Herpes im Mund: Ursachen und die besten Tipps

Herpes im Mund betrifft in den meisten Fällen Kinder. Wie diese unangenehme Herpes-Form entsteht und was deinem Kind dann hilft, erfährst du hier.

Was ist Herpes im Mund?

Vor allem kleine Kinder leiden an Herpes im Mund ("Stomatitis Gingivostomatitis" oder auch "Mundfäule"). Ähnlich wie beim klassischen Lippen-, Nasenherpes oder bei Herpes am Auge bilden sich bei der Krankheit kleine schmerzhafte Bläschen, in diesem Fall können die gesamte Mundschleimhaut, der Rachen und sogar der Hals von den Entzündungen betroffen sein. Zusätzlich treten oft Symptome wie Fieber und Schüttelfrost auf. Herpes im Mund wird durch Herpes Simplex Viren vom Typ I verursacht und tritt oft nur bei einer Erstinfektion auf – danach kommt es eher zum Nasen- oder Lippenherpes. Die Beschwerden klingen meist nach etwa einer Woche folgenlos ab. Gegen die Schmerzen der Infektion können verschiedene Medikamente helfen.

Herpes im Mund ist für kleine Patienten extrem unangenehm: Da der Virus starke Schmerzen verursachen kann, verweigern Kinder dadurch oft das Essen und Trinken. Eltern sollten die Behandlung deshalb immer über Ärzte laufen lassen. Übrigens können generell auch Erwachsene von Herpes im Mund betroffen sein – jedoch deutlich seltener als Kinder. Meist ist dann ein schwaches Immunsystem für die Ansteckung verantwortlich.

Ursachen: Warum stecken sich so häufig Kinder an?

Meist werden die HPV-Viren durch eine Schmierinfektion, also direkt von Person zu Person übertragen. In den meisten Fällen ist Lippenherpes der Auslöser – da Mundwinkel und Lippen nur von einer dünnen Haut überzogen sind und oft Risse aufweisen, können die Viren an diesen Stellen leicht in den Körper eindringen. Kinder fassen sich oft ans Gesicht – so wandern die Viren dann leicht vom Mund zur Hand und von da zum nächsten Kind. Außerdem können die Viren auch bis zu zwei Tage auf Gegenständen überleben, die von Kranken angefasst wurden. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass sich Herpes im Mund bei Kindern besonders leicht verbreitet.

Symptome bei Herpes im Mund

Neben den schmerzhaften Blasen kommt es durch Herpes im Mund bei Kindern oft auch zu folgenden Symptomen, die bei der Erstinfektion auch heftiger ausfallen können:

  • Abgeschlagenheit
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Schluckbeschwerden (bei Herpes im Hals-Rachenbereich)

Zusätzlich rötet sich bei Betroffenen die Mundschleimhaut, auch Aphthen können entstehen.

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Therapie: Was hilft bei Herpes im Mund?

Generell lässt sich ein Herpes-Ausbruch meist nicht verhindern, obwohl bekannt ist, dass Stress Herpes begünstigt. Im akuten Fall zielt eine Behandlung in erster Linie darauf ab, die Schmerzen bei Herpes im Mund zu vermindern. Dafür kann der Arzt verschiedene Medikamente verschreiben. 

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