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Natürliche Schlafmittel: 7 tolle Helfer

Natürliche Schlafmittel helfen auf sanfte Weise beim Ein- und Durchschlafen. Diese 7 Helfer sorgen für eine entspannte und erholsame Nacht!

Warum sollte ich chemische Schlafmittel nicht auf Dauer einsetzen?

Viele chemische Schlafmittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Und wer länger schlecht geschlafen hat, greift deutlich häufiger darauf zurück. Das Problem: So kann man den dringend benötigten Schlaf zwar nachholen, eine dauerhafte Lösung sind sie jedoch nicht. Häufig verwendete Wirkstoffe wie Zopiclon und Benzodiazepine sollten ohne Unterbrechung für maximal vier Wochen eingenommen werden. Denn dann setzt ein Gewöhnungseffekt ein: Das Schlafmittel ist weniger wirksam und das Risiko für eine Abhängigkeit steigt deutlich. Wir brauchen dann eine immer höhere Dosis des Schlafmittels, um zur Ruhe zu kommen.

Pflanzliche Schlafmittel als Alternative

Es gibt viele natürliche Schlafmittel, die uns dabei helfen können, uns zu entspannen und so leichter in den Schlaf zu kommen. Anders als chemische Mittel machen sie nicht abhängig und können daher meist über einen längeren Zeitraum verwendet werden. Allerdings bedeutet das nicht, dass man seine Schlafstörungen mit diesen Mitteln einfach für immer überbrücken sollte – es ist trotzdem wichtig, die Ursache der Beschwerden zu ergründen und sie zu beheben.

Für gesunden Schlaf: 7 tolle Pflanzen gegen Schlafstörungen

Diese 7 Pflanzen haben sich bei Schlafstörungen bewährt:

1. Baldrian

Baldrian zählt zu den am längsten verwendeten natürlichen Schlafmitteln überhaupt. Und das nicht umsonst. Forscher der Universität Gießen konnten in einer Studie die Wirkung von Baldrian bei Schlafstörungen belegen: "Baldrian wirkt häufig schon eine Stunde nach seiner Einnahme gut gegen Schlafstörungen", so das Fazit der Wissenschaftler. Experten gehen unter anderem davon aus, dass einer der in Baldrian vorhandenen Pflanzenstoffe an dieselben Rezeptoren im Gehirn andockt wie der Wirkstoff Benzodiazepin.

Am einfachsten lässt sich Baldrian als Schlafmittel in Form von Tee einnehmen: Für eine Tasse einfach einen Teelöffel getrocknete Baldrianwurzel (Apotheke) mit 150 Milliliter Wasser überbrühen und das Gemisch zehn bis 15 Minuten ziehen lassen. Damit der Baldrian seine optimale Wirkung entfalten kann, sollte er etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen getrunken werden.

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2. Passionsblume

Die Passionsblume ist die perfekte Unterstützung, wenn uns Stress nicht zur Ruhe kommen lässt, denn ihre Inhaltsstoffe beruhigen angespannte Nerven und helfen uns so, leichter in den Schlaf zu finden. Auch hier ist die Zubereitung in Form von Tee am einfachsten. Dazu einfach ein bis zwei Teelöffel getrocknete Passionsblume mit einem Liter kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und eine Tasse in kleinen Schlucken trinken, ehe man schlafen geht.

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3. Lavendel

Auch Lavendel ist ein Klassiker, wenn es darum geht, Anspannung und Ängste zu beruhigen und den Körper zu entspannen. Verantwortlich dafür sind die ätherischen Öle der Pflanze. Um Schlafprobleme mithilfe von Lavendel einzudämmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann beispielsweise ein Sträußchen frisch gepflückten Lavendel auf das Nachtschränkchen neben das Bett legen oder mit den Blättern ein kleines Stoffsäckchen füllen und dieses unter das Kopfkissen legen.

