Schockierend: So kann eine Brust nach der Strahlentherapie aussehen

Viele Aktionen klären über die Gefahren von Brustkrebs auf. Nicht alle verstehen, worum es dabei wirklich geht, findet Bloggerin Just Jenn - und rüttelt mit diesen Bildern auf.

Jedes Jahr, vor allem im Brustkrebsmonat Oktober, klären Kampagnen weltweit über die Gefahren von Brustkrebs auf. Aus gutem Grund, denn jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Laut der Deutschen Krebshilfe ist diese Krebsform mit rund 70.000 Neuerkrankungen im Jahr die mit Abstand häufigste Krebserkrankung der Frau.

Auch in den sozialen Netzwerken häufen sich inzwischen Bilder und Nachrichten, die für das Thema Brustkrebs sensibilisieren sollen. Nicht nur Betroffene äußern sich dazu, auch gesunde Frauen zeigen sich solidarisch.

Doch nicht alle verstehen, worum es dabei wirklich geht, findet die amerikanische Bloggerin Just Jenn, die selbst im Jahr 2013 die Diagnose Brustkrebs bekam. Im vergangenen Herbst ärgerte sie sich vor allem über Beiträge zum "No Bra Day", einer Aktion, bei der sich Frauen ohne BH fotografierten. Auf ihrem Tumblr-Account veröffentlichte sie zwei Bilder, die schonungslos die Folgen ihrer Strahlentherapie auf ihre linke Brust zeigen, und fand dazu klare Worte:

"Brustkrebs ist nicht sexy. Es geht nicht darum, die Brüste zu retten. Es geht nicht um einen 'No Bra Day', der eigentlich nur eine Ausrede für Frauen ist, sexy Fotos von ihren sich unter der Kleidung abzeichnenden Nippeln zu posten. Es geht um Narben, Übelkeit, Schmerzen, kahle Köpfe, verbrannte Haut und gebrochene Herzen. Wenn euch das nicht aufrüttelt, dann weiß ich auch nicht weiter", schrieb sie. "Fühlt ihr euch jetzt unwohl? Das solltet ihr."

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