12 Anzeichen, dass du nicht genug Schlaf bekommst

Nach der Zeitumstellung leiden viele Menschen an Schlafmangel. Folgende 12 Signale sendet dir dein Körper, wenn du zu wenig Zeit im Bett verbracht hast.

Viele Menschen denken, dass nur wenige Stunden Schlaf ausreichend sind, um für den nächsten Tag gewappnet zu sein. Tatsächlich leiden jedoch viele Menschen an Schlafentzug, ohne es wirklich zu wissen. Denn nicht immer äußert sich Schlafmangel in bleierner Müdigkeit, die das Denken erschwert und jede Tätigkeit zur Last macht. Diese 12 Anzeichen sollten dir als Warnsignal dienen:

1. Du bist immer hungrig

Egal, wie oft du dir kleine Mahlzeiten am Tag genehmigst, du fühlst dich einfach immer hungrig. Ein permanentes Hungergefühl ist ein untrügliches Zeichen für Schlafentzug. Grund dafür: Schlafmangel wirkt sich negativ auf das Hormon Leptin aus, das den Hunger und Appetit steuert. Solltest du zu wenig schlafen, sinkt dein Leptinspiegel und sendet das Signal "Hunger", obwohl dein Körper eigentlich noch genug Energie zur Verfügung hat.

2. Du bist leicht reizbar

Wenn ein Baby nörgelig wird, ist es höchste Zeit für ein kleines Nickerchen. Das gleiche Prinzip gilt letztlich auch für erwachsene Menschen, mal abgesehen vom Nörgeln. Denn Schlafmangel wirft die emotionalen Zentren im Gehirn aus der Balance. Der präfrontale Cortex, in dem die rationale Verarbeitung von Gesehenem erfolgt, wird praktisch ausgeschaltet. Das bedeutet: Du reagierst irrational, gereizt und überzogen auf bestimmte Ereignisse.

3. Du schläfst sofort ein

Sobald dein Kopf das Kissen berührt, fällst du in einen tiefen Schlaf? Eigentlich ein gutes Zeichen, immerhin kannst du ausschließen, dass du an Einschlafstörungen leidest. Laut dem "Institute of Neurological Sleep Disorders and Stroke" ist das Einschlafen innerhalb von fünf Minuten dennoch ein deutlicher Hinweis auf Schlafentzug.

4. Dein Immunsystem schwächelt

Schlaf ist gesund, und zwar im doppelten Sinne. Wie eine Studie der "University of California" zeigt, reicht schon ein geringfügiger Schlafentzug, um das Immunsystem zu schwächen. Wer pro Nacht lediglich sechs Stunden oder weniger schläft, erkältet sich demnach viermal so häufig wie Langschläfer – unabhängig vom persönlichen Stresslevel oder dem Alter. Schlaf ist neben der richtigen Ernährung und Sport einfach ein Grundpfeiler des Wohlbefindens.

5. Du siehst müde aus

Blutunterlaufene, aufgedunsene Augen und ein grauer Teint müssen nicht immer auf eine wilde Nacht mit zu viel Alkohol hindeuten. Sie können auch ein klares, optisches Anzeichen für einen akuten Schlafentzug sein. Nicht umsonst spricht man von "Schönheitsschlaf"!

6. Du bist "neben der Spur"

Du ertappst dich dabei, wie du minutenlang ins Leere starrst, ohne an irgendetwas zu denken? Du lässt deinen Toast fallen und die Tür ist auch schmaler als sonst? Dann liegt höchstwahrscheinlich ein Schlafmangel vor, denn der erhöht den "Schusselfaktor". Die motorischen Fähigkeiten lassen bei müden Personen nach und sind weniger präzise.

7. Du weinst ohne Grund

Wie in Punkt zwei schon erwähnt, führt der Schlafentzug dazu, dass du emotional nicht in der Balance bist. Kein Wunder also, dass du übersensibel reagierst und deine Emotionen überbrodeln. Wenn du das nächste Mal also – abseits von PMS und Co. – grundlos zu weinen anfängst, solltest du vielleicht mal deine Schlafgewohnheiten überdenken.

8. Dein Sexleben steht still

Wenn sich im Bett keine Stimmung einstellen will, und das über einen längeren Zeitraum, solltest du dir entweder deine Beziehung oder dein Schlafverhalten anschauen. Oder am bestens beides. Denn: Wie eine Studie herausgefunden hat, leiden Menschen, die wenig schlafen, häufig auch unter Libido-Verlust.

9. Du kannst nicht ohne Koffein

Frühstück ohne Kaffee? Undenkbar. Koffein ist dein Retter in der Not und hilft dir, den Tag zu überstehen. Wenn Kaffee und Co. versagen und du immer noch schlaftrunken durch den Tag wandelst, solltest du schnellstens ein paar Stunden Schlaf "nachholen". Übrigens: Koffein hält viele Stunden an und kann durchaus für einen unruhigen Schlaf verantwortlich sein.

10. Du schläfst, sobald es dunkel wird

Gemeint ist damit nicht die Zeit des Tages, in der du dich sowieso ins Bett legst, sondern jede Tages- und Nachtzeit. Sobald sich ein Raum verdunkelt, etwa im Kino, Theater oder auf der heimischen Couch, fallen deine Augen zu und du gerätst in den Schlummermodus. Ein deutliches Signal, das du nicht ignorieren solltest.

11. Du wirst zur Nachteule

Sobald du über einen längeren Zeitraum nur wenige Stunden schläfst, stellt sich dein Körper auf diese Routine ein. Das bedeutet: Er reguliert sich, indem er dir Energie zu den schlechtmöglichsten Zeitpunkten gibt, etwa kurz vor dem Schlafengehen.

12. Deine Haut verschlechtert sich

Wer übermüdet ist, leidet oft an trockener und dünner Haut, die zur Faltenbildung neigt. Außerdem machen sich Pickel im Gesicht bemerkbar sowie ein blasser Teint. Das liegt daran, dass sich die Haut über Nacht nicht erholt. Im Schlaf schüttet der Körper nämlich ein Hormon aus, das dafür sorgt, dass sich die Haut regenerieren kann.

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