Aufgeklärt: Das sind die 6 größten Feinde eures Darms

Obwohl der Darm das größte Organ unseres Körpers ist, gehen wir oft nicht allzu gut damit um. Wir verraten euch 6 Dinge, die eurer Darmflora schaden.

Pillen

Ob Hormonpräparate wie die Antibabypille oder Antibiotika: Pillen haben massiven Einfluss auf eure Darm-Gesundheit. Antibiotika zerstören nicht nur die schädlichen Bakterien, sondern auch nützliche Darmbakterien – eine wachsende Anfälligkeit für Krankheiten ist die Folge. Wie eine Studie zudem zeigt, birgt die Antibabypille ein deutlich höheres Risiko, entzündliche Darmerkrankungen zu entwickeln. Ganz besonders dann, wenn es sich um Pillen mit hohen Östrogendosen handelt.

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Zucker und Fett

Okay, wir tappen vermutlich alle ab und an in die Zucker- und Fettfalle. Eurem Darm zuliebe solltet ihr den Konsum von fett- und zuckerreichen Lebensmitteln jedoch besser meiden – insbesondere in Kombination. Nicht nur, weil euer Darm nur eine begrenzte Menge davon aufnehmen kann, sondern auch, weil Zucker und Fett maßgebliche Risikofaktoren für chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind.

Milchprodukte

Viele Erwachsene vertragen Milch schlecht – etwa 20 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet an einer Laktoseintoleranz. Der Milchzucker kann von manchen Menschen einfach nicht richtig verdaut werden. Sie wandert in den Dickdarm, wo sie vergoren wird, und letztlich für Blähungen und Durchfall sorgt. Doch auch für Menschen, die nicht an einer Unverträglichkeit leiden, sind Milchprodukte mit Vorsicht zu genießen, da sie zu einer starken Verschleimung des Verdauungssystems führen können.

Tierisches Eiweiß

Tierisches Eiweiß solltet ihr grundsätzlich nur in Maßen zu euch nehmen. Denn: Wie eine Studie gezeigt hat, sind tierische Proteine mit einem höheren Risiko verbunden, frühzeitig zu sterben. Konkret gesagt: Rotes Fleisch, wie Rind oder Schwein, das bekanntlich viel Eiweiß enthält, kann das Darmkrebs-Risiko erhöhen. Wer ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch isst – und dieses auch gut kaut, damit es auch gut verdaut wird – sollte jedoch auf der sicheren Seite sein.

Stress

Stress macht nicht nur Kopfschmerzen und Nackenverspannungen, sondern kann im schlimmsten Fall auch die Darmflora schädigen. Denn eines steht fest: Zwischen dem Gehirn und unseren Verdauungsorganen besteht ein direkter Draht. Die Nervenzellen, die im Magen-Darm-Trakt sitzen, werden vom Gehirn gesteuert und beeinflusst. Meldet das Hirn Stress, kann sich das in Form von Bauchdrücken, Übelkeit und Durchfall auswirken.

Völlerei

Ihr habt gelernt, fünf kleine statt drei große Mahlzeiten einzunehmen? Dann lasst euch gesagt sein: Der Darm benötigt mindestens drei Stunden zwischen den Mahlzeiten, um sich zu regenerieren und sich zu reinigen. Wenn ihr diese einfache Regel einhaltet, verhindert ihr Beschwerden wie Verstopfung, Durchfall und Entzündungen im Darm.

jg
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