Dornwarze entfernen: Diese Methoden helfen

Wenn man eine Dornwarze entfernen will, braucht man Ausdauer: Sie kann sehr hartnäckig sein. Mit diesen Methoden wirst du Dornwarzen garantiert los!

Was sind Dornwarzen?

Dornwarzen ("Plantarwarzen") bilden sich am Fuß, vor allem an der Ferse, der Fußsohle oder zwischen den Zehen. Sie werden vor allem per Schmierinfektion durch Humane Papillomviren ("HPV") verursacht – die Viren gelangen durch kleinste Verletzungen in die Haut. Von außen sind Dornwarzen kaum sichtbar, aber sie wachsen, wie ihr Name besagt, dornartig tief in die Haut hinein und können so beim Gehen Symptome wie große Schmerzen verursachen. Außerdem sind die Warzen ansteckend – daher sollte man immer eine Dornwarze entfernen.

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Warum treten Dornwarzen so häufig auf?

Zwar lösen nur einige HPV-Typen Dornwarzen aus, diese gelten jedoch als sehr widerstandsfähig: Sie können über Monate in keimfreundlichen Umgebungen ohne Wirt überleben – zum Beispiel im feuchtwarmen Boden im Schwimmbad. Aber auch häufiges Schwitzen am Fuß kann die Entstehung begünstigen. Außerdem neigen Menschen mit einem geschwächten Immunsystem eher zur Bildung von Warzen.

Dornwarze entfernen: Welche Behandlung wirklich hilft

Man muss nicht direkt immer zum Arzt gehen, wenn man Warzen hat. Will man eine Dornwarze loswerden, kann man es auch erst einmal mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke oder über Hausmittel versuchen. Allerdings gelten die Wucherungen als sehr hartnäckig und benötigen möglicherweise mehr als nur eine Behandlung. 

Wichtig: Wer zuckerkrank ist, sollte Beschwerden wie Warzen immer vom Arzt behandeln lassen, denn durch Diabetes bestehen oft Nervenschäden im Bereich der Füße. Bei folgenden Beschwerden sollte ebenfalls nur der Arzt behandeln:

  • Durchblutungsstörungen
  • Generell schwaches Immunsystem
  • Gestörte Wundheilung

Auch bei Kindern wird die Behandlung von Warzen besser dem Fachmann anvertraut.

Dornwarze entfernen mit einem Mittel aus der Apotheke

Mit folgenden rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke lässt sich eine Warze behandeln: 

  • Vereisung ("Kryotherapie"): Ein häufig angewandtes Mittel ist die Vereisung der Haut an der Stelle, an der die Warze sitzt. Die Vereisung betrifft mehrere Hautschichten, wodurch die Warze abstirbt und irgendwann abfällt. Dafür können mehrere Behandlungen nötig sein.
  • Salicylsäure: Mit ihrer Hilfe werden die verhornten Hautschichten um die Warze aufgeweicht, bis diese abgetragen ist. Das kann sechs bis zwölf Wochen dauern. Wer nicht jeden Tag die Lösung auftragen möchte, kann auch ein getränktes Pflaster verwenden.
  • Monochloressigsäure: Sie wirkt ähnlich wie Salicylsäure, muss dafür aber nur einmal pro Woche aufgetragen werden.

Welche Hausmittel helfen bei Dornwarzen?

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Hausmittel bei Warzen helfen können. Wer es trotzdem damit versuchen möchte, sollte auf folgende Methoden zurückgreifen, die einfach auf die Haut gerieben werden:

  • Zitronensaft
  • Teebaumöl
  • Halbierte Knoblauchzehe
  • Essig- oder Salzlösung

Klebeband als Geheimtipp

Es gibt tatsächlich eine Studie, die belegt, dass Warzen durch die Verwendung von Klebeband in rund 85 Prozent aller Fälle verschwinden – dadurch sollen die vom Virus befallenen Hautzellen absterben. Für den Klebeband-Trick einfach die Haut mehrfach durch Fußbäder aufweichen und die befallene Hautstelle mit Paket- oder Isolierband abkleben. Wichtig: Nicht den ganzen Fuß umwickeln – das könnte die Durchblutung stören.

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