Nach der Chemotherapie: Natasha (18) hat Angst, dass sie niemand mehr liebt

So ein junges Mädchen, schon so voller Selbstzweifel: Natasha (18) litt unter Krebs und musste eine Chemotherapie machen. Heute geht es ihr zwar gesundheitlich besser - aber die Psyche hat noch immer Schäden: Natasha hat Angst, nicht mehr liebenswert zu sein! 

Kann man noch geliebt werden, wenn man 50 Kilo zugenommen hat und die Haare ausfallen? Diese traurige Frage stellt sich Natasha Anastasiou aus Großbritannien. Zu ihrem 17. Geburtstag hat Natasha die Schock-Diagnose bekommen: Krebs, präziser: Hodgkin-Lymphom

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Natasha musste sich einer Chemotherapie unterziehen, die den Krebs zwar zurückdrängte, aber auch weitere Nebenwirkungen hatte: Die langen Haare fielen ihr aus, die Tabletten sorgten dafür, dass Natasha in sechs Monaten 50 Kilo zugenommen hat. Nun könnte man denken, dass das nebensächlich ist - Hauptsache gesund!

Doch Natasha hat unter diesen Folgen sehr gelitten. Sie befürchtet, dass sie nie mehr geliebt wird: "Ich sehe nicht so aus, wie ich aussehen sollte, und das hat mein Selbstbewusstsein sehr beeinträchtigt. Ich fühle mich unsicherer als vorher, und damit kommen die Zweifel. Warum sollte sich irgendjemand für mich interessieren?", erzählt sie im Video einer Stiftung zur Unterstützung von Krebspatienten.

Worte, die zwar Stiche ins Herz sind - aber auch ehrlich und offen sind. Denn so wie Natasha mag es vielen Menschen gehen, die von einer schrecklichen Krankheit gezeichnet wurden. Und so haben wir viel Respekt für den Mut und die Offenheit ihrer Worte und hoffen, dass Natasha bald das Gegenteil bewiesen wird - nämlich, dass sie sehr wohl sehr liebenswert ist!

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