Tragischer Todesfall: Dreifache Mutter stirbt an Masern-Infektion

Am vergangenen Wochenende ist eine dreifache Mutter in Essen an einer Masern-Infektion verstorben. Und wieder stellt sich die Frage nach dem Impfschutz!

Es ist der erste Todesfall wegen Masern in diesem Jahr. Die 37-jährige Mutter von drei Kindern war nach ihrer Erkrankung in die Uni-Klinik Essen eingewiesen worden, wo sie am Wochenende verstarb. Gegenüber der "WAZ" erklärt Gesundheitsdezernent Peter Renzel: "Masern sind keine harmlose Kindererkrankung, sondern können bei Kindern zu Hirnhautentzündungen und bei Erwachsenen zu Lungenentzündungen führen. Vor allem im Erwachsenenalter kann es zu Komplikationen kommen. Deshalb ist Impfschutz besonders wichtig."

Sprechen im Schlaf ist in diesem Fall ein Anzeichen von Krankheit

Impfstatus nachprüfen - empfiehlt das Gesundheitsamt

Die verstorbene Dreifachmutter hatte lediglich als Kind eine Impfung gegen Masern erhalten. Empfohlen sind zwei Impfungen als Kind und eine auffrischende Impfung als Erwachsener. Denn: Eine Masern-Infektion kann immer auch tödlich verlaufen.

In diesem Jahr haben sich bundesweit 400 Menschen infiziert, die Dunkelziffer soll deutlich höher liegen. Aus diesem Grund empfiehlt das Gesundheitsamt allen Bürgern nachdrücklich, ihren Impfschutz zu überprüfen und, wenn nötig, aufzufrischen.

"Eine zusätzliche Impfung richtet keinen Schaden an. Es ist bedauerlich, dass manche Menschen erst wach werden, wenn etwas Schlimmes passiert", erklärt eine Ärztin gegenüber der "WAZ". Was für oder gegen das Impfen spricht, könnt ihr im Artikel "Impfen - ja oder nein" ausführlich nachlesen.

jg
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