Hörsturz-Symptome im schnellen Überblick

Ein Hörsturz tritt plötzlich auf und kann verschiedene Beschwerden verursachen. Wir erklären, welche Hörsturz-Symptome es gibt und was dagegen hilft.

Was ist ein Hörsturz?

Es fühlt sich an, als wäre das Ohr plötzlich mit Watte verstopft: Ein Hörsturz tritt oft von einer Sekunde auf die andere auf. Meist betrifft er nur ein Ohr und vermindert das Hörvermögen oder kann sogar zum völligen Hörverlust führen. In schweren Fällen entstehen weitere Hörsturz-Symptome wie Schwindel. Warum ein Hörsturz auftritt, ist nicht abschließend geklärt – es gibt aber verschiedene Risikofaktoren wie Stress oder Bluthochdruck. In etwa 60 Prozent der Fälle verschwindet der Hörsturz von allein wieder, es können aber auch beispielsweise Medikamente zum Einsatz kommen.

Hörsturz-Symptome: Diese sollest du kennen

Ob ein Hörsturz vorliegt, lässt sich am einfachsten über die Symptome ergründen. Folgende Beschwerden können bei Patienten durch den Hörsturz auftreten:

  • Gefühl von Watte im Ohr
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Druck auf den Ohren
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Hörminderung / Schwerhörigkeit oder völliger Hörverlust
  • Überempfindlichkeit gegen Schall
  • Töne werden auf dem erkrankten Ohr als tiefer oder höher als beim gesunden Ohr wahrgenommen

Gut hören: Nicht immer wird der Hörsturz bemerkt

Handelt es sich nur um einen leichten Hörsturz, werden die Anzeichen von Betroffenen nicht immer bemerkt, dann gibt es meist erst später zufällig während eines Hörtests die Diagnose. Übrigens: Ein Hörsturz ist nicht immer direkt ein Notfall – das ist von verschiedenen Faktoren abhängig, z. B. vom Grad der Hörminderung, Begleitsymptomen und möglichen Vorerkrankungen des Patienten. Oft reicht bei einem Hörsturz ein zeitnaher Besuch beim HNO-Arzt. Lediglich wenn der Hörverlust immer schlimmer wird oder in generell schweren Fällen kann auch ein Krankenhausaufenthalt nötig werden.

Frau zeigt auf Ohr

Ursachen: Wie entsteht ein Hörsturz?

Zwar ist nicht restlos geklärt, welche Ursachen ein Hörsturz hat, es gibt aber einige bekannte Risikofaktoren:

  • Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen im Innenohr
  • Autoimmunerkrankungen
  • Funktionsstörungen bestimmter Zellen im Ohr
  • Übermäßige Flüssigkeitszunahme im Ohr
  • Übergewicht
  • Stress / seelische Belastungen
  • Bluthochdruck
  • Druckveränderungen
  • Rauchen
  • Diabetes (was zuckerkrank sein bedeutet, erfährst du hier)
  • Fremdkörper oder Wasser im Ohr
  • Trommelfellverletzungen

Behandlung: Was hilft gegen einen Hörsturz?

Nicht jeder Hörsturz muss unbedingt von einem Arzt behandelt werden, da leichtere Formen auch oft relativ schnell von alleine wieder abklingen. Wenn eine Therapie sinnvoll ist, kommen oft Medikamente zum Einsatz, zum Beispiel Kortison, das Entzündungen hemmen kann und abschwellend wirkt. Ansonsten wird Betroffenen meist viel Ruhe und ein Rauchstopp empfohlen. Mehr zur Hörsturz-Behandlung erfährst du hier.

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