Kürbis: Kalorienarm und maximaler Vitaminkick

Der Kürbis erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Und das aus gutem Grund! Das Allroundtalent eignet sich nicht nur für zahlreiche Rezepte, sondern ist auch überraschend gut für eure Gesundheit.

Wissenswertes rund um den Kürbis

Kürbis ist nicht gleich Kürbis: Je nach Sorte und Kultur ist die Größe, Farbe und Form der Frucht sehr unterschiedlich. Tatsächlich können manche Kürbisse Hunderte Kilogramm auf die Waage bringen – den Weltrekord hält der Schweizer Züchter Beni Meier, der 2014 einen Kürbis mit 1054 Kilo auf der Europameisterschaft im Kürbiswiegen präsentierte. Weltweit gibt es im Übrigen rund 100 Arten und fast 1000 Sorten.

Aufgrund der ins Fruchtfleisch eingebetteten Samen ist der Kürbis unter anderem mit Gurken, Melonen sowie Johannes- und Stachelbeeren verwandt – und gehört botanisch gesehen in die Gattung der Beerenfrüchte. Grundsätzlich wird die Frucht in Speisekürbis, Öl-Kürbis und Zierkürbis eingeteilt, sowie Sommer- und Winterkürbisse unterschieden. Der Gegensatz: Die Winterversion ist im Vergleich zur Sommervariante dickschalig und somit lagerfähig.

Kann man Kürbisse selbst anbauen?

Die Hälfte der Kürbisse, die wir hierzulande als Zierelemente für Halloween oder die gesunde Ernährung im Handel bekommen, stammt aus Asien. Doch auch in Deutschland werden die Früchte gepflanzt – an der Spitze liegt das Bundesland Bayern mit einer Fläche von 776 Hektar. Grundsätzlich könnt ihr Kürbisse jedoch auch selbst im heimischen Garten anbauen, besonders geeignet sind dafür die Sorten „Muskatkürbis“ und „Hokkaido“. Im Profianbau kommen angekaufte Jungpflanzen in den Boden. Wer eigens anpflanzt, nutzt hingegen eher Samen. Wichtig ist: Kürbisse brauchen während des Wachstums Pflege. Unkraut jäten und regelmäßige Bewässerung der Pflanzen sind daher ein Muss.

Gesunde Ernährung: Was steckt in der Frucht?

Wie die AOK auf ihrer Homepage berichtet, besteht der Kürbis zu rund 90 Prozent aus Wasser. 100 Gramm Fruchtfleisch enthalten schlanke 27 Kalorien, sodass ihr nach Herzenslust zulangen könnt. Der gesunde Allrounder ist reich an Vitamin C, D und E und enthält Betacarotin und Kalium. Aber Vorsicht: In allen Kürbisgewächsen steckt der Bitterstoff Cucurbitacin. In machen Sorten ist dieser so hoch konzentriert, dass sie ungenießbar sind und nur als Zierkürbisse genutzt werden. Der Anteil an Cucurbitacin steigt jedoch mit zunehmender Reife, was einen bitteren Geschmack verursacht.

Dank des hohen Kaliumgehalts wirkt die Frucht entwässernd, durch das faserige Innere wird zudem die Verdauung angeregt. Da der Kürbis sehr gut verträglich ist, eignet er sich bestens als Babynahrung. Mit rund 500 Kilokalorien pro 100 Gramm fallen die Kürbiskerne im Vergleich zum Fruchtfleisch mächtig ins Gewicht. Für herbstliche Rezepte eignen sich die Kerne oder Kürbiskernöl dennoch – immerhin beinhalten diese mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die besonders wertvoll für den Körper sind.

Appetit bekommen? Hier findet ihr besonders leckere Kürbis-Rezepte!

Rezepte: Kürbiscremesuppe
jg
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.