Inhalieren - so macht ihr es richtig!

Inhalieren ist mühsam, aber wirklich super bei Erkältungen. Apothekerin Diana Helfrich erklärt, wie es geht - und welche Zusätze gut sind.

Wie geht Inhalieren?

Ganz einfach: Wasser aufkochen, in eine Schüssel oder einen Topf füllen, Kopf drüber, Handtuch drüber. Zehn Minuten lang durch die Nase einatmen, durch den Mund aus. Am besten zweimal täglich. Damit die wohltuenden Dämpfe auch gut ans Ziel kommen, ggf. vorher ein abschwellendes Nasenspray nehmen.

Was bringt das Inhalieren?

Der Dampf wirkt nicht gegen Viren, aber er befeuchtet die strapazierten Schleimhäute und regt ihre Durchblutung an. Das macht es leichter, Schleim loszuwerden. Außerdem arbeitet das Immunsystem in gut befeuchteten Schleimhäuten am besten. Nach dem Dampfbad ist die Nase oft lange frei. Inhalieren ist ideal, um mögliche Komplikationen wie etwa eine Nasennebenhöhlenentzündung zu vermeiden.

Welche Zusätze sind beim Inhalieren geeignet?

Salz (neun Gramm auf einen Liter) oder ätherische Öle, etwa Eukalyptus-, Latschenkiefer-, Pfefferminz- oder Fichtennadelöl, die auch in Inhalationszusätzen stecken. Diese Öle enthalten Naturstoffe wie beispielsweise Cineol, das antibakteriell und schleimlösend wirkt, aber die Augen reizen kann.

Ich persönlich inhaliere am liebsten mit Kamille, der Einfachheit halber werfe ich zwei Teebeutel in die Schüssel, und los geht’s. Ideal wäre ein Kamillenextrakt aus der Flasche. Kamille wirkt entzündungshemmend.

BRIGITTE WOMAN 02/2019

Wer hier schreibt:

Diana Helfrich
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