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Schöne Füße ab 40 So geht´s!

Schöne Füße ab 40: Füße einer Frau
© Mego studio / Shutterstock
Bei Wechseljahren denken die meisten an Hitzeattacken und Stimmungsschwankungen. Hier geht es um die anderen Beschwerden: um die, die man nicht sofort mit dem hormonellen Wechsel in Verbindung bringt. Wir haben Ärzte und Ärztinnen, Behandler und Therapeutinnen gefragt, was ihnen an Frauen ab 40 Jahren auffällt.
Stephanie Arndt

Der Schweizer Heilpraktiker Carsten Stark (meinefuesse.de) über dicke Socken, verräterische Hornhaut und Olivenöl, das Füße lieben. 

Oft kommen Frauen im mittleren Alter zu mir und klagen über Fußschmerzen. Für sie ist klar, dass sie nun die Rechnung für hohe Absätze oder spitze Pumps zahlen müssen. Beide sind sicherlich auch nicht unbeteiligt. Doch aus meiner Erfahrung liegt die Ursache meistens an den Hormonschwankungen. Denn dann passieren häufig ungünstige Dinge für die Füße: Das Gewicht steigt, das Bindegewebe verändert sich, und es schleichen sich ungute Gewohnheiten ein. Aber der Reihe nach.

Die besten Tipps für entspannte Füße

Extrapfunde spürt das Skelett bis in die Füße. Die Folge: Die Quer- und Längsgewölbe sinken ab, die Zehengrundgelenke spreizen sich, und der Fuß wird länger. Deshalb müssen wir im Alter oft größere, breitere Schuhe kaufen. Kippt die Ferse zudem nach innen, setzen Betroffene zuerst mit ihr auf und rollen über das Grundgelenk des großen Zehs ab. Das Risiko für einen Hallux valgus, auch Ballenzeh genannt, wächst. Wer am großen Zeh Hornhaut hat, sollte aufmerksam werden.

Parallel sind durch das Östrogen-Minus weniger Wasser und Eiweiß im Bindegewebe der Füße. Das Fettpolster unter der Ferse nimmt ab, die Fußsohlenhaut wird dünner, und unsere Füße werden schmerzempfindlicher. Reflexartig tragen Frauen häufiger dicke Socken. Doch das ist nur Schutz, kein Training, und bringt nichts! Füllen Sie lieber eine kleine Wanne mit Steinchen, und gehen Sie vorsichtig darauf spazieren. Zu Anfang notfalls im Sitzen oder mit einem Handtuch obendrauf. Laufen Sie auch sonst möglichst oft barfuß. Und wenn Sie Schuhe tragen: Achten Sie darauf, das Schuhwerk oft zu wechseln, dass die Zehen immer zwölf Millimeter Platz haben und die Socken nicht so eng sind.

Und werden Sie bewusst agiler. Nicht selten führen Hormonschwankungen nämlich zu Antriebslosigkeit, einem der größten Fußfeinde. Machen Sie Fußgymnastik, und verwöhnen Sie Ihre Füße ruhig mal mit einem Basenbad, da gibt es zahlreiche fertige Fußbad-Zusätze im Handel. Denn Füße sind besonders empfindlich gegen Übersäuerung, weil es hier so viel gelenknahes Gewebe gibt. Massieren Sie danach ein hochwertiges Olivenöl ein, das entsäuert.

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