5 übliche Gesundheitsfehler, die Millennials machen

Du gehörst zur Generation Y, die auch als Millennials beschrieben wird? Dann machst du vermutlich auch gerne einen der folgenden Gesundheitsfehler.

In puncto Gesundheit versuchen Millennials (also die Menschen, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden) anders als die Generationen vor ihnen zu ticken. Sie informieren sich im Internet und lassen den Arzttermin schon mal ausfallen, immerhin scheint die Selbstdiagnose oft zu stimmen. Dr. Jennifer Caudle hat im Interview mit "Bustle.com" über die üblichen Gesundheitsfehler der Generation Y gesprochen.

#1: Nicht zum Arzt gehen

Die vermutlich größte Gemeinsamkeit der sogenannten "Jahrtausender" ist, dass sie es bevorzugen, ihre Symptome zu ergooglen statt zum Arzt zu gehen. "Selbst wenn wir gesund sind, sollten wir gehen“, sagt Dr. Claudle und fügt hinzu: „Ich sehe manche Patienten Jahre nicht, obwohl sie jedes Jahr kommen sollten." Wie die International Business Times ermittelt hat, nehmen 93 Prozent der Millennials ihre jährlichen Arzttermine nicht wahr. Also: Auch wenn ihr euch fit fühlt, dieses jährliche Arztgespräch hat durchaus seinen Sinn und Zweck.

#2: Sonnenschutz vergessen

Sonnenschutz ist nicht nur an heißen, sonnigen Tagen unverzichtbar. Forscher empfehlen, täglich schützende Creme auf die Haut aufzutragen, um Hautkrebs keine Chance zu geben. Gemeint sind hierbei nicht nur Menschen mit heller Haut, sondern jeglicher Couleur. "Sonnencreme ist nicht nur für hellhäutige Menschen. Alle Menschen sollten ihre Zeit in der Sonne limitieren und immer Sonnenschutz tragen", so Dr. Claudle. Wer nicht auf braune Haut verzichten möchte, sollte besser zu natürlichen Bräunungsmitteln greifen.

#3: Zu wenig Schlaf

Das Problem kennen vermutlich viele Menschen: zu wenig Schlaf. Sei es, weil sie zu viel arbeiten, zu viel Freizeitstress haben oder sich zu viele Gedanken über ihr Leben machen, was sie wiederum am Einschlafen hindert. Dr. Claudle hat auch hierzu etwas Wichtiges zu sagen: "Schlaf ist essenziell für die Konzentration. Unser Gedächtnis und unsere Stimmung sind von unserem Schlafverhalten abhängig. Schafmangel birgt wirkliche Risiken, wie etwa einen Autounfall, der durch zu wenig Schlaf verursacht wurde."

#4: Psychische Erkrankungen ignorieren

Im Grunde ist das Ignorieren bestimmter psychischer Erkrankungen kein spezifisches Gesundheitsproblem der Millennials - es zieht sich durch alle Altersklassen. "Wenn wir in einem Tief stecken, aus dem wir nicht mehr rauskommen, oder wir Probleme in unseren Beziehungen und auf Arbeit haben, könnten das Warnzeichen sein", ist sich die Ärztin sicher und fügt hinzu: "Ich erzähle allen Patienten, dass Socia Media ein verzerrtes Bild abbildet - es zeigt Fotos von perfekten Momenten und perfekten Menschen. Und das erzeugt ein Gefühl der Einsamkeit." Sprecht über eure Probleme oder schreibt sie auf - das könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.

#5: Medizin-Historie der Familie nicht kennen

Die DNA der Eltern hat einen starken Einfluss auf die eigene Gesundheit. Deshalb macht es durchaus Sinn, sich die Krankheitsgeschichte der eigenen Familie mal erzählen zu lassen. Gibt es Diabetiker, psychische Probleme oder Krebs- und Herzpatienten in den eigenen Reihen? Wichtige Fragen, die ihr stellen solltet. "Als junger Erwachsener denkt man weniger an die schlimmen Dinge, bis sie schließlich eintreten. Sie denken nicht über die medizinische Historie der Familie nach." Um bestimmte Krankheiten besser einordnen zu können, ist das aber nicht ganz unwesentlich.

Hier sind 8 Fragen, die ihr eurer Mutter stellen solltet!

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jg
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