch ein letztes Mal" tragen, bis er in die Wäsche kommt. Doch dann wird es halt irgendwann unangenehm.

Seht selbst – das alles passiert, wenn ihr den BH-Wechsel zu lange aufschiebt!

1. Deine Brustwarzen bekommen eine Abreibung

Wer sich zu viel Zeit beim BH-Wechsel lässt, weiß schon bald, warum Marathonläufer sich die Brust lieber abkleben: Wenn sich zu viel Feuchtigkeit zwischen Wäsche und empfindlicher Haut sammelt, kommt es zu einem Reibungseffekt. Jeder Schritt, jede Bewegung fühlt sich dann an, als würde jemand deine Brustwarzen mit Sandpapier streicheln. Muss nicht sein, oder?

2. Deine Haut entzündet sich

Wund geriebene Haut ist nicht das einzige Problem – in einem BH sammeln sich, wie in jedem Stück Unterwäsche, mit der Zeit Schweiß und Bakterien an. Und Bakterien freuen sich enorm über warme, feuchte, wund geriebene Hautpartien und machen es sich so richtig gemütlich. Vor allem unter den Brüsten kann es dann richtig schmerzhaft werden – in diesem Bereich droht sogar Pilzbefall. Dann muss der BH nicht nur häufiger bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, zusätzlich sollte man außerdem Desinfektionsmittel nutzen.

3. Du bekommst Akne, wo du sie nicht haben willst

Noch nicht überzeugt? Die Entzündungen lassen sich noch wunderbar steigern. Speziell Sportwäsche, die sich durch mehr Bewegung besonders stark an deiner Haut scheuert, macht die Haut anfällig für Ausschlag. Und Pickel auf Schultern und Brustkorb können dir dauerhaft die gute Laune verderben. Baumwoll-BHs helfen, wenn man zu starkem Schwitzen neigt. Alternativ kann man aber auch Kompressen einlegen.

4. Flecken. So viele Flecken.

So ziemlich jeder kennt das Problem, wenn T-Shirts durch das Deodorant am Körper mit der Zeit gelbe Flecken unter den Ärmeln bekommen. Das geht einem BH nicht besser – je länger er ohne Waschpause getragen wird, desto markanter werden die Flecken. Das Problem lässt sich theoretisch umgehen, wenn man auf Deo verzichtet – aber das ist nicht ratsam, vor allem nicht, wenn man vom Typ her so bequem ist, dass man wochenlang seinen BH nicht wäscht. Was uns zum letzten Punkt bringt ...

5. Dein BH beginnt zu riechen und überträgt den Duft auf dein Outfit

Ja, wir müssen es leider so direkt aussprechen: Wie jedes Wäschestück fängt ein BH irgendwann an zu stinken. Das kann man eine Zeit lang mit diskreten Parfum-Spritzern überdecken, aber wirklich verstecken lässt sich der Geruch nicht. Und weil der BH sich so wunderbar an den anderen Kleidungsstücken am Oberkörper reibt, breitet sich diese Duftmarke schnell aus. Da hilft kein charmantes Lächeln: An dem Punkt, wo andere Menschen irritiert gucken und auf Abstand gehen, ist es definitiv zu spät.

Daher: Lieber den BH nach drei- bis viermal Tragen in die Waschmaschine geben. Letztendlich ist auch ein BH Teil der Unterwäsche – und Strümpfe und Unterhose trägt ja auch kein Mensch tagelang, ohne zu wechseln, oder?

heh

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