Feigwarzen behandeln: So wirst du sie los

Feigwarzen sind ein unangenehmes, aber glücklicherweise meist harmloses Übel. Wie du Feigwarzen behandeln und ihnen vorbeugen kannst, verraten wir hier.

Was sind Feigwarzen?

Feigwarzen ("spitze Kondylome" oder "Condylomata acuminata") sind kleine gutartige Hautwucherungen im Genital- und Analbereich. Verursacht wird die sexuell übertragbare Geschlechtskrankheit vom sogenannten Humanen Papillomavirus ("HPV"). Die einzelnen Papeln sind etwa so groß wie ein Stecknadelkopf und wachsen beetartig. Es gibt verschiedene HPV-Typen – einige davon sind harmlos, andere stehen in Verdacht, verschiedene Krebserkrankungen zu begünstigen.

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Meist sind Feigwarzen eher ein ästhetisches Problem, in manchen Fällen verursachen sie aber auch Symptome wie Jucken, Bluten oder Schmerzen beim Sex. Bei einigen Patienten verschwinden sie nach einigen Monaten von allein, oft muss aber auch der Arzt die Feigwarzen behandeln.

Feigwarzen behandeln: So geht es

Um die unangenehmen Feigwarzen der HPV-Infektion behandeln zu können, kommen verschiedene Cremes oder Lösungen in Betracht, die der Arzt verschreiben kann. Meist sorgen die enthaltenen Wirkstoffe dafür, dass die Zellen, die von Viren befallen sind, absterben. Sind die Feigwarzen außen am Körper, kann der Patient sie selbst behandeln, indem er die Creme über mehrere Wochen hinweg unter ärztlicher Kontrolle aufträgt. Manchmal kommt es dabei zu Hautreizungen – in diesen Fällen muss die Behandlung möglicherweise für ein paar Tage unterbrochen werden, bis sich die Haut wieder beruhigt hat.

Innere Feigwarzen: Therapie der Infektion

Feigwarzen können auch im Körper auftreten – bei Frauen zum Beispiel an der Schleimhaut der Vagina. Hier darf zur Behandlung nur der Arzt ran! Dabei kommt die sogenannte Trichloressigsäure zum Einsatz, die Feigwarzen absterben lässt. Sie wird mithilfe eines Wattetupfers wöchentlich auf die betroffene Körperstelle aufgetragen. Bei großem Befall oder wenn die Warzen zurückkommen, kann es sein, dass die Feigwarzen operativ entfernt werden müssen.

Tipps zur Vorbeugung – Vorsicht vor Ansteckung

Feigwarzen gelten als sehr ansteckend. In erster Linie werden die Viren durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Aber auch durch gemeinsam verwendetes Sexspielzeug oder Oralverkehr kann eine Ansteckung erfolgen. Einen vollständigen Schutz vor Feigwarzen gibt es nicht – durch die Verwendung von Kondomen wird das Risiko aber gemindert. Außerdem gibt es eine Impfung gegen bestimmte HPV-Typen, beispielsweise gegen die, die Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs auslösen. Die Impfung kann das Risiko für Feigwarzen aber zumindest auch vermindern.

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