Lange leben ohne Krankheit - ist das möglich?

Der amerikanische Krebs-Spezialist David Agus verspricht in seinem Buch, dass wir ohne Krankheit lange leben können - wenn wir uns an bestimmte Regeln halten. Der Mediziner stellt sich den kritischen Fragen der Redaktion.

Eines ist klar: Das kann nicht gesund sein!

Der Puls rast, Stresshormone fluten uns. Wir sind auf dem Weg zum Interview mit dem Rockstar der Medizin, David Agus. Wir wollen ihn in Davos treffen, am Rande des Weltwirtschaftsforums. Gerade rief die Fotografin an, dass ihr Auto bereits zum zweiten Mal komplett gefilzt worden sei. Davos ist Hochsicherheitsbereich - wir werden nicht zum Hotel durchkommen, in dem wir verabredet sind. Hektisches Telefonieren mit Hamburg, den USA, schließlich David Agus persönlich: Es gibt einen neuen Treffpunkt!

BRIGITTE: Herr Agus, schön, Sie zu sehen, wir müssen erst einmal tief durchatmen. . . Wir sind heute übrigens schon um vier Uhr aufgestanden, um Sie zu treffen. Haben wir unserer Gesundheit damit eigentlich bereits geschadet?

David Adus: Ja, unser Körper liebt die Regelmäßigkeit. Wenn er aus seinem gewohnten Rhythmus kommt, bedeutet das Stress. Stresshormone werden ausgeschüttet. Sie können nicht mehr so gut denken, sind körperlich nicht so aktiv.

BRIGITTE: Logisch, wenn man’s ruhig angehen lässt, fühlt man sich fitter.

<antwort name="David Adus"> Ja, aber das lange Ausschlafen am Wochenende bringt auch nichts: Wer in der Woche um sechs aufsteht und am Sonntag erst um neun, wird von Montag bis Mittwoch wiederum müde sein. Oder wenn Sie heute um zwölf essen und morgen um zwei, ist in der Wartezeit Ihr Stresshormonspiegel erhöht.

BRIGITTE: Wie lange wirkt eine Abweichung wie frühes Aufstehen nach?

David Adus: Etwa zwei bis drei Tage. Aber die Effekte einzelner Abweichungen addieren sich. Und das hat Folgen: So haben zum Beispiel Menschen, die zu wechselnden Zeiten essen, ein um 80 Prozent höheres Risiko für Diabetes.

BRIGITTE: Kann man solche Unregelmäßigkeiten denn ausgleichen, indem man zum Beispiel flache Schuhe trägt? Gegen Highheels haben Sie ja auch einiges einzuwenden.

David Adus: Schuhe, die weh tun, sind schlecht.

BRIGITTE: Also: eine Warnung vor hohen Schuhen - wie vor Zigaretten?

David Adus: Ich nehme die hohen Absätze ja nur als Beispiel. Wenn sie Schmerzen machen, führen sie zu Entzündungen. Und scheinbar harmlose Entzündungen haben später oft schwere Folgen. Sie erhöhen zum Beispiel das Risiko für Krebs, Herzkrankheiten und Alzheimer.

BRIGITTE: Okay, flache Schuhe und ein regelmäßiger Tagesablauf sind also gesund, aber irgendwie doch auch ziemlich langweilig...

David Adus: Sie müssen eben das richtige Maß finden. Man will ja auch Spaß und Abwechslung. Deswegen muss man das, was langfristig gut ist für die Gesundheit, abwägen gegen das, was gut ist für die Lebensfreude. Da gibt es nur individuelle Entscheidungen und keine, die für alle Menschen gelten.

"Treibstoff" ("Fuel") zeigt das Armband an und kurz darauf einen Zahlenwert, der angibt, wie aktiv Agus an diesem Tag schon war. Mit diesem Bewegungsmesser konkurriert er mit Frau und Kindern um die gesündeste Lebenweise. (Das Armband ist von Nike und noch nicht in Deutschland erhältlich)

BRIGITTE: In Ihrem Buch geben Sie Strategien für ein langes, gesundes Leben. Glauben Sie, dass die Menschen sie befolgen wollen?

