Vorsicht: Diese Hitzschlag-Symptome sind gefährlich!

Die Hitzschlag-Symptome ähneln denen des Sonnenstichs. Welche Beschwerden in der Regel entstehen und worauf du noch achten solltest, erfährst du hier!

Hitzschlag: So erkennst du ihn!

Ein Hitzschlag ("Hyperthermiesyndrom") entsteht, wenn man sich zu lange großer Hitze aussetzt. Oft spielt auch körperliche Anstrengung eine Rolle. Die Körpertemperatur steigt auf über 40 Grad – der Körper ist nicht mehr in der Lage, seinen Wärmehaushalt selbst zu regulieren und Schweiß zu produzieren, um sich selbst zu kühlen. Ein Hitzschlag ist immer ein medizinischer Notfall – deshalb sollte bei einem entsprechenden Verdacht immer sofort der Notarzt gerufen werden! 

Hitzschlag-Symptome: Achtung bei diesen Beschwerden!

Folgende Hitzschlag-Symptome können auftreten:

  • Körpertemperatur liegt über 40 Grad
  • Heiße, gerötete und trockene Haut, vor allem am Kopf
  • Erhöhter Puls
  • Bewusstseinsstörungen / Bewusstlosigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Krämpfe
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Kreislaufstörungen

Durch die Symptome können das Gehirn und andere Organe bleibende Schäden davontragen – auch deshalb ist sofortige ärztliche Behandlung nötig! Bei frühzeitiger Behandlung bleiben in der Regel keine Schäden zurück.

Erste Hilfe bei Hitzschlag

Noch ehe der Notarzt eintrifft, sollte der Betroffene aus der Sonne gebracht und an einem kühlen Ort mit erhöhten Beinen hingelegt werden. Kühlung durch feuchte und kalte Tücher (vor allem am Kopf und am Nacken) verschafft Linderung und erleichtert die Atmung. Sofern der Patient bei Bewusstsein ist und sich nicht erbricht, ist es wichtig, dass er Flüssigkeit zu sich nimmt – am besten Mineralwasser.

Ursachen: Welche Risikofaktoren begünstigen einen Hitzschlag?

Neben der Hitze selbst und körperlicher Belastung gibt es noch weitere Faktoren, die einen Hitzschlag begünstigen können. Dazu zählen:

  • Flüssigkeitsmangel: Mindestens zwei Liter täglich sollten wir trinken – bei Hitze gern mehr. Der Körper benötigt das Wasser zur Wärmeregulation.
  • Alter: Ältere Menschen, Säuglinge und kleine Kinder haben generell ein höheres Risiko für eine Hitzschlag. Bei älteren Menschen lässt die Wärmeregulation nach, zudem haben sie meist ein geringeres Durstgefühl. Bei Babys arbeitet die Wärmeregulation generell noch nicht optimal.
  • Akklimatisierung: Wenn man das Klima wechselt (z. B. im Urlaub), benötigt der Körper generell ein paar Tage Zeit für die Umstellung.
  • Alkoholkonsum: Jeglicher Konsum von Alkohol belastet den Kreislauf.
  • Medikamente gegen verschiedene Krankheiten: Bestimmte Medikamente (z. B. diverse Beruhigungsmittel) stören die Schweißproduktion. Hier sollte man mit dem Arzt mögliche Risiken absprechen.

Tipps: Hitzschlag oder Sonnenstich?

Bei Hitzschlag gibt es ähnliche Beschwerden wie bei den Sonnenstich-Anzeichen. Beim Sonnenstich ist die Temperatur aber oft nur kurz erhöht, außerdem kommt es oft zu Nackenschmerzen oder Nackensteife. Gut zu merken: Die Anzeichen bei einem Sonnenstich treten oft erst einige Stunden nachdem man in der Sonne war auf.

Videotipp: Zu viel Sonne: Auf diese Alarmzeichen des Körpers solltet ihr achten!

Alarmzeichen: Zu viel Sonne

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