Tablettensucht - bin ich abhängig?

Bis zu 1,2 Millionen Menschen sind von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig. Gehören Sie auch dazu? Machen Sie den Test zur Tablettensucht.

Schlaf- und Beruhigungstabletten sind die Spitzenreiter unter den Medikamenten, die uns abhängig machen, das geht aus dem "Jahrbuch Sucht 2013" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen hervor. In Deutschland greift jeder Fünfte bis Zehnte im Laufe eines Jahres irgendwann zu den so genannten Benzodiazepinen, wie die Gruppe der Wirkstoffe genannt wird, die als Entspannungs- und Beruhigungsmittel oder als Schlafmittel verschrieben werden. Das Problem: Diese Medikamente machen leicht abhängig. Testen Sie mit Hilfe des Lippstädter Benzo-Checks, ob Schlaf- und Beruhigungsmittel bei Ihnen bereits unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen, die auf Medikamentenabhängigkeit hindeuten.

Hinweis: Die folgenden Fragen beziehen sich auf im Verlauf der Einnahme aufgetretene oder verschlechterte Symptome. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Symptome auch durch eine andere Erkrankung zu erklären sind. Eine sichere Beurteilung kann nur durch weiterführende Gespräche mit dem Arzt erfolgen. Niemals dürfen Benzodiazepine und Non-Benzodiazepine (Zolpidem, Zopiclon, Zaleplon) schlagartig abgesetzt werden. Sprechen Sie vorher immer mit Ihrem Arzt.

1

Erleben Sie eine Abschwächung Ihrer Gefühle bis hin zu einer depressiven Verstimmung?

2

Ist Ihre Konzentrations- und/oder Merkfähigkeit gestört?

3

Fehlt Ihnen körperliche Energie?

4

Leiden Sie unter Schlafstörungen?

5

Haben Sie Ängste?

6

Schwanken Ihre Gefühle innerhalb eines Tages deutlich?

7

Reagieren Sie überempfindlich auf Sinnesreize (z.B. blendet Licht, werden Geräusche rasch als Lärm empfunden)?

8

Nehmen Sie das Medikament aus anderen als den ursprünglichen Gründen und Anlässen (z. B. das Schlafmedikament tagsüber, wenn Sie gar nicht schlafen wollen)?

9

Stolpern Sie ohne ersichtlichen Grund, oder sind Sie gestürzt?

10

Nutzen Sie zusätzliche Quellen zur Beschaffung des Medikaments (z.B. andere Ärzte, Dritte, Interne ...) und/oder meiden Sie das Thema Medikamenteneinnahme und/oder nehmen Sie das Mittel heimlich ein und/oder bagatellisieren Sie die eingenommene Menge?

11

Haben Sie die Dosis gesteigert, weil die Wirksamkeit des Medikaments nachgelassen hat?

12

Sind Sie auf das Medikament fixiert (z.B. verlassen Sie das Haus nicht mehr "ohne") und/oder stehen Sie einer Reduktion oder dem Absetzen des Medikaments skeptisch gegenüber?

Dein Ergebnis

Default Image
Noch keine sicheren, typischen Folgeerscheinungen. Sie sollten die Gefahren der Langzeiteinnahme kennen (die in den Fragen angesprochenen Veränderungen) und sich über alternative Behandlungen informieren. Entscheiden Sie dann mit Ihrem Arzt, wie weiter vorzugehen ist.
Wiederholen

Dein Ergebnis

Default Image
Die Summe der Veränderungen kommt wahrscheinlich von der Einnahme der Benzodiazepine/Non-Benzodiazepine. Die Fortführung der Einnahme ist problematisch. Das Absetzen der Medikamente ist Ihnen an zu raten, die Weiterverschreibung sollte auf jeden Fall befristet werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Setzen Sie nicht alleine und niemals schlagartig die Medikamente ab.
Wiederholen

Dein Ergebnis

Default Image
Die Veränderungen kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Langzeiteinnahme der Benzodiazepine/Non-Benzodiazepine. Ein ambulanter oder stationärer Entzug ist Ihnen dringend an zu raten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Setzen Sie nicht alleine und niemals schlagartig die Medikamente ab.
Wiederholen
Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.