David Adus: Die Regeln sind ja nicht besonders anspruchsvoll. Es geht doch nur darum, echte Nahrungsmittel zu essen, statt Vitaminpillen zu schlucken, mit Regelmäßigkeit zu leben, sich zu bewegen, zur Grippe-Impfung zu gehen, auf Tabak zu verzichten.

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BRIGITTE: Aber vielleicht sind wir von der Evolution gar nicht so programmiert, nach allzu langfristiger Belohnung zu streben - also ob wir nun 80 oder 85 Jahre alt werden...

David Adus: Stimmt, ein Teenager setzt sich in die Sonne, weil er braune Haut schön findet, und er macht sich nicht klar, dass sie später fleckig aussieht und er Krebs bekommen kann.

BRIGITTE: Und wie überzeugt man einen Teenager, gesund zu leben?

David Adus: Durch Daten. Durch Dinge wie dieses Armband.

BRIGITTE: Was misst das denn?

David Adus: Es zeichnet meine Bewegung auf. Ich trage es immer, und ich messe mich damit mit anderen. Wenn ich zum Beispiel nach Hause komme und weniger draufhabe als meine Frau, dann gehe ich noch ein bisschen raus, um sie zu übertreffen.

BRIGITTE: Dass Bewegung gut ist, wissen wir doch. Deswegen machen ja auch viele Menschen Sport. Reicht das nicht?

David Adus: Es ist fantastisch, wenn jemand seine Herzfrequenz jeden Tag für 15 bis 20 Minuten nach oben treibt. Aber wenn Sie den Rest des Tages sitzen, machen Sie das zunichte. Fünf Stunden am Schreibtisch pro Tag haben die gleichen Auswirkungen auf Krankheitsrisiko und Lebenserwartung, als wenn man täglich etwa 24 Zigaretten rauchen würde. Am besten, Sie gehen ins Fitnessstudio und stehen während des Tages alle zwanzig Minuten auf. Stellen Sie den Drucker nicht direkt neben den Computer. Wenn Sie ein Meeting haben, machen Sie gemeinsam einen Spaziergang. Ich habe ein Headset und laufe herum, wenn ich telefoniere. Und ich trage dieses Armband, um mich zu mehr Bewegung zu motivieren.

BRIGITTE: Je mehr wir messen und je mehr wir wissen, desto motivierter sind wir, ein gesundes Leben zu führen?

David Adus: Ja. Ich habe zum Beispiel meine Gene untersuchen lassen und musste feststellen, dass ich ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten besitze. Das hat mich verändert. Mit diesem Wissen fiel es mir leichter, meine Ernährung umzustellen und für mehr Bewegung zu sorgen.

BRIGITTE: Wenn jemand jetzt aber erfährt, er hat das Gen für Chorea Huntington - ist diese Information nicht eine Belastung? Schließlich kann man dagegen nichts machen.

David Adus: Das ist grausam, stimmt. Aber die meisten Krankheiten haben auch einen großen Umwelt-Anteil. Und diese Umwelt können wir ändern. Ich möchte, dass die Menschen ihre Risiken kennen und ihr Leben entsprechend ändern.

"Fünf Stunden am Schreibtisch sind so schädlich wie 24 Zigaretten"

BRIGITTE: Meinen Sie das mit "medizinischer Revolution"?

David Adus: Ja, ich will, dass wir alle unsere Daten nutzen, um Krankheiten vorzubeugen. Ich sehe jede Woche zwei oder drei Menschen, denen ich sagen muss: Ich kann nichts mehr für Sie tun. Und das möchte ich nicht mehr! Wenn man die Verzweiflung in den Augen dieser Menschen hochsteigen sieht. . . Ich möchte einfach alles dafür tun, diese Krankheiten zu verhindern!

BRIGITTE: Deswegen also Ihre Regeln. Was außer Regelmäßigkeit, Bewegung, guten Schuhen gehört denn noch dazu?

