15 Monate ohne Alkohol und Kaffee? Das passiert mit deinem Körper!

Produktdesigner Tobias van Schneider verbrachte 15 Monate ohne Alkohol und Kaffee. Welche "Nebenwirkungen" der Verzicht hatte und welche Erfahrungen er bis heute gemacht hat - hier:

"Ich spare 1000 Dollar – jeden Monat"

Wie Tobias van Schneider der "Huffington Post" erzählt, sah der Produktdesigner nach zwei Monaten Verzicht rund 1000 Dollar mehr auf seinem Konto. Eine enorme Summe, die alleine durch den Verzicht von Alkohol und Kaffee zustande gekommen war. Zwei, drei Drinks jeden zweiten Abend, die rund 10 Dollar ohne Trinkgeld kosten, dazu ein paar Flaschen Wein und Unmengen Kaffee pro Monat. Und nicht zu vergessen die Snacks, die zum Drink dazugehören. Alles in allem eine normale Summe – zumindest für seine Wahlheimat New York.

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Mangel an sozialer Interaktion

Schon relativ bald bemerkte Tobias, dass seine neue "Diät" einen Mangel an sozialer Interaktion zur Folge hatte. Genau genommen waren es vier Auffälligkeiten: 1. Er geht nicht mehr oft raus. Es sei einfach anstrengend, den Leuten zu erklären, warum man nichts trinke. Und nein – auch EIN Drink ist nicht okay. 2. Wenn ihn einige Leute fragen, ob er mit in die Kneipe möchte, antwortet er standardmäßig mit 'Nein'. Einfach um den banalen Tratsch und Small-Talk nicht im nüchternen Zustand ertragen zu müssen. 3. Sollte er mit in eine Bar gehen, dann maximal eine Stunde. Länger mache Geselligkeit in einer Gruppe betrunkener Menschen keinen Spaß. 4. Er sei zwar nie ein Partytier gewesen, in Clubs gehe er nun aber überhaupt nicht mehr. Außerdem merke man, welche Freundschaften letztlich von den Trinkgewohnheiten abhängig sind.

Schlafqualität hat sich gebessert

Grundsätzlich hätte sich die Schlafqualität deutlich gebessert, seit er keinen Schluck Alkohol mehr zu sich nimmt. "Und ich spreche nicht vom Einschlafen, sondern von der eigentlichen Schlafqualität", so Tobias. Klar, dass man mit ein oder zwei Gläschen Bier oder Wein toll einschlafen kann, doch die Schlafqualität leidet beträchtlich darunter. Nach einem erholsamen Schlaf steht er nun mit mehr Energie auf. Kein Kater, keine Erschöpfung.

Kein Stress dank Kaffee-Abstinenz

Kaffee wirkt sich auf jeden Körper anders aus – die einen sind nervös von übermäßigem Konsum, die anderen brauchen das Heißgetränk, um überhaupt auf Touren zu kommen. Tobias gehört der ersten Gruppe an, so dass ihm der Verzicht half, entspannter zu werden. Und nicht nur die neu gewonnene Entspannung sei ein Pluspunkt gewesen, auch die Verdauung regelte sich zum Besseren. Menschen, die sich ihre Kaffeesucht abgewöhnen möchten, rät er: "Behaltet das Sozialverhalten, aber ersetzt den Kaffee mit etwas anderem."

Bis heute verzichtet der Produktmanager auf Alkohol und Kaffee sowie auf Zigaretten. Trotz kleinen Nachteilen ist an ein Ende seines persönlichen Kaffee- und Alkoholverbots einfach nicht zu denken.

jg
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