Grippe-Behandlung: So wirst du die Influenza los

Die nächste Grippewelle kommt bestimmt. Erfahre hier, woran du eine Influenza erkennst und welche Behandlung der Grippe Hilfe verspricht.

Die Grippe, Mediziner sprechen von Influenza, wird häufig mit einer gewöhnlichen Erkältung verwechselt, dabei äußert sich der bedrohliche Infekt in der Regel plötzlicher und heftiger. Welche Symptome klassischerweise auftreten, welche Behandlung bei einer Grippe sinnvoll ist und wann es gefährlich wird? Wir klären dich auf.

Symptome einer Grippe

Die Grippe ist eine plötzlich auftretende, fieberhafte Viruserkrankung, die durch Influenza-Viren ausgelöst wird. Nicht zu verwechseln mit einer Sommergrippe, die in Wahrheit nur ein grippaler Infekt, also eine harmlose Erkältung ist. 

Nach einer Inkubationszeit von ein paar Stunden bis drei Tagen zeigen sich die Auswirkungen der Viren in ersten Symptomen der Influenza. Der Verlauf der Erkrankung kann individuell unterschiedlich ausfallen. Wer Glück hat, verspürt nach der Infektion nur leichte Erkältungssymptome, wer Pech hat, liegt hingegen drei Wochen flach.

Dies sind typische Symptome einer Grippe:

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Abgeschlagenheit
  • Husten
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Rachenentzündung
  • Bindehautentzündung
  • Kopfschmerzen
  • Sensibilität gegenüber hellem Licht
  • aufgedunsenes Gesicht
  • Glieder- und Muskelschmerzen

Wenn du nicht weißt, ob es sich um eine Influenza handelt, lese hier nach: Grippe oder Erkältung? Außerdem hier mehr über Grippe-Symptome.

Grippe: Die richtige Behandlung

Bei einem normalen Verlauf der Grippeerkrankung und Nicht-Risiko-Patienten reicht in der Regel die Behandlung der Grippesymptome aus. Du greifst am besten zu den Mitteln, die dir auch bei einer Erkältung helfen, um dem fiesen Grippevirus den Gar auszumachen.

  • Nasenspray bei verstopfter Nase
  • Hustenstiller oder Schleimlöser (je nach Art des Hustens)
  • Bettruhe
  • Ausreichend Lüften 
  • Inhalieren zur Beruhigung der Atemwege
  • Ausreichend Trinken
  • Paracetamol, Ibuprofen oder ASS helfen gegen Fieber und Schmerzen
  • Vermeide Kontakt zu anderen Menschen, um niemanden anzustecken

Grippe: Hilfreiche Hausmittel

  • Wadenwickel: Ein alt bewährtes Mittel gegen Fieber sind Wadenwickel. Tauche dazu ein Handtuch in lauwarmes Wassern, wringe es aus und wickle es locker um die Waden. Die entstehende Verdunstungskälte kühlt den Körper, das Fieber sinkt.
  • Tee: Bei einer Grippe solltest du viel trinken, um den Feuchtigkeitshaushalt auszugleichen und den Kreislauf zu unterstützen. Besonders eignet sich Tee aus Holunder- und Lindenblüten, der die Schleimproduktion in den Bronchien erhöht. Ingwertee wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Kamillentee regt das Immunsystem an, Tee aus Ginseng hilft bei Erschöpfung.
  • Hühnersuppe: Schon Oma wusste: Eine ordentliche Hühnersuppe hilft dir, gesund zu werden. Sie liefert nicht nur Flüssigkeit, sie enthält auch wichtige Salze. Zudem sagt man der Wundersuppe eine antibakterielle Wirkung nach, was vor allem bei einer zusätzlichen Infektion sehr nützlich sein kann.

Grippe: Behandlung bei Risikopatienten

In manchen Fällen ist es mit Hausmitteln allerdings nicht getan. Die Abgrenzung von anderen Erkrankungen wie beispielsweise einer Erkältung und eine klare Diagnose lohnt sich insbesondere bei älteren Menschen, Patienten mit Vorerkrankungen, geschwächtem Organismus oder Immunschwäche, denn Betroffene dieser Risikogruppe sollten ihre Virusgrippe gezielt behandeln lassen. Für die Zukunft empfiehlt sich für Risikopatienten eine Impfung gegen Grippe.

Der Arzt kann mit antiviralen Medikamenten, sogenannten Neuraminidasehemmern, eine Therapie einleiten. Die Neuraminidasehemmer Oseltamivir und Zanamivir verhindern als Hemmer des Enzyms Neuraminidase die Vermehrung der Grippeviren, können aber bereits vorhandene Erreger nicht abtöten. Deshalb macht der Einsatz der Neuraminidase-Hemmer nur Sinn, wenn sie innerhalb von 48 Stunden nach Krankheitsbeginn eingenommen werden, weil zu diesem Zeitpunkt die Ausbreitung der Grippeviren im Körper noch nicht weit fortgeschritten ist.

Zur Vorbeugung einer Influenza empfehlen Mediziner Personen ab 60 Jahren und Personen mit erhöhter Gefährdung eine Grippeimpfung.  

Grippe: Mögliche Komplikationen

Obwohl die Influenza in den allermeisten Fällen harmlos ausgeht, steigt das Risiko einer Infektion. Weil der Körper durch die Virusgrippe stark geschwächt ist, haben Bakterien leichtes Spiel und können den Organismus mit einem Infekt angreifen.

Man spricht von einer Superinfektion. Mögliche Krankheiten sind beispielsweise Bronchitis, Hirnhaut-, Nasennebenhöhlen-, Mittelohr- oder Herzmuskel- oder Lungenentzündung. Bei schwerwiegenden Symptomen sollte also unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Die besten Tipps rund um Erkältung gibt es bei uns. Von Hausmittel gegen Halsschmerzen, Einseitige Halsschmerzen über Trockener Reizhusten bis hin zu Gelber Schnupfen

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