David Adus: Baby-Aspirin (Anmerkung: eine Tablette mit 75 Milligramm Acetylsalicylsäure). Wenn Sie das täglich nehmen, verringert sich Ihr Risiko für Krebs um 40 Prozent, das einer Herzkrankheit um 22 Prozent, das eines Schlaganfalls um 17 Prozent.

BRIGITTE: Ignorieren Sie da nicht die Nebenwirkungen? Der Wirkstoff erhöht das Risiko für Blutungen, zum Beispiel im Magen.

David Adus: Nein. Ein Auto hat auch Nebenwirkungen. Und trotzdem ist sein Nutzen größer als die potenziellen Sicherheitsprobleme. Genauso ist das mit Aspirin. Wir haben Daten von mehr als 25 Jahren mit mehr als 200000 Menschen, die für Aspirin sprechen: Es beugt Krankheiten vor, verlängert das Leben. Wenn es zu Nebenwirkungen kommt, nimmt man es eben nicht mehr.

BRIGITTE: Und wenn jemand nun Krebs bekommt, ist das sein persönlicher Fehler? Dann ist er selbst schuld, weil er nicht diese Tabletten genommen oder unbequeme Schuhe getragen hat?

David Adus: Nein, überhaupt nicht. Diesen Umkehrschluss dürfen wir nicht ziehen. Krankheiten passieren.

BRIGITTE: Dann verspricht der Titel Ihres Buches "Leben ohne Krankheit" aber doch ein bisschen zu viel?

David Adus: Wir werden alle sterben müssen. Aber 1953 war laut Sterbestatistiken das letzte Jahr in den USA, in dem man an "hohem Alter" sterben konnte. Danach kamen Krebs, Herzinfarkte und andere Krankheiten. Ich möchte dahin zurückkommen, dass wir an hohem Alter sterben. Ich wollte das Buch übrigens erst "Was ist Gesundheit?" nennen.

BRIGITTE: Und wie kam es dann zu dem anderen Titel?

David Adus: Ich habe Steve Jobs davon erzählt - er war mein Patient -, und er hat gesagt, Gesundheit ist ein Wort, das Menschen abschalten lässt. Er sagte, du brauchst eine positive Aussage: "The End of Illness" ("Das Ende der Krankheit", deutscher Titel: "Leben ohne Krankheit"). Und daran glaube ich: Die meisten Krankheiten können wir verhindern oder hinausschieben. Und in zehn Jahren werden wir Wunderpillen haben, die sie abwenden.

BRIGITTE: In zehn Jahren, ist das Ihr Ernst?

David Adus: Ja. Es ist wirklich erstaunlich, was gerade in der Pipeline der medizinischen Forschung ist. Gegen Krebs, Alzheimer, Herzkrankheiten.

BRIGITTE: Auch Sie selbst treiben den Fortschritt der Medizin voran. Und zwar, indem Sie nicht unsere Gene, sondern das so genannte Proteom analysieren, unter anderem in Ihrer eigenen Firma. Erklären Sie uns, was das ist?

David Adus: Das Proteom ist die momentane Gesamtheit aller Proteine in unserem Körper. Stellen Sie sich zwei chinesische Restaurants vor, die beide die gleichen Zutaten verwenden: Trotzdem schmecken die Gerichte beim einen und beim anderen nicht. Die Genetik ist die Zutatenliste. Das Proteom ist das, was jetzt gerade damit gemacht wird - also was heute auf den Tisch kommt. Mit der Proteomik sind wir in der Lage zu betrachten, was in diesem Moment in Ihrem Körper passiert - es geht nicht mehr nur um Risiken. Und es gibt noch eine Stufe mehr, die nennt sich Mikrobiomik.

BRIGITTE: Und was ist das?

David Adus: Jeder hat zehnmal mehr Bakterien in seinem Körper als eigene Zellen. Die Bakterien verstoffwechseln die Nahrung und kontrollieren Krankheitsrisiken. Nun ist es zum ersten Mal gelungen, sie zu sequenzieren. Wenn bei Ihnen in fünf Jahren ein hohes Risiko für Herzerkrankungen gefunden wird, wird man Ihre Bakterien so verändern können, dass es wieder sinkt.