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4. Hopfen

Ähnlich wie Baldrian entfaltet Hopfen durch seine natürlichen Bitterstoffe eine beruhigende Wirkung auf unsere Nerven – in vielen pflanzlichen Präparaten gegen Schlafstörungen werden deshalb beide Pflanzen zusammen eingesetzt. Aber auch für sich alleine genommen kann Hopfen als Schlafmittel wirken: Experten vermuten, dass die Pflanze eine ähnliche Wirkung im Körper entfaltet wie das Schlafhormon Melatonin. Für einen beruhigenden Tee aus Hopfen ein bis zwei Teelöffel zerkleinerte Hopfenzapfen (Apotheke) mit etwa 150 Millilitern kochendem Wasser übergießen und rund zehn Minuten ziehen lassen, dann abseihen und langsam trinken.

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5. Jasminblütenöl

Mithilfe einer Studie fanden Forscher der Universität Düsseldorf heraus, dass der Duft von Jasminblüten eine ähnliche Wirkung wie Valium hat. Tatsächlich kann der bloße Duft ähnlich stark wirken wie chemische Schlafmittel, macht anders als diese aber nicht abhängig. Wer entspannt in den Schlaf finden will, sollte also einige Tropfen Jasminöl (Apotheke) entweder auf das Kopfkissen oder in eine Duftlampe geben.

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6. Milch mit Honig

Der Klassiker aus unserer Kindheit hat auch heute noch seine Berechtigung, wenn wir nicht schlafen können. Milch enthält die Aminosäure Tryptophan, die im Gehirn in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird. Und der Honig enthält Fruchtzucker, der diesen Prozess beschleunigen kann. 

Allerdings enthält ein Glas Milch eigentlich viel zu wenig Tryptophan, um wirklich etwas als Schlafmittel auszurichten. Warum also hilft der Klassiker trotzdem? Prof. Dr. med. Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Charité, geht davon aus, dass die warme Milch eher hilft, weil sie den Magen beschäftigt: "Wenn Sie schlaffördernde Milchmengen zu sich nehmen wollten, müssten Sie schon etliche Liter trinken! Aber etwas Warmes als Einschlafhilfe ist schon eine gute Idee. Denn der Magen arbeitet dann und zieht dazu auch Blut ab aus dem Gehirn. Das macht schläfrig – denken Sie an das Tief nach dem Mittagessen."

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7. Weintrauben

Weintrauben fördern die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Schon etwa 300 Gramm Trauben am Abend können dir als Schlafmittel helfen. Aber Vorsicht: Auch wenn man denken könnte, dass man statt auf Weintrauben dann auch auf Rotwein setzen könnte – das wäre ein Fehler. Zwar kann man durch Alkoholkonsum häufig leichter einschlafen, der Schlaf ist allerdings oft unruhig. Man wacht häufiger nachts auf und neigt zu verstärktem Schwitzen.

Hinweis: Generell gilt für Teetrinker, dass pflanzliche Mittel ihre Wirkung nicht von heute auf morgen entfalten. Zwei bis drei Wochen sollte man täglich eine bis zwei Tassen des jeweiligen Tees trinken, damit die natürlichen Schlafmittel auch helfen können. 

Die Stiftung Warentest merkte bei einer Untersuchung im Jahr 2018 außerdem an, dass die Studienlage zu natürlichen Schlafhelfern wie Baldrian, Passionsblume und Co. recht überschaubar und die Ergebnisse auch nicht immer eindeutig seien. Natürlich kann jeder versuchen, die eigenen Schlafstörungen mit den genannten Mitteln zu behandeln. Schlagen sie aber nicht spätestens nach zwei Monaten an, ist es sinnvoll, ein anderes Schlafmittel zu testen und zuvor bereits mit dem Arzt nach den Gründen der Beschwerden zu suchen.

Lesetipps: Warum gesunder Schlaf überhaupt so wichtig ist, erklären wir hier. Außerdem verraten wir unsere besten Einschlaftipps und wie sich das Restless-Legs-Syndrom und  Durchschlafstörungen behandeln lassen. Und hier erklären wir, was unruhiger Schlaf bedeuten kann.

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