Migräne-Symptome im schnellen Überblick

Migräne-Patienten haben nicht nur Kopfschmerzen – es gibt weitere Migräne-Symptome, einige kündigen die Attacke sogar an. Wir verraten die Anzeichen.

Was ist eine Migräne?

Bei einer Migräne leiden Patienten in der Regel unter sehr starken Kopfschmerzattacken, die oft nur eine Seite des Kopfes betreffen und sich deutlich von typischen Spannungskopfschmerzen unterscheiden. Es treten weitere Migräne-Symptome wie hohe Lichtempfindlichkeit und Übelkeit auf. Bisher ist nicht vollständig belegt, welche Ursachen hinter der Migräne stecken. Auch ist sie bisher generell nicht behandelbar, verschiedene Medikamente können jedoch die Schmerzen lindern.

Die Migräneattacken erfolgen oft mindestens einmal im Monat, Stress, hormonelle Schwankungen und Wetterumschwünge können aber auch Auslöser für mehr als eine Migräne pro Monat sein.

Migräne-Symptome: Alles auf einen Blick

Viele Migräne-Symptome treten bei allen Betroffenen auf, es gibt aber auch Beschwerden, die individuell sind – vor allem bei der Diagnose Migräne mit Aura. Folgende Symptome treten bei akuter Migräne gehäuft auf:

  • Starke bis sehr starke pulsierende oder pochende Kopfschmerzen – meist nur auf einer Kopfseite
  • Hohe Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Gerüchen
  • Übelkeit bis hin zum Erbrechen
  • Bei körperlicher Aktivität (es reicht schon Treppensteigen) nehmen die Schmerzen zu
  • Appetitlosigkeit
  • Schwindel

Bei Migräne mit Aura entstehen während der Migräneattacke oft zusätzlich folgende Begleitsymptome:

  • Sehstörungen, z. B. Strahlenkränze um Objekte oder Personen
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle im Arm oder in der Hand
  • Sprachstörungen
Migräne mit Aura: Frau hält sich den Kopf

Anzeichen vor der Migräne

Rund ein Drittel der Betroffenen berichtet, dass sich die nächste Migräne durch bestimmte Symptome vorab ankündigt. Diese sind zwar meist individuell verschieden, es gibt aber auch Beschwerden, die oft auftreten. Dazu zählen:

Ist die Kopfschmerzattacke dann endlich vorbei, haben die meisten Patienten oft aber noch nicht direkt Ruhe: Noch bis zu zwei Tage nach der Migräne fühlen sie sich oft abgeschlagen, erschöpft, müde und sind sehr schmerzempfindlich.

Migräneanfall: Was tun bei Migräne?

Es gibt leider bisher keine Behandlung gegen die Ursachen der Migräne. Der Arzt kann Medikamente (z. B. Triptane) verschreiben, die Schmerzen in der Kopfschmerzphase reduzieren können, auch bei Übelkeit sollte zeitnah ein Mittel eingenommen werden. Ansonsten liegt der Fokus oft darauf, keine neue Migräneattacke zu provozieren. Dafür versucht man zum Beispiel, mögliche Trigger wie Stress zu reduzieren und lernt Entspannungsübungen. Extra-Tipp: Migräne-Hausmittel verraten wir hier.

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