Menstruations-Hacks: 15 Tricks gegen fiese Regelschmerzen

Rund 400 Mal im Leben bekommen wir unsere Periode. Das sind mindestens 400 Tage, an denen wir uns schlecht fühlen. Miese Bilanz! Nicht mit uns!

1. Tee trinken

Ein Tee aus Frauenmantel, Kamille und Gänsefingerkraut hilft, die Krämpfe zu lösen. Einen Esslöffel der Mischung (je ein Drittel von jedem Kraut) mit einer Tasse heißem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen. Sehr wirksame Fertigmischungen gibt's in der Apotheke.

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2. Schoki essen!

Es ist offiziell: Schokolade hilft. Blutverlust bedeutet Magnesiumverlust. Und der lässt sich ganz einfach durch hochprozentige Schokolade ausgleichen. Je dunkler die Schokolade, desto mehr des wertvollen Mineralstoffs ist darin enthalten.

3. Viel Wasser trinken

Um östrogenbedingten Wassereinlagerungen vorzubeugen, sollte man während der Regel viel Wasser trinken. Studien haben außerdem ergeben, dass Wasser grundsätzlich gegen Schmerzen helfen kann.

4. Massieren

Mit ätherischen Ölen (etwa Kamille, Fenchel, Majoran) sanft den Unterbauch massieren. Wer den Geruch nicht mag, kann auch Lavendelöl nehmen.

5. Wärmflasche

Omas Klassiker wirkt immer noch Wunder. Wärme entspannt bei krampfartigen Schmerzen - und lässt sich wunderbar mit Sofa und TV kombinieren! Ein Kirschkernkissen geht natürlich auch.

6. Baden

Auch ein Entspannungsbad kann die Schmerzen lindern und beim Abschalten helfen. Wer selbst mischen mag, kauft sich die Aroma-Öle Ylang-Ylang (fünf Tropfen) und Neroli (zwei Tropfen). Diese Mischung ins einlaufende Badewasser geben.

7. Homöopathische Tropfen

Die Homöopathie empfiehlt gegen Krampfschmerzen Magnesium phosphoricum in der Potenz D 6. Davon sieben bis zehn Tabletten in einem Glas Wasser auflösen. Gegen kolikartige Schmerzen soll man Cuprum metallicum in der Potenz D 12 nehmen. Fünf Kügelchen (Globuli) davon in einem Glas Wasser auflösen.

8. Mix aus Ruhe und Aktivität

Stress kann Menstruationsbeschwerden verstärken - deshalb sollte man sich viel Ruhe gönnen und auf frische Luft, genug Schlaf und gesunde Ernährung achten. Auch regelmäßiger und gemäßigter Sport kann Regelschmerzen vorbeugen: Das Becken wird besser durchblutet und Verkrampfungen gelöst.

9. Pflanzenkraft

Manche Frauen schwören auf krampflösende Naturheilmittel wie Mönchspfeffer oder Johanniskraut (rezeptfrei in der Apotheke). Mönchspfeffer soll das hormonelle Gleichgewicht regulieren und die Bildung weiblicher Hormone anregen. Wirkt zwar nicht bei jeder, aber einen Versuch ist es wert.

10. Vitamin B6 essen

Das spezielle Vitamin B6 kann bei Regelschmerzen helfen, weil das Nervensystem dadurch stabilisiert wird. Steckt zum Beispiel in Makrelen, Lachs, Bananen und Vollkornbrot.

11. Viel Vitamin E

Die tägliche Dosis Vitamin E kann helfen, Regelschmerzen zu reduzieren und den Blutverlust zu mindern. Dass es die Körperzellen schützt und für schöne Haut sorgt, finden wir natürlich ebenfalls prima. In diesen Lebensmitteln steckt besonders viel Vitamin E: Haselnüsse, schwarze Johannisbeeren, Sonnenblumenöl, Süßkartoffeln, Mango und Lachs.

12. Kohlehydrate ja, Fett nein

Studien haben gezeigt, dass Frauen, die auf ca. 15 % Fett verzichtet haben und sich zusätzlich kohlenhydratreich ernährt haben, deutlich weniger Beschwerden haben (weniger Brustspannen, Migräne und Wassereinlagerungen).

13. Die Pille

Frauenärzte verschreiben bei starken Regelschmerzen häufig die Pille. Die künstlichen Hormone gleichen den Hormonhaushalt aus. So entstehen weniger Schmerzen und die Blutung wird schwächer. Ausführlich mit dem Frauenarzt beraten!

14. No Smoking!

Rauchen verringert die Durchblutung des Gewebes noch weiter und verstärkt so die Krämpfe. Raucherinnen leiden deshalb öfter unter starken Regelschmerzen als Nichtraucherinnen.

15. Der Klassiker: die Tablette

Nichts geht mehr? Weder Entspannung noch Bewegung bringen die rettende Linderung? Für diesen Härtefall gibt es spezielle Schmerzmittel aus der Apotheke (zum Beispiel Dolormin für Frauen). Der häufig in den Medikamenten enthaltene Wirkstoff Ibuprofen hemmt die Schmerzbotenstoffe und sorgt für Besserung. Doch Vorsicht: Bei längerer Einnahme vorher lieber den Arzt fragen, denn manche Medikamente können auf Dauer den Magen belasten oder andere Nebenwirkungen haben.

Text: saro
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