Gebärmutter und Eierstöcke: HPV-Test

Eine Untersuchung zum Nachweis eines bestimmten Typs von humanen Papillomviren (HPV). Diese Viren verursachen Veränderungen der Schleimhaut. Dadurch ist das Risiko, Gebärmutterhalskrebs zu bekommen, erhöht.

Für wen?

Frauen ab ungefähr 40 Jahre

Was wird untersucht?

In einem Abstrich vom Gebärmutterhals lassen sich krebserregende Papillomviren (HPV) nachweisen.

Wie oft?

Noch unklar

Kosten

70 bis 100 Euro

Was bringt das?

Bei jüngeren Frauen nichts, weil sie oft HPV-Infektionen haben, die von selbst ausheilen. Bei Frauen ab ungefähr 40 Jahre weisen die Viren jedoch auf ein erhöhtes Krebsrisiko hin. Eine ganz neue kanadische Studie hat gezeigt, dass der HPV-Test zuverlässiger ist als der herkömmliche PAP-Test. In dieser Studie wurden Krebsvorstufen mit dem PAP-Test nur in rund der Hälfte der Fälle entdeckt, mit dem HPV-Test aber in 95 Prozent. Allerdings gab es mit dem HPV-Test auch häufiger Fehlalarm. Bei einer Kombination von PAP und HPV war die Trefferquote 100 Prozent.

Sinnvoll?

Nach den neuesten Studiendaten ja. Und übrigens... Hat der Test eine HPV-Infektion gezeigt, gibt es aber bisher keine gefährlichen Zellveränderungen, sind regelmäßige Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung besonders wichtig.

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