Das passiert, wenn ihr aufhört, Tampons zu nutzen

Für viele Frauen ist ein Leben ohne Tampons kaum vorstellbar, immerhin sind sie praktisch und quasi unsichtbar. Eurem Körper zuliebe solltet ihr jedoch über eine Pause nachdenken.

Es gibt eine Reihe an Gründen, warum es sinnvoll ist, eine Weile auf Tampons zu verzichten. Zum Beispiel, weil die Inhaltsstoffe von herkömmlichen Tampons im schlimmsten Fall eurer Gesundheit schaden können. Statt auf Tampons zurückzugreifen, könntet ihr die Menstruationstasse ausprobieren - oder eben Binden nutzen. Im Folgenden listen wir euch 5 tolle Dinge auf, die passieren, wenn ihr aufhört, Tampons zu nutzen.

1. Ihr verringert euren (chemischen) Abfall

Jeden Monat greift ihr zu Tampons und produziert somit jede Menge Müll. Und dieser Müll ist nur bei Bio-Produkten, die zu 100 Prozent aus zertifizierter Bio-Baumwolle bestehen, komplett abbaubar. Bedeutet: Sie enthalten keine Kunststoffe, Pestizide und sind gentechnikfrei. Wer jedoch zu herkömmlichen Tampons greift, die aus einer Kombination von Baumwolle und Kunstseide hergestellt sind, produziert chemischen Abfall, der nicht zersetzt werden kann.

2. Die "guten Bakterien" bleiben im Intimbereich

Tampons sind saugfähig – was an sich eine gute Sache ist. Wie Elisa Ross, Gynäkologin am "Cleveland Clinic Women's Health Institute", im Gespräch mit "Prevention" erklärt, saugen die Hygieneprodukte jedoch nicht nur Blut auf, sondern auch die "guten Bakterien" (Milchsäurebakterien), die wichtig für eure Scheidenflora sind. Das kann wiederum zu einer Veränderung des pH-Werts führen, was das Infektionsrisiko in der Vagina erhöht.

3. Ihr habt weniger Krämpfe

Viele Frauen leiden während ihrer Menstruation an Bauch- und Unterleibskrämpfen. Zwar hat die Forschung noch keinen direkten Zusammenhang zwischen diesen Beschwerden und Tampons ermittelt, trotzdem ist es möglich, dass die Krämpfe bei einem Tampon-Verzicht nachlassen. "Es ist möglich, dass eine Menstruationstasse den Druck in der Vagina, der zu Schmerzen und Krämpfen führt, verringert, aber es ist keine Garantie", so Ross. Auch ein Wechsel von Tampons soll übrigens Abhilfe schaffen können.

4. Ihr seid im Einklang mit eurem Körper

Wer auf Tampon-Alternativen wie die Menstruationstasse zurückgreift, lernt seinen Zyklus besser kennen. Sie gibt beispielsweise Aufschluss über die Menge oder die Textur des Blutes. Wie ist die Farbe, wie ist der Geruch des Blutes? Mit all diesen Fragen setzt ihr euch auseinander, wenn ihr keine Tampons nutzt. Allein aus Interesse für seinen Zyklus heraus, sollte man sich selbst mal eine Tampon-Pause verordnen.

5. Keine peinlichen No-Tampon-Momente mehr

Wer kennt es nicht? Diesen peinlichen Moment, in dem man in seiner Tasche kramt, und bemerkt, dass man keinen Tampon dabei hat. Wer seinen Zyklus gut im Blick hat, vermeidet unangenehme Fragen.

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