"Medizin ist keine Wissenschaft, sondern Kunst, die viel Übung erfordert"

BRIGITTE: In fünf Jahren wird so etwas möglich sein?

David Adus: Ich wette darauf. Es ist wirklich unglaublich, wie schnell unser Wissen wächst. Total aufregend!

BRIGITTE: Sie haben von modernsten Technologien erzählt. Gibt es mehr Gesundheit demnach nur für Wohlhabende?

David Adus: Genau das Gegenteil ist der Fall. Krankheiten kosten ja viel mehr als diese Technologien. Ihre Gene zu betrachten kostet etwa 100 Dollar. Das ist nichts verglichen mit dem, was fällig wird, wenn Sie krank werden. Meine Hoffnung ist, dass die Technologien immer günstiger werden, wenn wir sie im großen Maßstab einsetzen und Druck auf die Anbieter ausüben.

BRIGITTE: Das ist auch Sache der Politik, nicht allein der Wissenschaft.

David Adus: Zweifellos. Momentan steigen die Gesundheitsausgaben, je älter jemand wird - am teuersten sind die letzten beiden Jahre. Für die Gesundheit von Menschen zwischen 20 und 50 geben wir fast nichts aus! Wir sollten früher in das Leben investieren.

BRIGITTE: Sind Sie eigentlich davon besessen, alles messen zu können?

David Adus: Ein Kontrollfreak bin ich nicht. Aber es ist so: Wenn Ihr Arzt um 13 Uhr einen hohen Blutdruck bei Ihnen misst, verschreibt er ein Medikament. Dabei wurde nicht gemessen, wie hoch Ihr Blutdruck beim Aufstehen ist oder wenn Sie ein Glas Wein trinken. Ich möchte, dass die Leute ihren Blutdruck 50-mal am Tag zu Hause messen und mit den Daten zum Arzt gehen.

BRIGITTE: Aber es gibt auch ein Bauchgefühl. Man weiß, wann man gestresst ist. Brauchen wir wirklich diese ganzen Messungen?

David Adus: Gute Frage. Es ist so: Wenn Sie entspannt sind, schlägt Ihr Herz gleichmäßig. Wenn Sie ein bisschen angespannt sind, geht der Puls etwas rauf, und wenn Sie sehr gestresst sind, dann ist er ganz unregelmäßig - das merken Sie sofort. Diese leichte Anspannung aber, die spüren die meisten nicht. Doch wenn man durch Daten erfährt, wann man nur ein bisschen gestresst ist, kann man über Biofeedback lernen, wie man sich beruhigt. Eine leichte Veränderung ist einfacher zu stoppen als eine große.

BRIGITTE: Wenn ich alle meine Daten kenne, meine Körperfunktion ständig überwache, bin ich schon fast mein eigener Arzt. Brauche ich dann noch einen professionellen Mediziner wie Sie?

David Adus: Ja, denn es bedarf sehr viel Übung, Arzt zu sein. Es ist eine Kunstform, keine Wissenschaft. Sie kommen mit Ihren Daten, und der Arzt nutzt seine Kunst, um die richtige Entscheidung zu finden. In der Medizin gibt es selten Schwarz oder Weiß, sondern viele Schattierungen. Die Rolle des Arztes ist es, Sie anzulernen, für sich persönlich richtig zu entscheiden.

BRIGITTE: Und wie genau wollen Sie uns nun dazu bringen, so respektvoll mit unserem Körper umzugehen?

David Adus: Durch Aufklärung. Ich sage: Hör zu, willst du lange genug leben, um mit deinen Enkelkindern zu spielen, dich mit ihnen im Gras zu wälzen und Spaß zu haben? Denn wie die Umstände jetzt sind, wirst du früh in deinem Leben Probleme bekommen.

BRIGITTE: Ein Appell an die Vernunft also.

