Durchblutung fördern mit diesen Hausmitteln

Durchblutungsstörungen kommen gerade in der kalten Jahreszeit häufig vor. Mit diesen Hausmitteln können wir sanft die Durchblutung fördern – und uns so von innen wärmen.

Taubheitsgefühle, Wadenkrämpfe, ständig kalte Füße und Hände: Die Liste der Symptome von Durchblutungsstörungen ist lang. Rund jeder dritte Deutsche über 40 ist von schlechter Durchblutung betroffen. Die meisten ahnen jedoch lange nichts davon: Erst wenn eines der Blutgefäße zu mehr als 70 Prozent verstopft ist, treten die ersten Symptome auf. Umso wichtiger, dass wir rechtzeitig die Durchblutung fördern und Beschwerden behandeln! 

Was sind Durchblutungsstörungen? 

Nur wenn unser Körper richtig durchblutet ist, erhalten unsere Organe genügend Sauerstoff und Nährstoffe. Sind die Arterien verstopft oder verengt, kann das Blut nicht mehr ungehindert fließen – dann spricht man von Durchblutungsstörungen. 

Durchblutungsstörung im Winter 

Aber auch wer sonst von schlechter Durchblutung verschont ist, kann im Herbst und Winter von kalten Gliedmaßen betroffen sein. Der Grund: Der Körper konzentriert sich in der Kälte darauf, die lebenswichtigen Organe wie das Herz warmzuhalten und verwendet dafür mehr Energie. Deshalb wird alles Blut zur Körpermitte gepumpt und Gliedmaßen wie Arme und Beine kühlen schneller aus. 

Durchblutung fördern: Welche Ursachen gibt es für eine schlechte Durchblutung? 

Durchblutungsstörungen können verschiedene Gründe haben, häufig liegen folgende Ursachen vor: 

  • Schlechte Ernährung (viel Fett und Zucker) 
  • Mangelnde Bewegung 
  • Nikotin 
  • Alkohol
  • Diabetes 

Passende Maßnahmen: Diese Hausmittel wärmen uns auf 

Wollen wir die Durchblutung fördern, sollten wir statt auf verschriebene Filmtabletten vom Arzt erstmal auf Hausmittel zurückgreifen, die von innen wärmen. Dazu zählen: 

Chili 

Scharfe Speisen mit Chili heizen uns von innen so richtig ein. Wenn es kalt ist, sollten also Gerichte wie Chili con oder sin Carne häufiger auf dem Speiseplan stehen – sie sind lecker und können die Durchblutung fördern. 

Ingwer 

Es gibt kaum etwas, was Ingwer nicht kann: Er boostet das Immunsystem und kurbelt den Stoffwechsel an, außerdem hilft Ingwer gegen Mundgeruch. Und: Die Scharfstoffe in der Knolle wärmen uns von innen komplett auf. Unsere Blutgefäße freuen sich bei Kälte daher über eine schöne Tasse Ingwertee. 

Massagen mit Rosmarin-Öl 

Eine Massage allein regt schon den Blutfluss an – Rosmarin-Öl verstärkt den Effekt sogar noch. Rosmarin wirkt nicht nur gegen Durchblutungsstörungen, sondern beugt auch Verspannungen vor. 

Wechselduschen 

Um den Morgen mit Schwung zu starten, eignen sich Wechselduschen hervorragend zur Durchblutungsförderung. Zusätzlich regen sie den Kreislauf generell an. Bei einer Wechseldusche wird der Körper dreimal abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser von unten bis oben abgeduscht. Die kalte Phase sollte immer die letzte beim Duschen sein!

Wassertreten

Schon Pfarrer Kneipp wusste: Wassertreten oder ein Beinguss trainieren sanft die Gefäße und können die Durchblutung der Beine fördern.

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