WHO warnt: Tödliche Krankheit breitet sich ungewöhnlich schnell aus

Millionen Menschen wurden durch diese teuflische Krankheit dahingerafft – doch sie ist noch immer gefährlicher, als viele Menschen annehmen. Aktuell warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO vor einer erneuten Ausbreitung.

Was hat es mit der ungewöhnlichen Ausbreitung auf sich?

Die Gesundheitsexperten der WHO warnen, dass sich die Krankheit aktuell wieder stärker verbreitet als seit Langem. Die Rede ist von der Pest, auch bekannt als Schwarzer Tod. Diese tückische Krankheit raffte im Mittelalter Millionen Menschen dahin und löschte ganze Dörfer aus. Doch noch heute ist man nicht vor ihr sicher.

Wo breitet sie sich aus?

Das aktuelle Verbreitungsgebiet liegt in Madagaskar. Hier bricht die Pest immer wieder aus – vor allem in Regenzeiten. Denn dann suchen viele infizierte Ratten Schutz in den Behausungen der Menschen. Nun allerdings meldet die WHO ungewöhnlich viele Erkrankte und Tote: Innerhalb von nur vier Wochen wurden laut offizieller WHO-Meldung 73 Infizierte und 17 Todesopfer gezählt.

Wie gefährlich ist die Lage?

Die Krankheit breitet sich aus und ist mittlerweile auch in der Hauptstadt Antananarivo angekommen. Selbst in Gebieten von Madagaskar, die eigentlich nicht als gefährlich gelten, wurden bereits Erkrankte registriert. Die WHO geht allerdings noch von einer gemäßigten Gefährdung, etwa für Touristen, aus. Betroffene in den Gebieten sollen achtsam sein, keine toten Nagetiere anfassen und bei Insektenstichen einen Arzt aufsuchen. Klein- und Kleinsttiere sind in den meisten Fällen für die Übertragung des Pest-Virus Yersinia pestis verantwortlich.

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