David Adus: Aber so, dass er auch wirklich verstanden wird: Ich habe versucht, meinen Kindern die Schokoladenmilch abzugewöhnen. Sie haben mich angeguckt wie einen Verrückten. Dann haben sie Jamie Oliver im Fernsehen gesehen. Er ist in eine Schule gegangen und hat den Kindern erklärt, wenn ihr hier alle ein Glas Schokoladenmilch trinkt, dann wäre das, als füllt ihr den Schulbus randvoll mit Zucker. Von da an haben meine Kinder keine Schokoladenmilch mehr getrunken.

Stille Orte sind beim Wirtschaftsforum Davos Mangelware. David Agus und die BRIGITTE-Mitarbeiterinnen Vera Sandberg und Antje Kunstmann waren froh, überhaupt einen Platz zu finden: Sie unterhielten sich auf einem Flur vor einem Raum, in dem der russische Ministerpräsident Medwedew seine Rede hielt.

BRIGITTE: Kommen wir zu einer weiteren Ihrer Regeln: Was genau haben Sie gegen Vitaminpillen und Nahrungsergänzungsmittel?

David Adus: Sehen wir uns die Datenlage an: Frauen, die Multivitamine nehmen, haben ein 15 Prozent höheres Krebsrisiko. Frauen, die Fisch-Öl-Kapseln nehmen, haben mehr Krankheiten als Frauen, die das nicht tun. Und Vitamin D und Calcium haben keinen Einfluss auf das Risiko eines Knochenbruchs, aber verursachen Magenabszesse und Nierensteine.

BRIGITTE: Und wir dachten, Vitamine machen uns gesünder...

David Adus: Ihr gutes Image wandelt sich. Die US-Regierung hat zum Beispiel mittlerweile ihre Empfehlungen dahingehend geändert, dass niemand Vitamin D und Calcium nehmen sollte. Also: Solange keine Studie beweisen kann, dass etwas Ihnen hilft, sollten Sie es auch nicht nehmen.

BRIGITTE: Wie lange können wir denn eigentlich bei guter Gesundheit leben?

David Adus: Das hängt davon ab, wie sehr Sie auf sich achten. Aber in den 90ern beginnen unweigerlich Konstruktionsausfälle. Meistens kann man die 95 bis 100 Jahre nicht überschreiten. Vielleicht werden wir das in 20 oder 30 Jahren durch Stammzellen hinausschieben.

BRIGITTE: Und Sie werden sicherlich so alt werden?

David Adus: Das habe ich vor, ja.

BRIGITTE: Dabei brechen Sie doch Ihre eigenen Regeln, nämlich Stress zu vermeiden: Sie sind Arzt, Familienvater, Gründer von zwei Firmen...

David Adus: Stress gehört zu jedem Leben, und jeder muss herausfinden, wie er damit umgeht. Wir sind eine überprogrammierte Gesellschaft. Menschen, die Auszeiten nehmen, sind kreativer. Auch das zeigen Studien: Menschen, die ein Glaubenssystem haben, ob es nun eine Religion ist oder etwas anderes, geht es gesundheitlich besser als anderen, die keines haben.

BRIGITTE: Und welches Glaubenssystem haben Sie?

David Adus: Ich bin frommer Jude. Aber ob es der Glaube an Gott ist oder der Glaube an Yoga oder an was auch immer - es tut gut!

David Agus,48, ist Professor an der University of Southern California und Mitbegründer einer Firma, die Gen-Tests anbietet. Sein Buch "The End of Illness" war in den USA ein Bestseller und ist jetzt auf Deutsch erschienen ("Leben ohne Krankheit", 400 Seiten, Piper Verlag, 24,99 Euro). Zu seinen Patienten zählten u. a. Steve Jobs, Dennis Hopper und Edward Kennedy. Agus ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Ein Artikel aus BRIGITTE Heft 7/2013 Interview: Antje Kunstmann, Vera Sandberg Foto: Anne Gabriel-Jürgens

Wer hier schreibt:

Antje Kunstmann
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