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Lustkiller Arzneimittel 3 Medikamente, die Frauen die Lust auf Sex rauben

Lustkiller: Frau nimmt ein Medikament ein
© fizkes / Shutterstock
Stress, Sorgen, Schlafmangel: Es gibt viele Gründe, warum Frau mal keine Lust auf Sex hat. Aber wusstest du, dass auch Medikamente für Libidoverlust sorgen können? Diese 3 gehören dazu!

Und wie oft macht ihr es so? Jede Woche? Oder nur einmal im Monat? Keine Sorge: Dass mal tote Hose im Bett herrscht, kennt sicherlich jeder. Wenn die Flaute allerdings anhält und zu Unzufriedenheit führt, wird es Zeit, auf Ursachenforschung zu gehen. Und die kann dauern – denn es gibt viele mögliche Gründe dafür, warum die Lust auf Sex ausbleibt. Neben sehr häufigen Ursachen wie zu viel Stress, persönlichen Problemen oder Erkrankungen können auch bestimmte Arzneistoffe in Medikamenten dafür sorgen, dass Frau keine Lust hat.

Diese 3 Medikamente killen deine Lust

Theoretisch kann so ziemlich jedes Medikament für sexuelle Unlust sorgen, betroffen sind davon allerdings nur sehr wenige Menschen. Diese drei Medikamente sind besonders häufige Lustkiller:

1. Antibabypille

Es ist ein wenig ironisch, aber vor allem hormonelle Verhütungsmittel wie die Antibabypille können bei Frauen die Lust auf Sex vermindern. Als Ursache wird das in der Pille enthaltene Gestagen vermutet. Hält der Libidoverlust länger an, könnte in ärztlicher Absprache der testweise Wechsel auf eine andere Verhütungsmethode sinnvoll sein.

2. Blutdrucksenker

Bei einem anhaltenden zu hohen Blutdruck werden in der Regel Blutdrucksenker verschrieben. Enthalten diese sogenannte Betablocker, kann das aber zum Libidoverlust führen. Denn die Betablocker dämpfen die Reaktionen des vegetativen Nervensystems, um den Blutdruck zu senken. Leider wirkt sich das oft auch negativ auf die Potenz und das sexuelle Verlangen aus.

3. Tranquilizer

Sogenannte Tranquilizer (tranquilize = beruhigen) sind Medikamente, die beruhigend und angstlösend wirken und deshalb beispielsweise bei Depressionen, Schlafstörungen oder Angstzuständen verschrieben werden. Anders als antipsychotische Medikamente wirken sie sich nicht negativ auf die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit aus. Trotzdem haben sie einen großen Nachteil: Sie können viele verschiedene Nebenwirkungen haben. Neben Schwindel und Müdigkeit kann es auch zu einem Libidoverlust kommen.

Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin?

Wenn du bei dir selbst feststellst, dass du länger anhaltend unter sexueller Unlust leidest, solltest du unbedingt mit ärztlicher Hilfe nach den Ursachen suchen. Besteht der Verdacht, dass sich die gestörte Libido auf die Einnahme von Medikamenten zurückführen lässt, lies am besten genau den Beipackzettel und sprich mit deiner:m Ärzt:in darüber. Vielleicht gibt es ein alternatives Medikament, das du testen kannst, bei dem die Nebenwirkung nicht auftritt.

Quellen: spektrum.de, focus.de, Lexikon der Neurowissenschaft

Brigitte

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